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BuchstabenDialWBG.doc               abrufbar veröffentlicht am 26.10.2009

 

Werner Grundmann                                   Berlin, den 25. Oktober 2009

Planet Terra/Erde

SOL-System

 

 

Dialektische Sprache und Schrift im Rahmen der universellen Wende

 

Am 12. Oktober 2009 hatte ich mich innerhalb meiner Ausführungen zu „Religion und Relegeon als außerirdische Begriffe“ auf neun Seiten an all jene „interessierten Menschheiten“ gewandt, „die sich der Einsicht nicht verschließen wollen, dass es neben der logischen Denkweise eine übergeordnete Denkweise gibt“. Ich unterzog das einseitig logische Denken einer generellen Kritik und verwies auf das dialektische Denken zur Erfassung von Zusammenhängen in der objektiven Realität. In der Hauptthese sprach ich die Problematik der Vereinzelung an, die aus dem strengen logischen Denken erwächst, ohne dass sie in der Realität gegeben ist, denn jedes „Ding“ existiert in „einem Zusammenhang und in Wechselwirkung zu seiner Umgebung“, „was jedoch mit den Mitteln der Logik gedanklich nicht erfasst werden kann“.

 

Nachfolgend möchte ich kurz auf die enorme Bedeutung des dialektischen Denkens für die Entwicklung der Sprache, der Schrift, der Schreibweise und der Erkenntnisfähigkeit eingehen und zugleich auf die Einschränkungen und Gefahren aufmerksam machen, die mit dem einseitigen logischen Denken verbunden sind. Die daraus erwachsenden Konsequenzen sind meines Erachtens so gravierend, dass alle entwickelten Menschheiten und Völker überprüfen sollten, zu einer Buchstabenschrift überzugehen.

 

In der „These zur universellen Wende“ hatte ich formuliert, dass eine „entscheidende Voraussetzung, um eine universelle Katastrophe zu verhindern und eine universelle Wende vollziehen zu können, das Erlernen und Anwenden des dialektischen Denkens [ist]“. Ergebnisse tiefgründigen dialektischen Denkens sind aber ohne Buchstabenschrift nicht an andere Menschen zu vermitteln. Wie das Beispiel der Plejaren zeigt, die vor 11'000 Jahren die Buchstabenschrift von einem abgespaltenen irdischen Volk übernahmen (vgl. Semjase-Kontakt-Berichte [SKB], S. 280/281), reicht jedoch eine solche Schrift allein nicht aus, um sich aus den Fesseln des einseitig logischen Denkens zu befreien, wenn zugleich bestimmte Dogmen beibehalten werden, wie die ausnahmslose Gültigkeit des schöpferischen Evolutionsgesetzes (vgl. SKB, S. 558). Von den Plejaren wird das auf der Erde verbreitete Denken wegen fehlender „gedanklicher Folgerichtigkeit“ als „unlogisch“, „willkürlich“ und damit als „Unordnung“ bezeichnet, wie ihr Geistführer Ptaah äußerte (vgl. SKB, S. 412).

 

Ohne die Schaffung von Buchstabenschriften hätte sicherlich dialektisches Denken gar nicht entstehen können. Dies schließt auch jenes Gesetz ein, dass ich als dialektisches Gesetz der Vereinigung oder der Divergenz bezeichne. Es lässt tendenziell nur die Wahl zu zwischen der schrittweisen Vergemeinschaftung der Menschen, Völker, Kulturen und Menschheiten zum gemeinschaftlichen Handeln, um vor allem das gemeinsame Überleben zu sichern, oder der gesellschaftlichen Spaltung und gegenseitigen Bekämpfung individualistisch, egozentrisch und egoistisch geprägter Menschen in Konkurrenz, Zerstörung der eigenen Lebensgrundlagen bis hin zu Weltkriegen, Kriegen zwischen den Welten, möglicher Vernichtung von Welten, von Sonnensystemen und Galaxien bis zur möglichen universellen Selbstvernichtung. Lediglich das Letztgenannte ist den Menschen unseres Universums bisher erspart geblieben! Damit dies so bleibt, müsste meines Erachtens die universelle Wende mit dem Übergang aller entwickelten Menschheiten zu Buchstabenschriften verbunden werden.

 

Am Beispiel des Begriffes Verantwortungsbewusstsein kann sowohl in der Schreibform als auch im Inhalt Dialektisches gezeigt werden.

 

Der aus dialektischem Denken geborene Begriff Verantwortungsbewusstsein steht für die wechselseitige Einheit von bewusstem Sein im Begreifen der eigenen Existenz innerhalb allen Existierenden und der Antwort auf dieses Sein. Die Antwort heißt Wahrnehmen von Verantwortung für die Weiterexistenz dieses Seins, zuerst für die Erhaltung der eigenen Existenz. Doch je besser der verantwortungsbewusste Mensch seine Einordnung in seine Umwelt begreift, insbesondere seine Abhängigkeit von ihr, umso mehr wird er sich für ihre Erhaltung einsetzen. Und je besser er die Existenz und Wirkungsweise der Gesetzmäßigkeiten der Entwicklung seiner gesamten Lebenswelt erkennt, je mehr er über ihre historische Entwicklung weiß und je besser er die Ursachen der Entwicklungsverläufe begreift, umso mehr kann er für die Sicherung ihrer Existenz und Weiterentwicklung tätig sein. Dies schließt jede mögliche Entwicklung der eigenen Welt ein, auch eine Negativentwicklung.

