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Berisha201210Abruf.doc                  abrufbare Veröffentlichung am 21.12.2010

 

Von Werner Grundmann, Berlin,                       Berlin, den 20. Dezember 2010

 

an Blerim Berisha, Zürich

 

Zu den Grenzen von Eduard Meier, Teil 2

 

Lieber Blerim,

    Du hast sicherlich eine schnellere Reaktion auf Deine E-Mail vom 08.12.2010 erwartet. Dafür habe ich Verständnis. Doch es geht um eine schwierige Problematik, die zur Aufarbeitung Zeit brauchte. Zudem bin ich kein Weiser und werde es in meinem jetzigen Leben auch nicht werden. Ein Weiser verfügt im Vergleich zu anderen Menschen über ein außerordentlich großes Wissen – so wie der weise Eduard Meier gegenüber den Menschen der Erde. Insofern stimme ich Deiner Haltung zu ihm voll zu. Von keinem Menschen können wir mehr lernen als von „Billy“! Doch auch ein Weiser muss nicht im notwendigen Maße kreativ sein. Dass er als Mensch der Erde nicht zum dialektischen Denken fand, dass er bis heute einseitig im logischen Denken verharrt und drängende Einsichten starrsinnig verwehrt, spricht gegen ihn! Dieser Starrsinn nahm ihm die Möglichkeit, die irdische  Negativentwicklung und die Hintergründe ihrer Entstehung zu erkennen uns zu akzeptieren.

 

Eine meiner wissenschaftlichen Hauptaufgaben der vergangenen Jahre sah und sehe ich darin, mit inspirativer Unterstützung den Nachweis zu führen und zu verbreiten, dass die gesamte irdische Schöpfung einer geistigen Negativentwicklung unterliegt, die die gesellschaftliche Entwicklung der Erdenmenschheit dominiert. Wenn sich das als richtig erweist, dann hätte dies universelle Bedeutung. Dann müsste erstens die universell verbreitete Lehre revidiert werden, wonach das absolut logische Denken die höchste Denkform sein soll. Dem auf der Erde verbreiteten dialektischen Denken käme universelle Bedeutung zu! Zweitens würde es Ausnahmen zum schöpferischen Evolutionsgesetz geben. Und drittens dürfte die Geisteslehre in genereller Hinsicht nicht als abgeschlossen gelten.

 

Lieber Berim, mir ist zwar als Wirtschaftsmathematiker die Unverzichtbarkeit der Logik in bestimmten Wissenschaften in hohem Maße bewusst; umso unglaubwürdiger mag es für Eduard Meier sein, dass ausgerechnet einer „vom Fach“ von der berechtigten Existenz einer höheren Denkform als dem logischen Denken ausgeht. Dass selbst die Plejaren als frühe Lehrer von Eduard Meier die „Unlogik“ der „dummen“ Erdenmenschen nicht verstehen, sie für „nicht erforschbar“ halten und den Begriff Dialektik sogar meiden, beweist ihre Erkenntnisschranken (vgl. SKB, S. 2303).

 

Bevor ich zu meinem heutigen Anliegen komme, erinnere ich noch einmal an die Aussage von Asket aus dem DAL-Universum während ihrer Unterweisung von Eduard Meier im Jahre 1956, als sie von der „schwersten Mission“ sprach, „die jemals in der Geschichte des Universums zu verzeichnen war“ (vgl. SKB, S. 340). Leider hat sie damals Eduard Meier nicht vermittelt, worin sie diese außerordentliche Schwierigkeit sah. Wir haben auch von anderen Außerirdischen nicht erfahren, wieso eine universelle Wende bevorstehen soll, obgleich sich doch unser Universum weiterhin mit großer Geschwindigkeit ausdehnt. Können wir aus dem Fehlen dieser Information folgern, dass sie weder der Menschheit von Asket, noch den Plejaren und auch nicht Eduard Meier bekannt ist? Geht es bei dieser Wende um generelle Neuerungen in der Denk- und Verhaltensweise der universell verbreiteten Menschheiten?

