E-Mail vom 09.12.2006, 01:36 Uhr, an info@figu.org        Veröffentlichung am 09.12.2006

 

Von Werner Grundmann

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

Thesen zur Erlösung der irdischen Schöpfung

 

Die nachfolgenden Ausführungen fassen meine Auffassungen zur Problematik der Erlösung der irdischen Schöpfung in Thesenform zusammen.

 

Zur Thematik „Was ist Erlösung?“ hatte ich am 23. Mai 2006 der FIGU die vierseitige Datei „Erloesung.doc“ übersandt, angefügt an eine E-Mail. Am 21.10.2006 veröffentlichte ich diese E-Mail gemeinsam mit den Darlegungen zur „Erlösung“ auf meiner Homepage

                                    http://www.wbgrundmann.de

 

Bei den nachfolgenden Thesen wird vom Grundgedanken ausgegangen, dass die Erhaltung und die Erlösung der irdischen Schöpfung die zentrale Aufgabe aller Beteiligten und Betroffenen in den nächsten Jahrhunderten sein wird:

 

1. Die Schöpfung vermittelt uns über die Geisteslehre die Dominanz des Geistigen. Damit hat die Entwicklung des Geistigen den Vorrang gegenüber allem anderen.

 

2. Der Geist eines jeden Menschen ist Teil der Schöpfung. So gering der Anteil des einzelnen Geistes auch sein mag – alle zusammen sind sie die entscheidende Quelle der geistigen Entwicklung der gesamten universellen Schöpfung. Doch setzt dies die Möglichkeit voraus, dass sich die Geistformen in menschlichen Körpern inkarnieren können. Die Behinderung der geistigen Entwicklung von menschlichen Geistformen verzögert folglich die Gesamtentwicklung der Schöpfung.

 

3. Die irdische Schöpfung in der Einheit von Diesseits und Jenseits ist allein durch die ungeheuer große Anzahl von 135 Milliarden an die Erde gebundener menschlicher Geistformen ein krasses Beispiel der Behinderung von geistiger Entwicklung, eben weil diese Riesenanzahl trotz der um das Zwölffache zu großen Bevölkerung der Erde die mögliche Inkarnationshäufigkeit extrem einschränkt.

 

4. Doch Inkarnationen könnten für sehr lange Zeit auf der Erde gänzlich unmöglich werden, wenn das vorherrschende kapitalistische Gesellschaftssystem, das private Bereicherung zu Lasten unserer Lebenswelt zulässt und das irdische Lebenssystem zu zerstören droht, nicht durch ein Gemeinschaftssystem auf der Basis wahrer Ökonomie abgelöst wird. Das kapitalistische Gesellschaftssystem verschärft – auch unabhängig vom Profitstreben – sowohl die ökologische als auch die soziale Frage, weil die fehlende soziale Absicherung der Menschen in den Ländern der Dritten Welt eine weitere Überbevölkerung provoziert und die Menschen zum Überleben gezwungen sind, ihre natürlichen Reichtümer zu verbrauchen.

 

5. Allein ausgehend von der Riesenanzahl an menschlichen Geistformen, die an die Erde gebunden sind und der Unfähigkeit der Erdenmenschheit, die Erde in absehbarer Zeit aus eigener Kraft verlassen zu können, ist die irdische Schöpfung ein riesiges geistiges Gefängnis. Es droht, zu einem Dauergefängnis zu werden, wenn die Tendenz zur Selbstvernichtung von der Erdenmenschheit nicht aufgehalten werden kann.

 

6. Die Erde wurde zum Riesengefängnis, als vor Hunderten Millionen Jahren Menschheiten fremder Galaxien begannen, über sehr lange Zeit ihre Straftäter auf der Erde auszusetzen, ohne dass sie sich vermehren konnten.

 

7. Die grundlegenden Ursachen für die Deportationspraxis dieser Menschheiten waren erstens das Individualisieren der Straftaten und das Nichterkennen ihrer gesellschaftlichen Verursachung, zweitens die Annahme, dass der lange Verbleib der Geistformen in den jenseitigen Bereichen der Deportationsplaneten zu einem Vergessen des „Bösen“ bei den Deportierten führen wird, drittens die Unterstellung, dass alle geistige Entwicklung letztlich zum Positiven verlaufe. Die Verbannung ihrer Straftäter betrachteten die deportierenden Menschheiten als humanitäres Verhalten, weil sie auf Todesstrafen verzichteten und weil sie ihre Gesellschaften vor weiteren Straftaten schützen wollten.

 

8. Der gesamten Herangehensweise der deportierenden Menschheiten liegt die einengende Denkweise zugrunde, dass das streng logische bzw. das absolut logische Denken die höchste Denkform überhaupt sei. Ein solches Denken unterstellen sie auch dem Universalbewusstsein. Doch gesellschaftliche Zusammenhänge und gesellschaftliche Entwicklungsprozesse lassen sich nicht allein über logisches Denken erfassen, erst recht nicht eine gesetzmäßige Entwicklung zum Negativen, wie sie sich auf der Erde vollzieht.

 

9. Die Deportation von Straftätern auf andere Welten bedeutete eine gesellschaftliche, eine äußere Spaltung der Einheit des Positiven und Negativen und damit eine Verletzung des universellen Gesetzes zur Aufrechterhaltung dieser Einheit. Analoges gilt für das bewusste Entfernen von menschlichen Genen, die das „Negative“, das „Böse“, repräsentieren. Eine solche Genmanipulation repräsentiert eine innere Spaltung der Einheit des „Guten“ und „Bösen“.

