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Werner Grundmann                                                                       Fertigstellung: 21/22.06.2006

                                                                                                       Veröffentlichung: 13.07.2006

                                                                                                     Bearbeitungsstand: 09.07.2006

 

Botschaft über den Hohen Rat an die

Ebene Arahat Athersata

 

Wie Eduard Meier bin ich ein Erdenmensch und wie er im Jahre 1937 geboren. Über seine Existenz und seine Mission erfuhr ich im Jahre 1998. Aus den Semjase-Kontakt-Berichten entnahm ich, dass die Plejaren geistige Unterstützung beim Hohen Rat gefunden haben und dass über den Hohen Rat die Möglichkeit der Verbindung zur Reingeistebene Arahat Athersata besteht. Mir ist bekannt, dass vor 12 Milliarden Erdenjahren die Geistform von Eduard Meier aus der Ebene Arahat Athersata wieder in einem Menschen, in Nokodemion, inkarniert wurde. Mir ist auch bekannt, dass Nokodemion bei der Befriedung seiner „entarteten“ Völker und bei der Reinkarnation der Geistformen der „Entarteten“ nach vier Milliarden Jahren der Rückstellung von der Ebene Arahat Athersata unterstützt wurde. Dass die Nichtinkarnation über den extrem langen Zeitraum nicht zum Vergessen des „Bösen“ bei den „Entarteten“ geführt hat, geht aus der kurzen Aussage von Eduard Meier hervor, wonach es nach der Reinkarnation während acht Milliarden Jahren immer wieder Stunk gab. Letztlich kamen die „Entarteten“ auch zur Erde!

 

Aus dem Buch „Arahat Athersata“ von „Billy“, dessen Inhalt er im Jahre 1975 nach Inspirationen aus der Ebene Arahat Athersata empfing, kenne ich bestimmte grundsätzliche Auffassungen, die von der Ebene Arahat Athersata gelehrt werden. Sie stimmen mit denen von Eduard Meier und denen der Plejaren überein. Insbesondere meine ich die Auffassungen

 

-         zur Verabsolutierung der Schöpfung, die über „absolutes Wissen und absolute Weisheit“ verfügen soll und deren „Kraft des Absoluten …niemals überboten werden [kann]“ (Seite 153 in „Arahat Athersata“),

 

-         zur Bedeutung der „Logik“, die mit „Schöpfungskraft“ gleichgesetzt wird und „höchstmögliche Werte beinhaltet“ (S. 152/153),

 

-         zu den „unlogischen Denkformen des Erdenmenschen“ bzw. zum „Unverstand der irdischen Wesenheiten“ (S. 70 und S. 16),

 

-         zum „imaginären Gott“ bzw. zum „imaginären Gottwesen“ (S. 14 und S. 69),

 

-         zu den „Ursachen des Abstiegs“ der Erdenmenschheit und zur Reduzierung der „irdischen Überbevölkerung“ als „erstes Gebot der Stunde und aller Zeit“, um sie auf einem „genormten Maße“ von 500 Millionen „menschlichen Wesenheiten“ zu halten (S. 5 und S. 19),

 

-         zu den Ursachen der „zerstörenden negativ-ausgearteten Kräfte“ im Menschen und ihrem Streben nach „oft unermesslichen materiellen Reichtümern“ (S. 11),

 

-         zur Gefahr der „Trennung der Einheit“, welche „Unvollkommenheit“ und „Zwiespalt“, letztlich aber „alles Vernichtende und Tödliche [erzeugt]“ (S. 14/15),

 

-         zur Notwendigkeit eines „gewaltigen kosmischen Umbruchs“ und zum „Wahrheitsdurchbruch der Neuzeit“ (S. 5 und S. 13).

