Drucken          Öffnen als PDF         Öffnen als Word-Doc.

Berisha081210.doc                            abrufbare Veröffentlichung: 08.12.2010

 

Von Werner Grundmann, Berlin,                       Berlin, den 8. Dezember 2010

 

an Blerim Berisha, Zürich

 

Zu den Grenzen von Eduard Meier

 

Lieber Blerim,

herzlichen Dank für Deine kurze Rückantwort vom 4. Dezember 2010. Ich verstehe, dass Du Eduard Meier treu bleiben möchtest, war ich doch mehrere Jahre selbst voller Überschwang für ihn – bis ich erkannte, dass er trotz seines überaus großen geistigen Entwicklungsvorsprungs als Verkünder der „wahrheitlichen Wahrheit“ nicht nur wesentliche Wahrheiten verschweigt, sondern sich den Erfordernissen unangenehmer Wahrheiten verweigert und äußerst wichtige irdische Erkenntnisse negiert. Seine geistige Überlegenheit ist für mich zwar einsichtig. Doch dass er die Geschehnisse auf dem universellen Ausnahmeplaneten Erde nicht nutzt, um prinzipiell hinzuzulernen, ist in Anbetracht der daraus erwachsenen Gefahren nicht akzeptabel. Sein Verhalten erinnert mich an eine Orientierung der Parteiführung der SED zu DDR-Zeiten: „Keine Fehlerdiskussion! Wir müssen uns nach vorn orientieren!“

 

Das Denken und Verhalten von Eduard Meier entspricht einer solchen Herangehensweise: Weil am universellen und irdischen historischen Geschehen nichts verändert werden kann, ist die Suche nach den historischen Ursachen „logischerweise“ Zeitvergeudung! Seit 12 Milliarden Jahren denken und handeln die geistigen Vorgänger von Eduard Meier auf diese Weise – ohne die Ursachen der universellen Fehlentwicklung zu ergründen! Einer jener „dummen“ Erdenmenschen könnte dem strengen Logiker entgegnen: „Aber dann besteht doch die Gefahr, alte Fehler immer wieder neu zu begehen?“ Doch eine solche (rekursive) Frage wird vom Logiker Eduard Meier gar nicht erst zugelassen, weil er bereits als Kind von einem Plejaren unterrichtet wurde und lernte, dass das absolut logische Denken universell die am höchsten entwickelte Denkform sein soll. Zudem könne keiner der geistig unterentwickelten Erdenmenschen in grundlegender Hinsicht klüger sein als der Prophet der Schöpfung! Der verunsicherte Erdenmensch gibt nicht auf und fragt zu Recht: „Aber die universelle geistige Entwicklung ist doch sicherlich noch nicht abgeschlossen?“ – was der Logiker selbstverständlich bejaht. Aber er ergänzt: „Wenn es eine Höherentwicklung des Denkens gibt, dann durch jene, die geistig am höchsten entwickelt sind! Das ist doch wohl logisch!“

 

