E-Mail am 12.04.2007, 02:19 Uhr, an info@figu.org       Veröffentlichung am 12.04.2007

 

Von Werner Grundmann         

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

 

 

Empfehlungen an die Plejaren

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

                                            am 9. April 2007 hatte ich mich mit der E-Mail <<Apostel der „effectiven Wahrheit“>> mit teils recht bissigen Aussagen an Sie gewandt. Es war mein Wunsch, dass diese Aussagen jenen „Apostel der Wahrheit“ erreichen, der sie mit seinen beleidigenden Äußerungen gegenüber Erdenmenschen provozierte. Die Beleidigungen finden sich im neuen FIGU-Sonder-Bulletin Nr. 34. Ich meine JHWH Ptaah! Seine aus meiner Sicht unzutreffende, verallgemeinernde Kritik der „verantwortungslosen Schreiberlinge, die verrückte und irreale sowie unrealistische Verschwörungstheorien erfinden“ (vgl. S. 7), hat auch mich getroffen. Ptaah ist sich zudem mit Eduard Meier darüber einig, dass diese „Verschwörungstheorien“ als „blanke Idiotien und schizophrene Wahngebilde“ bezeichnet werden sollten (vgl. S. 7)! Obgleich ich erahne, woraus die drastischen Fehleinschätzungen beider „Wahrheitsapostel“ resultieren, konnte ich mich nicht bremsen, beide aus meinem Empfinden und Wissen heraus zu werten. Diese Wertung mag aus der Sicht von Ptaah und Billy keinem der „dummen“ Erdenmenschen zukommen; doch beide haben ebenso wenig das Recht, sich in dieser verletzenden Form über Erdenmenschen zu erheben.

 

Weil ich ihre Empörung über die von mir getroffenen Wertungen verstehe, entschuldige ich mich bei beiden in aller Form für die Härte „meiner Wahrheit“. Doch ich frage, ob es nicht besser für ein gemeinsames Vorankommen wäre, wenn beide Seiten einander mehr Achtung entgegenbringen würden, um gegenseitige Beleidigungen von vornherein auszuschließen.

 

Die Diffamierungen bestimmter irdischer „Schreiberlinge“ durch Ptaah und Billy resultieren  meines Erachtens nicht nur daraus, dass sie die Autoren selbst nicht ernst nehmen, sondern vor allem aus ihrem unzureichenden Verstehen des irdischen Gesamtgeschehens. Mir ist bewusst, dass meine „Spinnereien“ von beiden analog eingestuft wurden wie die Bücher der von ihnen aufgeführten Autoren. Inzwischen habe ich allerdings begriffen, dass  sich die Plejaren mit eigenen Mitteln selbst davon überzeugen müssen, ob sich hinter den von ihnen entdeckten „Gruppierungen“ (vgl. S. 2-5) eine weitere Realität verbirgt, deren Existenz sie bisher nicht nachweisen konnten. Meine folgenden Empfehlungen beziehen sich auf diese mögliche Realität und deren Nachweis. Dabei gehe ich davon aus, dass durch das Erforschen bestimmter historischer Fakten wesentliche Erkenntnisse für die Gegenwart gewonnen werden können, u. a. zur Erklärung der Verhaltensweise der Gruppierungen und für das Entstehen von Büchern, deren Inhalt von Ptaah verworfen wird.

 

Die Beantwortung folgender Fragen könnte helfen herauszufinden,

- ob sich hinter den „Gruppierungen“ unerkannte Kräfte verbergen, die die Gruppen für ihre Zwecke nutzen,

- ob es sich dabei um konkurrierende Kräfte handelt, die unterschiedliche oder gar gegensätzliche Ziele mit Hilfe der einzelnen Gruppen verfolgen, und

- wer diese Kräfte möglicherweise führt.

 

1. Um herauszufinden, ob sich hinter den Gruppierungen überhaupt Außerirdische verbergen, sollten die Techniken der Gruppierungen auf ihre Entstehung hin überprüft werden. Ptaah berichtet von „Apparaturen, durch die bei den Menschen Gehirnwäsche, Bewusstseinsprogrammierung und Bewusstseinsveränderung hervorgerufen“ werden, ferner über „nachgebaute Strahlschiffe“ und erste Anwendungen der „Antigravitation“. Es ist zu beantworten, ob Erdenmenschen ohne außerirdische Hilfe in der Lage sind, derartige Techniken und Apparaturen zu bauen. Und falls es sich wirklich um Erdenmenschen handelt, die diese Techniken entwickelt haben, stellt sich die Frage, von wem sie geführt bzw. beauftragt wurden: entweder von Regierungen, Militärs oder Geheimdiensten bestimmter irdischer Großmächte oder von Hintergrundmächten, die über eigene Kräfte auf der Erde verfügen könnten, etwa jene, die seit Jahrtausenden unterirdisch bei uns leben. Über derartige Kräfte informierte Semjase während des 39. Kontaktes am 3.12.1975. Sie berichtete von einer unterirdischen Stadt im Mount Shasta (Nordkalifornien) und zwei weiteren unterirdischen Ansiedlungen auf den Aleuten und in Alaska, wobei es sich um „sehr ferne Nachkommen der eigentlichen Hyperboreer handelt“! Ihre Vorgänger kamen vor 13'000 Jahren unter JHWH Arus zur Erde! Diese Nachkommen „beherrschen die Raumfahrt“ und erhalten „sehr oft Besuch aus dem Weltenraum von ihren Brüdern“. Sie schützen sich vor der Annäherung durch Erdenmenschen mit „Strahlenwaffen“, betreiben aber zuweilen „in den Dörfern … Tauschhandel“ mit Erdenmenschen (vgl. SKB, S. 594/595). In einem anderen Zusammenhang wird in den SKB von Menschen mit bläulicher Hautfarbe berichtet, die unterirdisch im Himalaja leben. Doch an keiner Stelle fand ich einen Hinweis, warum sie unterirdisch leben und warum ihre Existenz offiziell verschwiegen wird. Erscheinen diese „Unterirdischen“ deshalb so „friedvoll und gut“ (vgl. SKB, S. 594), weil ihre wahren Aufgaben streng geheim bleiben und sie keine Angriffsflächen bieten sollen? Gibt es eine Kontinuität in ihrer Tätigkeit seit der Zeit des JHWH Arus?