 

Die persönliche Verantwortung eines Menschen kann im räumlichen und zeitlichen Sinne dann grenzenlos werden, wenn er erstens erkennt, dass aus der Entwicklung der eigenen Lebenswelt universelle Gefahren erwachsen, wenn er zweitens feststellt, dass die Erkenntnisfortschritte auf der eigenen Welt bedeutsam für den universellen Fortschritt sein könnten. Der Einzelne kann zum Mitverantwortlichen für die Erhaltung der universellen Schöpfung werden! Dies gilt unabhängig vom sonstigen Entwicklungsstand seiner Welt.  Hingegen können hochentwickelte Intelligenzen unbewusst zur verstärkten Gefährdung von Lebenswelten beitragen, insbesondere wenn sie infolge ihrer einseitig logischen Denkweise unfähig sind, Gesetzmäßigkeiten gesellschaftlicher Entwicklung zu erkennen. Die vergebliche Suche nach den Ursachen der Fehlentwicklung der Völker Nokodemions, des geistigen Vorgängers Eduard Meiers vor 12 Milliarden Jahren, könnte sich aus dem Nichterkennen von Gesetzen der gesellschaftlichen Entwicklung erklären.

 

In einer von Anfang an durch strenge Logik geistig beherrschten Welt kann infolge des Vereinzelungsdenkens eine Buchstabenschrift gar nicht entstehen und damit auch kein solcher Begriff dialektischen Charakters wie Verantwortungsbewusstsein mit seinen inneren Wechselwirkungen. In einer durch logisches Denken dominierten Welt werden den einzelnen real existierenden Dingen, den möglichen Verhaltensweisen, den Tätigkeiten und den Abstraktionen jeweils eigene Schriftzeichen zugeordnet, ohne dass ein Bezug zwischen dem Zeichen und der Aussprache des Wortes besteht. Im betrachteten Falle muss es jeweils ein Zeichen geben für das Sein, für das Ich, für das Denken über das eigene Sein (Bewusstheit) und für Verantwortung. Erst aus der Stellung der einzelnen Schriftzeichen zueinander kann der jeweilige Sinn erkannt werden, etwa ob Verantwortung getragen wird für das Ich (Eigenverantwortung), für die Familie, für das Land, für die (eigene Lebens-)Welt oder gar für die Schöpfung in ihrer Gesamtheit.

 

Da es auf der Erde große Völker gibt, die seit Jahrtausenden Zeichenschriften verwenden, wie die Chinesen, da es ferner Völker gibt, die eine reine Silbenschrift nutzen, wie die Japaner, aber auch Völker, die von einer Zeichenschrift zu einer Buchstabenschrift übergegangen sind, wie die Vietnamesen, haben die irdischen Sprachwissenschaftler große Erfahrungen zu den Vor- und Nachteilen der unterschiedlichen Schriftarten und zu möglichen Übergängen. Einerseits geht es um die Befriedigung des Bedürfnisses nach neuen Worten im Zuge der Höherentwicklung von Gesellschaften, andererseits um die Möglichkeit und Notwendigkeit, ohne das Erfinden neuer Zeichen neue Worte zu kreieren. Zur Bewältigung dieses Grundproblems eignen sich Buchstabenschriften am besten. Damit können von Unwissenden Wörter gelesen und richtig ausgesprochen werden, ohne ihren Sinn zu kennen. Zudem gibt es große Unterschiede in der Ökonomie des Lernens. Während die deutsche Sprache mit 26 Buchstaben auskommt, brauchen die Japaner etwa 800 Silben und die Chinesen etwa 50'000 Schriftzeichen, wobei 3000 für den täglichen Gebrauch ausreichen. Der von den Plejaren festgestellte schnelle Entwicklungsfortschritt der Menschheit der Erde resultiert sicherlich auch aus der Nutzung des dialektischen Denkens in Verbindung mit den verwendeten Buchstabenschriften der wissenschaftlich-technischen führenden Nationen.

 

Der große Vorteil von Zeichenschriften ist es, dass gleiche Zeichen für unterschiedliche Dialekte einer Kultur verwandt werden können. Die weitgehende Geschlossenheit der Kultur des riesigen chinesischen Volkes mit sehr vielen Dialekten resultiert aus der einheitlichen Zeichenschrift. Hingegen ermöglichen Buchstaben eine Vielzahl an Ausdrucksweisen sowohl innerhalb eines Wortes durch Beugungen, unterschiedliche Zusammensetzungen und Betonungen. Während sich bei Zeichenschriften der Sinn der Zeichenfolge aus der Stellung der Wörter ergibt, steigt unter Nutzung von Buchstabenschriften die Variabilität der Ausdrucksweise durch unterschiedliche Wortstellungen innerhalb eines Satzes, wobei Wechselbeziehungen innerhalb der Sätze bestehen, die dem Satz gedankliche Geschlossenheit ermöglichen. Doch auch zwischen den Buchstaben eines Wortes bestehen innere Wechselbeziehungen. Das Erlernen des Lesens von Worten in einer Buchstabenschrift besteht darin, auf unbewusste Weise diese inneren Wechselbeziehungen zwischen den Buchstaben zu erkennen. Beim Kreieren neuer Begriffe vollzieht sich das Umgekehrte: Es gilt jene Buchstaben des jeweiligen Alphabets zu finden und als Folge zu ordnen, dass sie der gewählten Lautfolge in bestmöglicher Annäherung im Zusammenhang entsprechen.

 

Mit meinen kurzen Darlegungen möchte ich alle interessierten Völker und Menschheiten anregen, ausgehend von irdischen Erfahrungen die Einführung von Buchstabenschriften zu überprüfen, um eigene Erfahrungen zu sammeln und die gewonnenen Erkenntnisse universell zu verbreiten.

 

Werner Grundmann                              Berlin, den 25.10.2009, 21:02 Uhr

 

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