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Berisha231210Abruf.doc          abrufbare Veröffentlichung am 27.12.2010

 

 

Von Werner Grundmann, Berlin,          Berlin, den 23./24. Dezember 2010

 

an Blerim Berisha, Zürich

 

Zur Beendigung unseres Korrespondenz

 

Lieber Blerim Berisha,

    Du schreibst in Deiner E-Mail vom 22.12.2010, dass Du nach Deinen „Erfahrungen mit unserem E-Mail-Wechsel … zu der Entscheidung gekommen bist, unsere Korrespondenz zu beenden“ und hebst „nochmals zur Erinnerung“ in roter Schrift hervor, dass Dich „in allererster Linie, Figu Bücher und Schriften interessieren … und es mit Sicherheit auch in ferner Zukunft sein wird“.  Deine Entscheidung zum Beenden unserer Korrespondenz hattest Du mir bereits in Deiner E-Mail vom 15.12.2010 mitgeteilt.

 

Selbstverständlich respektiere ich Deine Entscheidung. Mein Schreiben vom 20.12.2010 war lediglich eine letzte Reaktion auf Deine E-Mail vom 08.12.2010. Dennoch halte ich einige Anmerkungen zu Deinen letzten E-Mails für angebracht:

 

Erstens: Du hast mir mit Deiner E-Mail vom 22. Dezember mit viel Mühe bildlich vermittelt, dass Du meine Internet-Veröffentlichungen als (höhere) „Spinnerei & Weberei“ einordnest. Ich habe Deine Meinung gelassen aufgenommen. Hättest Du sie begründen können, wäre dies zumindest ein Anlass für mich gewesen, über Deine Argumente nachzudenken. Mir war es an dem Tag wichtiger festzustellen, dass auf meine Web-Seite wegen der Veröffentlichung der „Spinnerei“ 2706 Mal zugegriffen wurde. Am Tag zuvor waren es „nur“ 1121 Zugriffe. Es muss folglich viele Leser meiner Ergebnisse geben, die sich für diese „Spinnereien“ interessieren. Doch ich habe volles Verständnis dafür, dass Du nicht mit einem Oberspinner in Verbindung gebracht werden möchtest. Wohl deshalb war es Dir nicht recht, dass ich zwei meiner Briefe an Dich im Internet veröffentlichte.

 

Zweitens: Du hattest Dich grundsätzlich gegen eine Veröffentlichung unsere Korrespondenz gewandt. Dies war auch nie meine Absicht. Ich halte nichts davon, Schreiben von anderen Personen zu kopieren, um sie zu veröffentlichen. Wenn meine Antwort auf ein derartiges Schreiben von allgemeiner Bedeutung sein könnte, ist meines Erachtens allerdings eine Veröffentlichung sinnvoll. Doch dies ist dann meine Entscheidung.

 

Drittens: Du verweist in Deiner E-Mail vom 21. Dezember auf das Zitat von Albert Einstein: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Ich versuche, diese weise Erkenntnis in meiner Arbeit zu nutzen. Doch weil ich dies tue und der einseitigen logischen Herangehensweise von Eduard Meier nicht folge, weil ich zusätzlich die dialektische Denkweise anwende, bin ich für Eduard Meier, für die FIGU und für Dich zum „Spinner“ geworden! Doch es tröstet mich, dass es viele Jahre gedauert hat, bis die Einsteinschen „Spinnereien“ von den Wissenschaftlern seiner Zeit weitgehend akzeptiert wurden. Es bedurfte der ersten Atomexplosion, um die berühmt gewordene Einsteinsche Formel allgemein zu anzuerkennen. Es könnte allerdings viel länger dauern, bis sich meine Religionsthesen grundsätzlich als richtig erweisen. Dies wäre mit einer weltanschaulichen Bombe gleichzusetzen.

 

Viertens: Ich würde mich freuen, wenn Du auch in ferner Zukunft die Bücher von Meier lesen darfst, denn von ihm kann unsere Menschheit ungeheuer viel lernen. Doch – wie ich zu begründen versuchte – sind die Lernmöglichkeiten bei Billy in wesentlicher Hinsicht eingeschränkt. Wer seine Werke und jene der FIGU-Mitglieder liest, staunt, dass er nicht nur die Wahrheit verkündet, sondern sogar die „wahrheitliche Wahrheit“. Für mich war dies von Anfang an fragwürdig, bis ich erkannte, dass er zwar niemals die Unwahrheit sagt, dass er aber bestimmte Wahrheiten bewusst zurückhält. Ich möchte aber grundsätzlich die „volle Wahrheit“ von ihm wissen. Ohne dass sich Eduard Meier zur vollen Wahrheit bekennt, insbesondere zu den Fehlhandlungen seiner geistigen Vorgänger, die in letzter Konsequenz auch die irdische Negativentwicklung auslösten, wird es mit dem Lesen seiner Schriften in „ferner Zukunft“ schwierig werden. Ich fürchte, dass es dann diese Zukunft gar nicht gibt. Warum? In den Schriften der FIGU las ich, dass Eduard Meier der letzte der irdischen Propheten der Schöpfung ist. Dies kann bedeuten, dass nach ihm grundsätzlich alles schöpfungskonform verläuft, so dass weitere Propheten nicht gebraucht werden. Es könnte aber auch sein, dass nach ihm die Erde gar nicht mehr existiert, weil er zu seiner Lebenszeit die Chance nicht genutzt hat, reinen Tisch zu machen. Ich gehe davon aus, dass dann, wenn er seiner wahren Mission nicht gerecht wird, sich die irdische oder gar die universelle Negativentwicklung vollendet. Doch dies ist ja nur eine (inspirierte) „Spinnerei“ von mir!

 

Meine Empfehlung für Deine ferne Zukunft: Suche nach der vollen Wahrheit und beherzige die Erkenntnis von Albert Einstein! Vielleicht wirst Du dann auch ein „Spinner“! Ich selbst halte mich künftig wieder direkt an die FIGU. Es könnte ja noch weitere Grenzen von Eduard Meier geben!

 

Mit freundlichen Grüßen und besten Wünschen

 

Werner Grundmann                              Berlin, den 24.12.2010, 02:20 Uhr

 

 

 

 

 

 

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