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Anlage zum ersten Postbrief an E. Meier vom 08.04.2002                veröffentlicht: 13.09.2006

 

 

Werner Grundmann                                                                                 Berlin, den 3.April 2002

 

 

Zur akuten apokalyptischen Bedrohung der irdischen Menschheit

(ausgewählte Informationen)

 

                                                                                                                                               Seite

Inhalt:

0.Vorbemerkungen                                                                                                                        1

1. Die Anti-Logos-Drohung des Dr. Joachim W. Pastor                                                                 2

2. Weitere von Joachim W. Pastor verkündete Drohungen und Erpressungen                                  4

3. Die apokalyptische Vision des Hans-Jürgen Ewald und die Botschaften der „Zetas“                    5

4. Zum „Sinn“ der weitgehenden Vernichtung der irdischen Menschheit                                           8

5. Anlagenverzeichnis                                                                                                                   12

 

 

0. Vorbemerkungen

Im Rahmen der „Einheitsthesen“[1] hatte ich in der Doppelstrategiethese auf die beiden Wege aufmerksam gemacht, die die Führung der negativ dominierten Schöpfung der Erde verfolgt: Einerseits versucht sie, die eigene Macht über die Erde und die irdische Menschheit mit allen ihr verfügbaren Mitteln zu erhalten und auszubauen, andererseits sich auf indirekte Weise als existent zu offenbaren und auf ihre Möglichkeiten zur Zuspitzung der Situation zu verweisen. Sie lässt damit beide Wege offen: den ihrer Öffnung und den der Fortsetzung ihrer alten Strategie zur Aufrechterhaltung und zum Ausbau der Macht über die Erde. Mit ungeheuerlichen Drohungen versucht sie, ihre Position zu behaupten und zugleich Druck auf die universelle Schöpfung auszuüben. Ashtar Sheran spricht davon, dass „Satan ... seine Rache am SCHÖPFER“ vollziehen wolle, die „so ungeheuer negativ“ sei, „wie es sich niemand vorstellen kann“ (vgl. „Harmagedon“, S. 10f).

 

Aber wie sollte darauf reagiert werden? Das „Normale“ wäre, mit allen Mitteln gegen die existenzielle Bedrohung vorzugehen, was jedoch verstärkte Bemühungen zur Selbstbehauptung der in die Enge getriebenen (letztlich schwächeren) Seite zur Folge hätte. Bei einer weiteren Zuspitzung der Situation könnte für die Führung der Dämonie der Erde jene ausweglose Lage entstehen, die sie bis zum Äußersten treibt: zur Selbstvernichtung! Aus den Semjase-Kontakt-Berichten kennen wir ein analoges Beispiel. Semjase spricht vom „JHWHMATA ... übersetzt: Auge Gottes oder Gottesauge“ und ergänzt: „Die Zerstörung wurde vor sehr langer Zeit ausgelöst durch einen barbarischen und machtgierigen JHWH, der in der Zerstörung selbst sein Ende fand. ... Die vorausberechnete Form war ein gigantisches Bild eines Auges, das heute als böses Mahnmal menschlichen Wahnsinns und Machtgier durch das Universum blickt.“ (Vgl. ebd., 30. Kontakt, Verse 21 bis 25, S. 238/239)[2]

 

Wie ernst die Drohungen der Führung der irdischen Schöpfung genommen werden sollten, zeigen auch die frühen Hinweise von Asket aus dem DAL-Universum. In ihrer Erklärung vom 3.2.1964 mit Bezug auf die Verhinderung eines irdischen Atomkrieges warnte sie vor den Gefahren einer „universellen Katastrophe“ (vgl. Semjase-Kontakt-Berichte, Vers 125, S. 341) und vor einem „weltumfassenden Großkrieg“, der „zwei Drittel der irdischen Menschheit“ ausrotten würde (vgl. ebd., Verse 214/215, S. 345). Sie verwies auch auf die Zerstörung des Planeten Malona (Malon) durch eine dort einst lebende Menschheit. Er war ein „Schwesternplanet der Erde“ (vgl. ebd., Verse 99/100, S. 339/340). Die (bis „spätestens bis zum Herbst 1974“ abgeschlossenen) Bemühungen von Asket zur Verhinderung eines Atomkrieges waren erfolgreich (vgl. ebd., Vers 124, S. 341). Sie sprach von „unserer Mission – die schwerste, die jemals in der Geschichte dieses Universums zu verzeichnen war.“ (Ebd., Vers 117, S. 340) Es könnte sein, dass sich eine Aussage von J.W. Pastor auf diese (vorgeblich vom „Himmelsheer“ veranlasste) Verhinderung eines Atomkrieges bezieht: „Die menschengemachte Apokalypse wäre schon vorbei, hätte das Himmelsheer sie nicht durch verschiedene Maßnahmen schon seit längerem verzögert. [3]