 

10. Die Deportation von Straftätern führte zur massenhaften Ansammlung des „Bösen“ auf bestimmten Welten, die vordem geistig neutral waren. Im Überlebenskampf auf diesen Welten entwickelte sich eine primär vom „Bösen“ bestimmte Eigengesetzlichkeit, so dass das Deportieren der Straftäter ein (nicht gewolltes) Initiieren einer Negativentwicklung bis hinein in die geistigen Bereiche bewirkte. Dies war die Grundlage für das Entstehen von Dämonien, d. h. von geistigen Hierarchien auf den Deportationsplaneten, die in ihrer Gesamtheit negativ dominiert sind.

 

11. Dass im Verlaufe von Milliarden Jahren trotz vieler schlimmer Erfahrungen nicht erkannt wurde, zu welchen Auswüchsen die Deportationspraxis führte, lag am fehlenden dialektischen Denken und am dogmatischen Festhalten an der unbeschränkten Gültigkeit des schöpferischen Evolutionsgesetzes. Die Entdeckung dialektischer Denkweise und von dialektischen Gesetzen ist offenbar bestimmten Intelligenzen von Dämonien zu verdanken, die eine Erklärung für das Entstehen gesetzmäßiger Negativentwicklungen finden mussten.

 

12. Dialektisches Denken und Wissen blieb – ausgehend von schlimmen Erfahrungen mit den „Guten“ – lange Zeit Geheimwissen der „Bösen“; denn obgleich die „Guten“ Todesstrafen ablehnten, mussten sie aus ihrer Sicht und eigenen Erfahrungen verhindern, dass sich das „Böse“ im All ausbreitete. Es kam zur gezielten Vernichtung von Menschheiten, die sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen auf bestimmten Deportationsplaneten entwickelt hatten und dabei waren, ihre Welten zu verlassen und das „Böse“ ins All zu tragen. Zu diesen Menschheiten gehörte offenbar die irdische Sauriermenschheit, die vor fast 65 Millionen Jahren zusammen mit den Sauriern durch natürliche „Geschosse“ aus dem All ausgeschaltet wurde.

 

13. Die Folge dieser Maßnahme der „Guten“ war das Bemühen der Kräfte der irdischen Dämonie, nach Millionen Jahren der Nichtinkarnation unerkannt eine verdeckte Entwicklung zu vollziehen, den eigenen Lebensbereich mit verdeckten Mitteln gegen äußere Eingriffe zu verteidigen, aber zugleich den „Guten“ spüren zu lassen, dass gegnerische Kräfte existieren. Dies vollzog sich über viele Millionen Jahre, ohne dass die „Guten“ erkannten, wer die gegnerischen Kräfte waren und wodurch sie sich entwickelt hatten.

 

14. Erst aus der Eigenentwicklung des „Bösen“, aus der Gefahr, dass innere Konflikte zur Selbstzerstörung führen könnten, erwuchsen die Einsicht und die Notwendigkeit von Intelligenzen zumindest einer Dämonie, bestimmtes geheimes Wissen preiszugeben. Um die eigne Existenz gegen Angriffe der „Guten“ aufrecht zu erhalten, musste dieses Wissen im Verlaufe eines Jahrtausende währenden Erkenntnisprozesses neutralen Personen inspiriert werden, insbesondere solchen Wissenschaftlern, die sich der Schöpfung und der Wahrheit verpflichtet fühlten.

 

15. Heute ist die Negativentwicklung der irdischen Dämonie so weit vorangeschritten, dass die Gefahr einer universellen Katastrophe besteht. Aus der inneren Konkurrenz der irdischen Dämonie ergibt sich der Zwang nach Akzeptanz ihrer Existenz und der einvernehmlichen Auflösung ihrer Strukturen, oder aber es kommt zur Zuspitzung der inneren Auseinandersetzungen, in die die Welten der „Guten“ und alle anderen unbeteiligten Welten mit einbezogen werden.

 

16. Wenn die „Guten“ nicht gewillt sind, sich zur Urschuld für das Entstehen von Dämonien zu bekennen, werden sie objektiv zu „Bösen“ und zu Feinden der Schöpfung. Das Bekennen müsste einen Gesinnungswandel auf den deportierenden Welten einschließen: Sie müssten gewillt sein, sich an der einvernehmlichen Auflösung der Strukturen der Dämonien zu beteiligen und Inkarnationen von „Bösen“ in ihre Gesellschaften zu integrieren.

 

17. Aus heutiger Erkenntnis war die Deportationspraxis objektiv ein Verbrechen an der Schöpfung, das letztlich ihre Existenz gefährden könnte. Es kann nur dadurch geahndet werden, dass jene Menschheiten, die die Praxis der Verbannung über lange Zeit ausübten und jene Intelligenzen, die sie letztlich zu verantworten haben, den entscheidenden Anteil leisten, um die Strukturen der irdischen Dämonie und anderer Dämonien aufzulösen sowie eine schöpfungskonforme und harmonische universelle Entwicklung einzuleiten.

 

 

Werner Grundmann                             Berlin, den 9. Dezember 2006, 01:36 Uhr