 

Wie sollten einerseits für die Einstellung unserer außerirdischen Freunde viel Verständnis aufbringen, dass aus ihrer Sicht die geistig unterentwickelte Erdenmenschheit keinesfalls in der Lage sein kann, eine höhere Denkform zu kreieren, als jene Menschheiten, die uns in der geistigen Entwicklung um Millionen Jahre voraus sind. Erst recht nicht können diese Außerirdischen akzeptieren, dass diese überlegene Denkweise von negativ dominanten Intelligenzen entwickelt wurde, die nach ihrer Überzeugung gar nicht existieren können! Andererseits informierte uns Asket, dass die Erde universell der einzige bekannte Planet ist, auf dem Religionen existieren (vgl. SKB, S. 338). Doch von wem und warum die vielen Religionen und Sekten geschaffen wurden, konnte uns bisher keiner hinreichend erklären.

 

Nach meiner Überzeugung dienen die Religionen der indirekten geistigen Beherrschung der Erdenmenschheit durch konkurrierende hoch entwickelte negativ dominante Kräfte, die unerkannt bleiben wollen, solange sie in ihrer Existenz gefährdet sind. Ich habe versucht, dies in den „Religionsthesen“ hinreichend zu begründen. Die Vernichtung droht den „Bösen“ sowohl durch Konkurrenten im Machtanspruch über die Erdenmenschheit als auch durch jene „Guten“, deren Vorgänger vor Millionen und Milliarden von Jahren an der ungewollten Entstehung und Entwicklung des eigenständigen Bösen beteiligt waren. Zum dialektischen Denken fanden offenbar die „Bösen“, um ihre Eigenentwicklung zum Negativen überhaupt erklären zu können. Dies schloss erstens die Erkenntnis ein, dass es bei Zusammenführung vieler negativ dominanter Persönlichkeiten und Geistformen durch Wechselwirkungen zwischen ihnen zu einer Verstärkung des Negativen kam, zweitens, dass sich bei quantitativ großen Zuführungen an „Bösen“ aus dem Wissen von einzelnen Straftätern qualitativ neue Möglichkeiten der Reaktion gegenüber den „Guten“ ergaben, drittens, dass sich das Negative durch Konkurrenzverhalten, Machtanspruch und Machtkämpfe in Eigenentwicklung selbst vernichten kann! Die vielen irdischen Kriege erklären sich als Stellvertreterkriege geistig negativ beeinflusster Menschen zur Wahrnehmung der Machtinteressen der jeweiligen Hintergrundmächte.

 

Ihre Akzeptanz und Existenzberechtigung können „Böse“ dadurch erzwingen, dass sie über Gewaltmittel verfügen, um alles „Gute“ universell zu gefährden. Die FIGU selbst verweist auf die universellen Gefahren des Einsatzes von Neutrinobomben (Teloninbomben). Eine zur Explosion gebrachte Neutrinobombe würde die Erde in Sekundenbruchteilen in Strahlung auflösen und das Universum unaufhaltbar mit Lichtgeschwindigkeit zerstören (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 41, S. 2-4)! Es stellt sich die Frage, ob mit der Warnung von Ashtar Sheran in „Harmagedon“, S. 10/11, der Einsatz einer solchen Bombe oder ob „nur“ eine weltweite gesteuerte Klimakatastrophe gemeint ist. Er schreibt: „Der für eine Märchenfigur gehaltene Satan will seine Rache am SCHÖPFER vollziehen. Diese Rache ist so ungeheuer negativ, wie es sich niemand vorstellen kann. Diese Rache ist überhaupt nur möglich, weil eine ganze Sternenmenschheit bereit ist, sie zu verwirklichen. “ In der Tat hält die Erdenmenschheit an einem Gesellschaftssystem fest, das Privatbesitz an Natur in unbeschränktem Maße und private Bereicherung in jedweder Form ermöglicht – auch durch den Verbrauch und die Zerstörung der irdischen Existenzgrundlagen.