 

Zu all diesen grundsätzlichen Aussagen könnten von Wissenschaftlern der Erde Bedenken geäußert, Hinweise gegeben oder Fragen gestellt werden, die in der Ebene Arahat Athersata auf Unverständnis stoßen. Doch das Problematische im gegenseitigen Verstehen beginnt bereits außerhalb der sachlichen Auseinandersetzungen: Wie kann einer jener unterentwickelten Erdenmenschen – selbst wenn man ihm beste Absichten unterstellt – überhaupt zu Erkenntnissen finden, die über die Erkenntnisse jener hinausgehen, die Millionen oder gar Milliarden Jahre weiterentwickelt sind? Das ist doch „absolut unlogisch“! Aber wenn sich solch eine Erkenntnis eines Erdenmenschen als richtig erweist – wie geht man damit um? Sollte die Erkenntnis negiert werden? Aber was resultiert aus dem Negieren für den Anspruch zum „höchstmöglichen Wert“ des logischen Denkens?

 

Noch problematischer wird das gegenseitige Verstehen, wenn Erdenwissenschaftler mit ihrem „unverständlichen“ Denken sich in allgemeiner Form etwa wie folgt äußern: Jede verabsolutierende Aussage ist falsch, weil es immer eine Ausnahme geben kann! Man könnte dies als „Ausnahmegesetz“ bezeichnen. Wichtig ist aber, unter welchen Bedingungen Ausnahmen möglich sind oder wie sie erzeugt werden. Damit wäre auch die „Kraft des Absoluten“ der Schöpfung fragwürdig, die nach der Auffassung von Arahat Athersata „niemals überboten werden [kann]“. Ein Gegenbeispiel könnte die Verabsolutierung außer Kraft setzen: Wenn ein Anti-Logos eine Teloninbombe zündet, wird unser Universum mit Lichtgeschwindigkeit unaufhaltbar zerstört! Dies entnahm ich den Veröffentlichungen der FIGU. Andererseits findet sich in den „UFO-Tatsachenberichten“ des Ashtar Sheran eine Drohung zur „Rache am SCHÖPFER“, womit wohl die Rache an der Schöpfung gemeint ist. Ich frage, ob eine Reingeistebene einen Anti-Logos am Auslösen jener Superbombe im Falle der weiteren Zuspitzung der Situation wirklich hindern könnte? Es gibt doch bereits schlimme universelle „Vorbilder“, wie die „Schaffung“ des JHWHMATA und die Zerstörung der Nesar-Galaxie! Das Hoffen auf die ausnahmslose Gültigkeit des schöpferischen Evolutionsgesetzes reicht für solche Katastrophen nicht mehr aus. Aus irdischer Sicht ist dieses Gesetz ein Dogma!

 

Eine Ausnahme, die ein mögliches Abweichen von der „normalen“ Entwicklung zulässt, könnte auch für einzelne wissenschaftliche Erkenntnisse gelten, was ausgehend von der Denkweise in der Ebene Arahat Athersata gleichfalls „unlogisch“ wäre. Die Ausnahme wäre allerdings im Sinne der irdischen Philosophen „dialektisch“! Eine andere Frage ist es, was sich hinter einer solchen Ausnahme-Erkenntnis verbirgt!

 

Ich komme zu einer ersten Folgerung: Wenn beide Seiten, die hoch entwickelte Menschheit der Plejaren und die universell am höchsten entwickelte inkarnierte Geistform, jene von Eduard Meier, die Erdenmenschen nicht verstehen, muss das nicht an den „unlogischen Denkformen“ der Erdenmenschen liegen! Es könnte ja auch sein, dass diesen Hochentwickelten bestimmte Erkenntnisse fehlen, die das Verstehen unmöglich machen oder dass die Hochentwickelten an Auffassungen festhalten, die zu Dogmen geworden sind – wie das Überhöhen der Bedeutung des logischen Denkens!

