E-Mail vom 30.11.2006, 02:38 Uhr, an info@figu.org    Veröffentlichung am 01.12.2006

 

Von Werner Grundmann                  

           

an alle Mitglieder der FIGU

 

Dialektische Erkenntnis

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

                                          am 26. Mai 2004 hatte ich meiner E-Mail „Dialektische Schöpfung?“ den dreiseitigen Brief „Meier57.doc“ beigefügt, in dem ich mich – ausgehend von „Arahat Athersata“ – mit der Problematik „von Logik und Dialektik im Denken von hohen Geistformen“ befasste. Ich äußerte Zweifel daran, dass für die Schöpfung das (absolute) logische Denken die höchste Denkform ist, wie es von Eduard Meier und den Plejaren unterstellt wird. Wäre die Unterstellung richtig, würde die Schöpfung kein dialektisches Denken kennen. In „Arahat Athersata“ fand ich Aussagen, die gegen mich sprachen. Eine Aussage verwies darauf, dass aus der Logik die „Kraft der Schöpfung“ erwachse (vgl. S. 151). Und in den Semjase-Kontakt-Berichten (SKB) wird auf der Seite 3567 gar von „völliger Logik“ des „Universal-Bewusstseins“ gesprochen.

 

Nach meinen Erfahrungen der vergangenen zweieinhalb Jahren gehe ich von der Annahme aus, dass zumindest die höchste Ebene unserer Schöpfung dialektisches Denken seit langer Zeit in ihrer Führungsstrategie nutzt. Ein einziges Beispiel könnte meine These belegen. Es müsste zeigen, dass ein unlogisches, aber dialektisches Herangehen langfristig zum Erfolg führt, während eine logisch einsichtige Vorgehensweise völlig scheitern kann.

 

Wir wissen aus OM, dass vor 389'000 Jahren der erste Versuch misslang, die Geisteslehre auf der Erde zu verbreiten, nach kurzer Zeit in einem Atomkrieg endete (vgl. ebd., S. 137). Wie dieser Krieg zustande kam, dürfte der Schöpfung nicht verborgen geblieben sein. Möglicherweise wurde eine Intrige gesponnen. Aus heutiger Sicht wehrte sich das „Böse“ gegen eine positive Unterwanderung durch das „Gute“.

 

Wir wissen von den Plejaren, dass auch alle anderen Besiedlungsversuche der Erde in den vergangenen 75'000 Jahren scheiterten – bis Gott Arus vor 13'000 Jahren eine eigene Menschheit schaffen ließ. Doch es gab eine ungewöhnliche Ausnahme. Als vor 189'000 Jahren Teile der Genmanipulierten zum SOL-System kamen (vgl. FIGU-Bulletin, Nr. 37, S. 13), siedelten sie sich überwiegend auf dem Mars und auf Malona an. Lediglich genmanipulierte Straftäter wurden auf der Erde ausgesetzt und „angenommen“. Im Verlaufe von 4000 Jahren verbreiteten sie ihre Altersgene über die gesamte Erde. Geht man davon aus, dass die Schöpfung die wahre Ursache der Selbstvernichtung der ersten Eroberer bzw. Ansiedler und den Charakter der irdischen Schöpfung als negativ dominiert erkannt hatte, dann war das Aussetzen der straffälligen Genmanipulierten eine Stärkung des „Bösen“ im Bereich der negativ dominanten Führung der irdischen Schöpfung und damit eine unlogische Handlung!

 

Während die Kulturen auf Malona und auf dem Mars durch Intrigen bzw. durch den zum SOL-System geleiteten „Zerstörer“ vernichtet wurden, könnte ausgerechnet die auf uns überkommene Genmanipulation heute von Vorteil sein; denn es dürften kaum Menschen auf anderen Welten leben, die so schnell lernfähig sind wie die Erdenmenschen – wegen unserer kurzen Lebenszeit! Gerade diese Eigenschaft wird heute gebraucht, um die Existenz der irdischen Dämonie und die Ursachen ihrer Entstehung in historisch außerordentlich kurzer Zeit zu erkennen!