 

2. Semjase gab am 3.12.1975 auch genaue Hinweise zu den bewussten oder unbewussten Kontakten von „Erdenmenschen … mit außerirdischen Lebensformen“ sowie zu den „Kontaktpersonen der Gizeh-Intelligenzen“. Sie berichtete auch über „Jenseitskontaktler“ und über „Empfänger von Botschaften aus höchsten Ebenen“ (vgl. SKB, S. 587/588). Danach haben „24 der 17'718 Kontaktpersonen eine sehr große Bedeutung in Erfüllung gewisser Aufgaben“ (vgl. SKB, S. 587). „27 dieser 723 Gizeh-Kontaktpersonen sind weltweit an die Öffentlichkeit getreten“ (SKB, S. 588)! Doch sie sprach mit Billy auch über Kontakte zur „mittleren Ebenen“, „durch die religiöse Irrlehren wiedergegeben werden“ (vgl. S. 589). Ich frage, ob insbesondere jener „Teil der Gruppierung“, der laut Ptaah dem „christlichen Sektierismus … verfallen“ ist (vgl. Sonder-Bulletin Nr. 34, S. 5), einer Fremdbeeinflussung unterliegt. Wenn sich derartige und andere Beeinflussungen nachweisen ließen, könnte auf die Inspiratoren geschlossen werden! Das ausgehend von den Inspirationen von den Erdenmenschen erzielte Ergebnis könnte die Grundlage dafür sein, um die Ziele der verborgenen Intelligenzen zu erkennen. Damit wäre die Wertung der Leistungen der Erdenmenschen nachgeordnet. Vermutlich setzt jedoch dieser Nachweis eine weitere Lockerung der Direktiven der Plejaren voraus.

 

3. Die weitere Lockerung der Direktiven könnte auch deshalb notwendig werden, weil es eine Konkurrenz oder gar einen Machtkampf zwischen verschiedenen Gruppen geben könnte – je nachdem von wem sie beauftragt werden. Ptaah spricht „von verschiedenen Gruppen“, die sich „gegeneinander [ausspielen]“ (vgl. S. 4). Bei dem Machtkampf könnte es um die indirekte (mittels der Religionen ausgeübte) geistige Vorherrschaft über die Erdenmenschheit gehen! Die beteiligten Kräfte müssten sich nicht nur vor den Erdenmenschen und den Plejaren verbergen, sondern auch voreinander. Erklärt sich damit jene „kultische Geheimhaltung“ und jener „religiöse Fanatismus“, von dem Ptaah spricht (vgl. S. 5)?

 

4. Semjase spricht von zwei Göttern der christlichen Religion, vom „Altzeitlichen“ und vom „Moseszeitlichen“, von „JHWH den Barbaren“ und von „Jehova“ (vgl. SKB, S. 578/579). Wenn es heute noch „sehr ferne Nachkommen der eigentlichen Hyperboreer“ gibt, die seit Urzeiten unterirdisch zusammen leben, deren Vorfahren mit JHWH Arus, dem „altzeitlichen Gott“, zur Erde kamen, die selbst ihr Aussehen bewahrten („naturfarben blond, lang und lockig“; vgl. SKB, S.594) dann ergibt sich die Frage, ob sie als wahre „Arier“ weiterhin vom „Gottesgeist“ des Arus geführt werden. Analog wäre zu klären, ob in Konkurrenz zu JHWH Arus eine zweite geistige Führung im Sinne des „JHWH Jehova“ existiert (vgl. SKB, S. 584), etwa für die Glaubensgemeinschaft der „Zeugen Jehovas“. Ist der „moseszeitliche Gott“ mit dem langlebigen Aruseak alias Ashtar Sheran identisch, der sich als einen der Söhne Gottes bezeichnet und in der Tat der zweitgeborene leibliche Sohn von Arus sein dürfte? Gibt es also seit Jahrtausenden einen Kampf zwischen Arus und Aruseak um die geistige Vorherrschaft über die Erdenmenschheit? Wurde dieser Kampf auch dadurch ausgefochten, dass der Geist von Arus mehrfach inkarnierte, um unmittelbar seinen geistigen Führungsanspruch gegenüber den Erdenmenschen in Konkurrenz gegenüber Aruseak durchzusetzen, u. a. in den Personen des Aristoteles (384–322 v. Chr.) und als Arius (gest. 336 n. Chr.), also zu jener Zeit, als die christliche Dreifaltigkeitslehre (als Kompromiss?) entstand? Mit der These, dass Aristoteles eine Arus-Inkarnation war, hatte ich mich bereits am 09.11.2006 in einer E-Mail an die FIGU befasst.

 

Ich kann leider nur Anregungen geben, was untersucht werden könnte, um bestimmte Hintergründe aufzuklären, deren Erkennen für die Erdenmenschheit existenziell wichtig sein könnte. Aber ich bin mir sicher, dass es ausreicht, eine wenige historische Zusammenhänge aufzuhellen, um zur Wahrheit vorzudringen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                             Berlin, den 12. April 2007, 02:19 Uhr