 

Eine analoge Problematik äußert sich in der Mission von Eduard Meier. Ausgehend von seinem außerordentlich hohen geistigen Entwicklungsstand ist es selbstverständlich „logisch“, dass er vor allem deshalb als Prophet zur Erde gesandt wurde, um die Geisteslehre zu verbreiten. Doch es könnte auch sein, dass die Schöpfung ihn vor allem als Lernenden zur Erde geführt hat, etwa um nach 12 Milliarden Jahren endlich herauszufinden, warum die Völker Nokodemions „entarteten“? Vielleicht gibt es auf der Erde analoge gesellschaftliche Verhältnisse wie seinerzeit auf den Welten der Völker Nokodemions? Die Verbreitung der Geisteslehre könnte allerdings zwingend notwendig gewesen sein, damit Erdenmenschen – unter Nutzung eigener schlimmer Erfahrungen – die Möglichkeit haben, Eduard Meier bei der Erfüllung seiner wahren Mission zu unterstützen. Jedoch müssten jene Menschen, die zur Unterstützung von Eduard Meier inkarniert wurden, inspirativ unterstützt werden! Sie wären aber im Vergleich zu Eduard Meier unvoreingenommen; denn nachdem Nokodemion, Henok, Henoch, Jmmanuel und all die anderen Inkarnationen nach 12 Milliarden Jahren die tieferen Ursachen für die Entartung aus eigenen Erfahrungen nicht herausfanden, war es zu erwarten, dass dies auch Eduard Meier aus eigener Erkenntnis nicht gelingt! Musste die Schöpfung nicht „nachhelfen“?

 

Bei der Verbreitung der Geisteslehre gingen Eduard Meier und seine geistigen Vorgänger von der Dominanz des Geistigen aus. Sicherlich dominiert unter normalen Bedingungen das Geistige das Grobstoffliche. Doch gibt es dazu auch Ausnahmen? Die Misserfolge in der Verbreitung der Geisteslehre, die vor 389'000 Jahren begannen und laut OM mit dem ersten Atomkrieg auf der Erde endeten, verweisen darauf, dass die irdische Schöpfung im universellen Sinne eine Ausnahme darstellt. In der Folge scheiterten nicht nur alle Besiedlungsversuche der Erde; auch die danach entstandene eigene irdische Menschheit vollzieht – entgegen aller Logik – eine Entwicklung zum Selbstzerstörerischen! Das ist vielen Erdenmenschen bewusst! Ein erheblicher Anteil von ihnen verhält sich entsprechend der weit verbreiteten Losung „Privat geht vor Katastrophe!“ Ihr Verhalten resultiert aus ihrer derzeitigen Ohnmacht, die gesellschaftlichen Verhältnisse ändern zu können. Sie sind – ob arm oder reich, ob gut oder böse – in einem System gefangen, aus dem sie nicht ausbrechen können, wenn sie die Wirkungsweise des Systems sowie die Hintergründe seiner Entstehung nicht verstehen und wenn sie keinen Weg finden, das System durch ein anderes zu ersetzen. D. h., die derzeitigen gesellschaftlichen Verhältnisse, die Dominanz von Privatökonomie, Privateigentum, Privatbesitz, Gewinnstreben und Konkurrenz, also die Bedingungen, unter denen die irdischen Menschen leben, beherrschen ihr geistiges Verhalten. Diese Systembedingungen führen zu Aggressivität, zu Kriegen, zu Verbrechen, zu sozialen Missständen, zur Überbevölkerung und zur Zerstörung der eigenen Existenzgrundlagen! Unter solchen Bedingungen können wohlgemeinte geistige Hilfen nur bedingt nützen. Es gibt nur eine Lösungsmöglichkeit: das Ersetzen des gesamten Gesellschaftssystems durch ein Gemeinschaftssystem auf der Basis von Gemeineigentum, Gemeinbesitz und Gemeinschaftsökonomie im Sinne rationeller Bedürfnisbefriedigung. Doch dies bedarf einer weltweiten geistigen Vorbereitung!