 

Es stellt sich die Frage, ob die Schöpfung im dialektischen Sinne so weit, wie dargelegt, vorausdachte bzw. den möglichen zeitlichen Verlauf auf so lange Zeit übersah. Daran kann man zweifeln! Doch ich halte es für wesentlich unwahrscheinlicher, dass die aus den Siriusgebieten geflohenen Genmanipulierten nach ihrer langen Irrfahrt rein „zufällig“ das SOL-System und die Erde fanden. Und noch unwahrscheinlicher dürfte es sein, dass die gelbe Rasse der Genmanipulierten „zufällig“ entdeckt und vor rund 26'000 Jahren gleichfalls zur Erde geführt wurde. Offenbar sollte nach dem Willen der Schöpfung unsere Erde jene Welt werden, auf der sich die Fehlwirkungen der inneren (genetischen) und der äußeren (gesellschaftlichen) Verletzung des universellen Gesetzes der Einheit des Positiven mit dem Negativen konzentrierten, um sie gemeinsam zu überwinden. Doch beide Formen der Verletzung dieses universellen Gesetzes haben ihren Ursprung bei den Völkern Nokodemions! Deshalb führte die Schöpfung geistige Nachfolger des Nokodemion als Propheten zur Erde, damit sie den Erkenntnisprozess unterstützen und lernen, für die Verletzung des universellen Gesetzes Verantwortung zu tragen.

 

Dass heute zumindest ein Vertreter der noch unterentwickelten Erdenmenschheit zu Erkenntnissen gelangt sein könnte, nach denen im Verlaufe von Milliarden Jahren vergeblich geforscht wurde, hängt offenbar damit zusammen, dass er zum dialektischen Denken befähigt sowie durch die universelle und die irdische Schöpfung geistig geführt wurde. Im Einzelnen waren wohl folgende Informationen und Einsichten wesentlich:

- grundlegende Kenntnisse aus der Geisteslehre,

- Kenntnisse zur irdischen und zur universellen Entwicklung,

- eigene Erfahrungen zur Negativentwicklung der Erdenmenschheit,

- die Kenntnis (eingeschränkter) Selbstdarstellungen der irdischen Dämonie,

- die Kenntnis von bisher geheim gehaltenem Wissen der irdischen Dämonie, 

- persönliche (auf über 120 Seiten dokumentierte) Erfahrungen mit dem „Bösen“,

- Erfahrungen aus dem Konkurrenzverhalten innerhalb der irdischen Dämonie, insbesondere zwischen Gott Arus und seinem leiblichen Sohn Aruseak.

 

Die dialektische Herangehensweise ermöglicht es, die zur Verfügung gestellten Informationen in übergreifende Zusammenhänge neu einzuordnen und bisher nicht erkannte Entwicklungslinien zu verfolgen. Der extreme Abstand zu hoch entwickelten Menschheiten war wohl deshalb nachgeordnet, weil die „neue“, die dialektische Denkweise es auf bestimmtem Gebieten erlaubt, weitgehend unabhängig vom erzielten Entwicklungsstand zu neuen Erkenntnissen zu verhelfen, insbesondere dann, wenn Negativentwicklungen untersucht wurden.  

 

Zusammenfassend kann festgestellt werden:

- Logisches Denken allein war unzureichend, um die Existenz der irdischen Dämonie nachzuweisen und die Ursachen ihrer Entstehung zu ergründen.

 

- Die Entdeckung des dialektischen Denkens blieb offenbar der irdischen Dämonie selbst vorbehalten, die eine Erklärung für ihre Eigenentwicklung zum Negativen finden musste.

 

- Mit der zwingend notwendigen Akzeptanz der irdischen Dämonie muss universell auch jene Denkweise akzeptiert werden, die es ermöglichte, ihre Entstehung und negative Eigenentwicklung zu erkennen.

 

Damit wird das dialektische Denken zum unverzichtbaren Bestandteil des universellen Wandels!