Mir ist bewusst, dass ich nach dieser Argumentation nicht nur bei der FIGU und den Plejaren auf Unverständnis stoße, wenn ich behaupte, dass eine unverzichtbare Aufgabe von Eduard Meier, dem letzten irdischen Propheten der Schöpfung, darin besteht, auf der Erde in wesentlicher Hinsicht hinzuzulernen, was einschließt, auch Erkenntnisse von „unlogisch“ denkenden irdischen Menschen ernst zu nehmen. Dies bedeutet, dass auch in dieser Hinsicht die irdische Schöpfung eine universelle Ausnahme darstellt, was jedoch selbst strenge außerirdische Logiker überfordert! Der Plejare Quetzal bekannte, dass die „Unlogik der Erdenmenschen nicht erforschbar“ sei (vgl. Semjase-Kontakt-Berichte, S. 2303). Damit stellt sich allerdings die Frage, wie wir Menschen der Erde zu unserer „Unlogik“ gekommen sind, d. h. zu einer der Logik übergeordneten Denkweise, die wir als Dialektik bezeichnen. Eine mögliche Antwort auf diese Kernfrage habe ich nach inspirativer Unterstützung in meinen Ausarbeitungen gegeben. Die Antwort besteht grundsätzlich darin, dass uns Erdenmenschen das dialektische Denken, beginnend bei altgriechischen Philosophen, von solchen an die Erde gebundenen negativ dominanten geistigen Intelligenzen vermittelt wurde, die einer gesetzmäßigen Negativentwicklung unterliegen. Ohne dialektisches Denken sind Negativentwicklungen nicht erklärbar. Die Dialektik entstand vor langer Zeit als „Geheimwissenschaft“, auch um tendenziell negative Eigenentwicklungen erklären zu können. Das Wissen zur Negativentwicklung unserer Welt, die letztlich zur Selbstvernichtung führen kann, ist eine grundlegende Voraussetzung, um sie vor der Selbstzerstörung zu bewahren. Die andere Voraussetzung besteht in der Anerkennung der Ursachen zur Entstehung der negativen Dominanz und in der gleichberechtigten Akzeptanz jener Führungskräfte der irdischen Dämonie, die sie repräsentieren und bisher unerkannt blieben. Bleibt diese Akzeptanz aus, droht nicht nur der Erde eine apokalyptische Katastrophe.

 

Zu meinen Ergebnissen kam ich, indem ich Aussagen aus den „UFO-Tatsachenberichten“ des Ashtar Sheran und aus den Veröffentlichungen der FIGU, insbesondere aus den „Semjase-Kontakt-Berichten“, gegenüberstellte. Diese Ergebnisse finden sich insbesondere in drei Ausarbeitungen, die aus dem Internet abrufbar sind, und zwar

erstens in den „Einheitsthesen“ vom 27.03.2002 (12 S.): „Wiederherstellung der Einheit der Schöpfung zur Beseitigung der apokalyptischen Bedrohung für die Erde“, die ich am 8. April 2002 im Brief an Eduard Meier übersandte (vgl. www.wbgrundmann.de/EinheitEb2.htm );

zweitens in der „kurzen Geschichte“ vom 24.04.2006 (35 S.): „Verhindert eine apokalyptische Katastrophe! Eine kurze Geschichte zur langwierigen Fehlentwicklung der irdischen Schöpfung“ (vgl. www.wbgrundmann.de/apokalyptische.htm );

drittens in den „Religionsthesen“ vom 28.10.2007 (48 S.): „Zur Entstehung und Entwicklung der monotheistischen Religionen“ (vgl. www.wbgrundmann.de/Religionsthesen_final.htm ).  

 

In den „Einheitsthesen“ bezeichnete ich im Rahmen der Billy Meier-These Eduard Albert Meier als „Nadelöhr zur Realisierung der Zusammenarbeit zwischen der universellen Schöpfung und der Dämonie der Erde“. Er habe als „einziger irdischer Mensch … die Möglichkeit, sowohl mit den hohen Geistesebenen der Schöpfung, Arahat Athersata und Petale, als auch mit unseren außerirdischen Freunden von den Plejaden/Plejaren sowie mit anderen befreundeten außerirdischen Personen Kontakte herzustellen, um Hilfe zur Bewältigung des akuten Problems zu erbitten.“ Eduard Meier hat mir am 22. April 2002 über ein Mitglied der FIGU mitteilen lassen, dass „er unter keinen Umständen an einer … Verantwortungsübernahme … interessiert ist“. Alle meine weiteren außerordentlichen Bemühungen, Eduard Meier seine wahre irdische Mission zu vermitteln, scheiterten bisher an seinem Starrsinn.

 

Lieber Blerim! Bitte prüfe meine Ausführungen und die genannten Veröffentlichungen kritisch, um Dir eine besser begründete Auffassung zu meinem generellen Anliegen zu erarbeiten.

 

Alles Gute wünscht Dir

 

Werner Grundmann                                     Berlin, den 08.12.2010, 01:20 Uhr

 

 

 

 

zurück zum Anfang