 

Es bleibt ersten nachzuprüfen, ob die gesellschaftlichen Verhältnisse unter den Völkern Nokodemions zurzeit ihrer „Entartung“ analog gewesen sind wie heute auf der Erde! Wenn dies so war, wenn die „entarteten“ Menschen und Völker in einer Privatordnung gefangen waren, in der „das Geld die Welt regierte“ und Aggressivität auch nach außen entstand, dann waren die Strafmaßnahmen zur „Befriedung“ der Völker durch Deportation und Nichtinkarnation über Milliarden von Jahren falsch. Sie waren zudem eine gesellschaftliche Spaltung der Einheit von Positiv und Negativ, die „Unvollkommenheit“ und „Zwiespalt“, letztlich aber „alles Vernichtende und Tödliche“ erzeugen musste! Zweitens wäre zu beantworten, ob die Deportation und die extrem lange Nichtinkarnation in den geistigen Bereichen der Deportationswelten Ausnahmeentwicklungen provoziert haben, die sich später über Milliarden Jahre negativ auswirkten. Wenn dies so war, dann dürften mit den mehr als 130 Milliarden vielfach inkarnierten Geistformen, die entsprechend den Angaben der Plejaren zur Erde gehören und offenbar durch Deportation über mehrere Hundert Millionen Jahre zur Erde gebracht wurden, auch viele negativ dominante hoch entwickelte Geistformen zur Erde gelangt sein. Mit ihrer negativen geistigen Dominanz dürften sie heute noch die Erde beherrschen. Sie könnten es gewesen sein, die mit ihren Milliarden Jahre langen Erfahrungen eine Entwicklung auf der Erde initiiert haben, die zum Selbstzerstörerischen führte, weil eine positive Entwicklung ihre Dominanz untergraben hätte.

 

Die Eigenentwicklung zum Negativen, zum Selbstzerstörerischen wird so lange beschritten werden, bis die „Guten“ ihre Verantwortung für das ungewollte Initiieren der eigenständigen Entwicklung des „Bösen“, der Entstehung von Dämonien, bekennen und bereit sind, mit allen Beteiligten eine einvernehmliche Lösung zu suchen, die allen eine Perspektive bietet. Die Lösung kann nur lauten, dass die Strukturen der negativ dominierten isolierten Welten aufgelöst werden und die Einheit der Schöpfung wiederhergestellt wird. Geschieht dies nicht, führt die Eigenentwicklung des Negativen zur Selbstzerstörung. Es bleiben nur zwei Wege: Entweder es finden sich Lösungen zu immer höheren Formen gewollter Gemeinschaftlichkeit oder es kommt zur Zunahme an Divergenz. Divergenz schließt Entwicklung zum Negativen ein, was letztlich zur Negation des Negativen führt. Doch in den selbstzerstörerischen Strudel des Negativen würde das Positive mit hineingerissen!

 

Der gewaltige kosmische Umbruch, vor dem wir stehen, könnte vor allem darin bestehen, die Einheit der Schöpfung durch die einvernehmliche Auflösung der Dämonien wiederherzustellen, um damit einer friedlichen universellen Entwicklung den Weg zu ebnen. Der Umbruch wird damit verbunden sein, die Überhöhung des logischen Denkens zurückzunehmen und die universelle Durchsetzung des dialektischen Denkens zu ermöglichen.

 

Am 7. April 2006 habe ich mich mit einem zwölfseitigen „Aufruf an alle Menschheiten der DERN- und des DAL-Universums“ gewandt, um sie mit der irdischen Ausnahmeproblematik und den Gefahren, die sich aus der irdischen Entwicklung ergeben, vertraut zu machen. Den Aufruf sandte ich am 7. April 2006 auch an die FIGU. Bitte betrachten Sie den Aufruf vom 7. April 2006 als Ergänzung zu meinen heutigen Ausführungen.

 

Ich bitte Sie, meine Ergebnisse und Vorschläge zu prüfen, um ein schöpfungskonformes Vorgehen zu erarbeiten und mit allen Beteiligten abzustimmen. Sicherlich können wir Eduard Meier bei seiner schwierigen Mission unterstützen, wenn wir gemeinsam der Wahrheit zum Durchbruch helfen.

 

Werner Grundmann                                                    Berlin, den 22. Juni 2006, 15:55 Uhr