 

Ptaah warnte am 17. Juli 1975 vor den „tödlichen Gefahren“, die die Religionen in sich bergen, „nicht nur auf der Erde und für die Erde, sondern ... für das gesamte Universum“ (vgl. ebd., Vers 305, S. 413) Bereits vorher sprach er von „einer ungeheuren Gefahr für das Bestehen des Universums“, wenn die Erdenmenschen ihre Religionen im Kosmos verbreiten (vgl. ebd., Vers 231, S. 293). Erinnert sei in diesem Zusammenhang schließlich an die kaum fassbare Zerstörung der „173 Billiarden Lichtjahre“ entfernten „NESAR-Galaxie“ im Jahre 1008 unserer Zeitrechnung, worüber ebenfalls Ptaah berichtete (vgl. ebd., Verse 408/409 und 419, S. 452). Die Ursache der Zerstörung waren Religionsstreitigkeiten, die Kriege auslösten: „Eine vernichtete Galaxie durch religiösen Wahnsinn – eingeschleppt als tödliche Form von der Erde.“ (Vgl. ebd., Vers 449, S. 454)

 

 

1. Die Anti-Logos-Drohung des Dr. Joachim W. Pastor

 

Den Hintermännern von Joachim W. Pastor ist offensichtlich das „Gottesauge“ wohlbekannt. Auch er droht mit der Schaffung eines kosmischen Mahnmals, indem er schreibt:

(7.15)   „Dann werden die Tore der Archen unwiderruflich diesmal von innen verschlossen und der Planet seiner Selbstreinigung übergeben, woran seine Bewohner selber Schuld sind. Bis zum 11.12.2003, spätestens Ultimo 2003, wenn der Planet Saturn bei weit geöffnetem Ring mit dem Mond in den Zwillingen, dem Sternbild des Gerichts steht, haben sich die zehn Gerechten aus den verschiedenen Völkern mit den verschiedenen Sprachen bei dem Elften einzufinden, sonst trifft diese Erde der Bannstrahl, damit sie für die höherentwickelten Welten bis an das Ende aller Zeiten zum bleibenden Mahnmal für den ganzen Galaxienhaufen wird: mein heiliger Eid bei dem, der ewig lebt!“ („Magazin 2000plus, Nr. 157, 2001/1, S. 58/59; vgl. auch Werner Grundmann: „Erweiterte Zitatensammlung ...“, Position (7.15))

 

An anderen Stelle ergänzt J.W. Pastor:

(7.09)   „Der 22. Juli ist der letzte Tag des Krebses. Die eigentliche Katastrophe wird dazu führen, daß durch die dann waltenden Kräfte auch die unter normalen Verhältnissen unsterblichen feinstofflichen Seelenkörper in ihre Ausgangspartikel zerlegt werden. Diese Menschen können nicht wiedergeboren werden, sondern sie müssen ganz von unten durch das Pflanzen- und Tierreich hindurch die Leiter über Millionen von Jahren hinweg von neuem erklimmen. Dieses ist der zweite Tod.“ (Ebd., S. 56; vgl. auch Position 7.09 meiner „Erweiterten Zitatensammlung ...“; Hervorhebungen von J.W. Pastor)

 