 

Bitte prüfen Sie kritisch diese Aussagen!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann               Berlin, den 30. November 2006,  02:33 Uhr

 

 

 

Ergänzung nach dem Versenden der Datei an die FIGU:

 

Die E-Mail „Dialektische Erkenntnis“ lässt zwei generelle Fragen offen:

 

1. Warum wurden zur Einleitung des universellen Wandels von der Schöpfung „dumme“ Erdenmenschen inspiriert und nicht die Plejaren oder Eduard Meier selbst?

 

Antwort: Erkenntnisgewinn erwächst im Allgemeinen aus Erfahrung, vor allem aus Fehlern, die der Einzelne begeht, um aus ihnen zu lernen. Geistige Vorgänger von Eduard Meier wurden von der Schöpfung zur Erde gesandt, um zu erkennen, zu welchen Fehlwirkungen die massenhafte Deportation von Menschen auf diese fremde (vordem geistig neutrale) Welt geführt hat. Obgleich mehrere geistige Vorgänger von Eduard Meier unsagbar schlimme persönliche Erfahrungen gesammelt hatten, vor allem Jesaja und Jmmanuel (Jesus Christus), und obgleich Eduard Meier 20 Mordanschläge, einen Schwingungsimpulsangriff und einen schweren Verkehrsunfall mit dem Verlust eines Armes überstehen musste, obgleich er als Henoch unmittelbar für JHWH Arus, den „Barbaren“, als Schreiber tätig war und obgleich er als Henoch sowie Jesaja Einblick in das (negativ dominierte) irdische Jenseits nehmen durfte, fand er nicht zur notwendigen Selbsterkenntnis, dass die Erde von negativ dominanten Intelligenzen geistig beherrscht wird. Zu dieser Erkenntnis konnte ihn die Schöpfung deshalb nicht führen, weil Inspirationen nur in der eigenen Denkrichtung möglich sind. Die Denk- und Handlungsweise der geistigen Nachfolger des Nokodemion hatte sich im Verlaufe von 12 Milliarden Jahren bis zur Inkarnation als Eduard Meier so weit verfestigt, dass die Schöpfung Wege finden musste, ihn über (inspirierte) Erkenntnisse anderer Menschen der Erde schrittweise zur Einsicht, zur Wahrheit und zu einer Denkweise höherer Qualität zu führen. Unmittelbare Unterstützung erhielt Eduard Meier von Maarten Dillinger, mittelbare von Paul Schulz und von mir. Doch es gibt sicher viele weitere Personen, die ihm weniger auffällig zur Seite standen und stehen.

 

2. Um den universellen Wandel einzuleiten, kann es doch keinesfalls ausreichen, zur dialektischen Denkweise überzugehen?

 

Antwort: Die dialektische Denkweise kann nur ein Mittel sein. Doch ohne diese Denkweise können wir nicht zu einer (universell) neuen Lebensweise finden. Sie schließt meines Erachtens die Schaffung von Gemeinschaftsordnungen auf der Basis vor allem von Gemeineigentum und Gemeinbesitz ein und nutzt Gemeinschaftsökonomie im Sinne rationeller Bedürfnisbefriedigung. Damit würden zugleich die Voraussetzungen geschaffen, dass sich Menschengemeinschaften bewusst in die Lebensgemeinschaften der Natur einordnen. Innerhalb der Gemeinschaftsordnungen dominiert das Gemeinschaftliche sowohl das Individuelle und das Individualistische als auch das Gesellschaftliche. Dialektisches Denken erhält das Primat gegenüber dem logischen Denken. Fehlhandlungen einzelner Mitglieder der Gemeinschaft werden insbesondere als Ergebnis unzureichender Funktionsweise der Gemeinschaft aufgefasst und im Rahmen der Gemeinschaft geahndet. Gemeinschaftsordnungen erfordern und fördern dialektisches und Systemdenken innerhalb der Menschengemeinschaften, wodurch die Voraussetzungen zur Vergemeinschaftung in höheren gemeinschaftlichen Ebene geschaffen werden.

 

 

Werner Grundmann               Berlin, den 1. Dezember 2006,  0:53 Uhr