 

Auch zum sicheren Nachweis der Existenz negativ dominanter irdischer Führungskräfte durch Erdenmenschen musste ein indirekter Weg gewählt werden. Vermutlich soll die Bezeichnung „Ausschüttung des Heiligen Geistes“ auf diesen Weg verweisen. Insbesondere galt es, das dialektische Denken als Mittel zur Erkenntnisgewinnung inspirativ zu vermitteln. Die Nutzung des dialektischen Denkens ermöglichte eine vergleichsweise schnelle Gesamtentwicklung der Erdenmenschheit. Doch letztlich ging es um die Befähigung einzelner unbeteiligter nach Wahrheit strebender Menschen der Erde zum Erkennen des wahren Charakters der irdischen Schöpfung. Warum ich zur Mitwirkung bei der Gewinnung von Erkenntnisfortschritten ausgewählt wurde, kann ich bis heute nicht beantworten. Jedoch möchte ich bekennen, dass die „Spinnereien“, die ich über das Internet verbreite, letztlich nicht von mir stammen. Dennoch halte ich sie grundlegend für wahr und stehe trotz der Diffamierung meiner Person durch die FIGU zu ihnen.

 

Deiner E-Mail vom 8. Dezember 2010 entnehme ich, dass Du als Unterstützer von Eduard Meier meine Auffassung zu einer seiner grundlegenden Aussagen aus dem „Kelch der Wahrheit“ erwartest. Dort heißt es auf der Seite 285 unter der Position 103:

>> Sucht nicht nach dem personifizierten Bösen, nicht nach einem Teufel und nicht nach einem Antichristen usw., denn das, was das Böse und das Teuflische ist, existiert in euch selbst, folglich ihr also diese in euch selbst suchen und bekämpfen müsst und sie nicht ausserhalb euch oder in einer imaginären Hölle sucht, die wahrheitlich nichts anderes ist als euer Zustand in euch selbst, den ihr durch eure Gedanken und Gefühle schafft und daraus böse Handlungen begeht und elendes Wirken hervorruft. <<

Diese Aussage geht von der Einheit des Positiven und Negativen in jedem Menschen aus. Sie schließt jedoch nicht aus, dass das Negative, das Böse, in einem Menschen überwiegen und nach seinem Tod dominant in seinem Geist bewahrt werden kann.

 

Bei Ashtar Sheran fand ich in „Harmagedon“, S. 19/20, hingegen folgende Sätze:

>> Die ungeheure Raffinesse und negative Schläue des Widersachers hat es fertig gebracht, daß er sich so vollkommen gegen die Menschen getarnt hat, daß die allgemeine Ansicht vorherrscht, daß es diesen Widersacher überhaupt nicht gibt. ... Der BÖSE tritt nie direkt in Erscheinung. Er wird sich hüten, seine ‚Nichtexistenz‘ in Gefahr zu bringen. Er legt keinen Wert auf ein Erkanntwerden. <<

 

Eduard Meier und Ashtar Sheran schränken ihre gegensätzlichen Aussagen auf das „personifizierte Böse“ bzw. auf den „BÖSEN“ ein. Doch hinter der Frage, ob innerhalb der irdischen Schöpfung ein „Böser“ oder viele „Böse“ als personifizierte oder auch als geistige Intelligenzen existieren, verbirgt sich die Frage, ob außerirdische Menschheiten in vorgeschichtlicher Zeit durch die massenhafte Deportation von Straftätern zur Erde ungewollt die Entstehung und Entwicklung einer geistig negativ dominierten irdischen Welt initiierten. Zumindest von den Plejaren erfuhren wir, dass ihre Vorgänger, die Lyraner, vor 22 Millionen Jahren Straftäter lebenslang auf die Erde verbannten (vgl. SKB, S. 1055). Dies erklärt jedoch nicht hinreichend, woher die 135 Milliarden vielfach inkarnierten Geistformen stammen, die nach den Ermittlungen der Plejaren insgesamt an die Erde gebunden sind (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 50, S. 5). Trifft die Information von Ashtar Sheran in „Heißes Eisen“, S. 7, zu, wonach wir „auf einem Stern [leben], der seit Beginn seiner Entwicklung als ein Läuterungsplanet auserwählt worden ist“? Wurden im Verlaufe von mehreren Hundert Millionen Jahren wirklich mehr als einhundert Milliarden außerirdische Straftäter zur Erde gebracht? War die Vernichtung der Saurier vor fast 65 Millionen Jahren durch kosmische Einwirkungen in Wirklichkeit eine gezielte Vernichtung jener „Sauriermenschheit“, die sich vermutlich aus Deportierten entwickelt hatte (vgl. „Die Erde als Deportationsplanet“, Abschnitt 3, in der „kurzen Geschichte“)?

 

Wenn der „Stern“ Erde „seit Beginn seiner Entwicklung“ zur massenhaften Deportation von Straftätern missbraucht wurde, ohne dass dies unserer Menschheit bis vor wenigen Jahrzehnten bekannt war, wenn zudem die Erde mit großem Abstand zu jenem „Kriegsplaneten“ wurde, auf dem es von allen bekannten Planeten in den vergangenen 10'000 Jahren am meisten Kriege gab (vgl. Semjase-Kontakt-Berichte, S. 2654), dann darf von einer negativen geistigen Dominanz für die Erde ausgegangen werden, dann ist offenbar die Individualisierung des „Bösen“, wie sie im „Kelch der Wahrheit“ dargestellt wird, unzureichend. Und weil sich durch die Verbannung von „nur gleichgeschlechtlichen Lebensformen“ (vgl. SKB, S. 194) im Verlaufe von Hunderten Jahrmillionen auf der Erde – bis auf Ausnahmen – keine menschlichen Gesellschaften bilden konnten, muss sich das Verstärken der Dominanz des Negativen aus den Wechselwirkungen zwischen den negativ dominanten Intelligenzen in den geistigen Ebenen der Erde vollzogen haben. Wohl deshalb verwies Ashtar Sheran in „Heißes Eisen“, S. 10, auf die außerordentliche Bedeutung der „ERFORSCHUNG DES GEISTIGEN REICHES“.

 

Das Versagen der deportierenden außerirdischen Menschheiten bestand in der planetaren Abspaltung des Negativen vom Positiven. Es resultierte aus der Unkenntnis des dialektischen Denkens und der Verabsolutierung des schöpferischen Evolutionsgesetzes (vgl. SKB, S. 558). Durch den „Export“ des „Bösen“ verloren die „Guten“ ihre Fähigkeit, in der Einheit von Gut und Böse zu denken und zu handeln. Damit waren sie in ihrem naiven Herangehen der „hintergründigen Schläue“ (vgl. Ashtar Sheran, „Heißes Eisen“, S. 37) der sich im Geheimen entwickelnden „Bösen“ ausgesetzt, was für die Lyraner zu schwerwiegenden Rückwirkungen bis zur Zerstörung von Planeten führte (vgl. SKB, S. 2935). Die Deportationspraxis erwies sich in ihren Fehl- und Nachwirkungen als schöpfungswidrig!

 

Die Naivität der Plejaren zeigte sich auch darin, dass sie Ashtar Sheran den Weg ins DAL-Universum zeigten (vgl. SKB, S. 2245) und der Erdenmenschheit ausgehend von einer banal erscheinenden Frage eines der größten Geheimnisse der irdischen Schöpfung verrieten, nämlich jenes der extremen „Überfüllung“ des irdischen Jenseits mit ca. 128 Milliarden Geistformen von Menschen. Den Plejaren und Eduard Meier war nicht einigermaßen bewusst, welche Rückwirkungen die Veröffentlichung dieser Information haben musste. Bis heute halten sie fundamental wichtige Informationen zur Frühgeschichte der Erde zurück und verlieren weiter an Glaubwürdigkeit.

 

Bitte sieh mir nach, dass ich weitaus mehr Zeit brauchte, um dies alles zusammenfassend darzulegen!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                                     Berlin, den 20.12.2010, 15:47 Uhr

 

 

 

 

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