Würde diese Erpressung wahr werden, dann würde der „Eine“ zu einem „Anti-Logos des Totalen“, zu einem „Anti-Logos in Achtheit“ vor dem Petale am 29. Januar 1976 die Menschheit warnte.[4] Ich deute diesen Erpressungsversuch allerdings als nicht primär gegen die irdische Menschheit, sondern vielmehr gegen eine Unterstützung durch unsere außerirdischen Freunde gerichtet. Wenn die Erben der Gizeh-Intelligenzen ihre Macht nach außen sichern wollen, brauchen sie ein Mittel zur Erpressung jenen gegenüber, die ihrem Treiben ein Ende bereiten könnten. Ein solches Mittel wäre eine Overkill-Bombe, deren Installation auf der Erde bereits vorgenommen worden sein dürfte, möglicherweise im Versteck der Altnazis im Amazonas-Gebiet oder auch in der Antarktis. Das überaus Gefährliche an einer solchen Bombe wäre, dass sie dann zur Selbstvernichtung eingesetzt werden könnte, wenn für Ashtar Sheran und sein „Himmelsheer“ eine ausweglose Situation entsteht. Dann ginge es zwar vordergründig um den Selbstmord ihrer eigenen Geistformen; aber es würden auch alle an die Erde gebundenen inkarnierten und nicht inkarnierten Geistformen mit vernichtet werden. Mit dem Verkünden der vorgesehenen Erpressung der Repräsentanten der zehn führenden Staaten der Erde zum 50. Geburtstag[5] von J. W. Pastor wird folglich in erster Linie ein Signal nach außen gegeben!

 

Nach der Verhinderung eines irdischen Atomkrieges ist folglich die Situation für die Erdenmenschheit und unsere außerirdischen Freunde nicht einfacher geworden. Das gilt auch dann, wenn die dargelegte Anti-Logos-Variante verhindert werden kann. Bei J. W. Pastor und anderen Autoren finden sich weitere Varianten apokalyptischer Bedrohung, die die Erdenmenschheit unmittelbar betreffen und vom Weltbrand bis zur Schaffung einer „neuen irdischen Landkarte“ reichen. Die dramatischen kontinentalen Veränderungen sollen durch das zweifache Passieren eines Wanderplaneten, jenes berüchtigten „Zerstörers“ Nibiru, zustande kommen, mit dessen Wiederkehr die Plejadier/Plejaren erst im nächsten Jahrtausend rechnen. Es ist meines Erachtens wichtig, auf diese Varianten einzugehen, weil sie vielleicht schon eingeleitet wurden bzw. weil sie auf ganz „natürliche Weise“ vor sich gehen und nur durch große Anstrengungen unter Hilfe unserer außerirdischen Freunde unwirksam gemacht werden könnten. Ich fürchte gar, dass die realen Gefahren so vielfältig und problematisch sind, dass nur in einvernehmlicher Lösung mit der Auslöserseite Chancen bestehen, allen Gefahren zu entgehen.

 

 

 

 

 

 

 

2. Weitere von Joachim W. Pastor verkündete Drohungen und Erpressungen

 

Selbst wenn sich die Staatsmänner unterwerfen und den „Allmächtigen“ als höchste irdische Macht anerkennen, wird wohl das seit Jahrtausenden prophezeite „göttliche Strafgericht“ mit „konventionellen Mitteln“ durchgeführt werden, um das „Königreich Gottes“ zu errichten, falls es mit dem „Himmelsheer“ zu keiner Verständigung und zu keiner einvernehmlichen Lösung kommt.

 

Joachim W. Pastor befasst sich im „Magazin200plus“ ausführlich mit jenen apokalyptischen Drohungen, die gegen die irdische Menschheit unmittelbar und auf ihre weitgehende Dezimierung gerichtet sind. Die Dezimierung wird vorgeblich als Voraussetzung angesehen, um einer „ganz neuen Pflanzschule, aus der neue und bessere Menschen hervorgehen werden“[6], den Weg zu bereiten. Das Beste wäre es natürlich, wenn sich die irdische Menschheit mit ihrer Lebens- und Produktionsweise selbst dezimieren würde, etwa durch ein vorgeblich menschengemachtes „rasendes Feuer“.[7] Gelingt dies nicht rechtzeitig, soll wohl von „oben“ nachgeholfen werden, was J. W.  Pastor besondere Freude zu bereiten scheint.[8] Nachfolgend sind die zutreffenden Zitate aus den Veröffentlichungen des J.W. Pastor noch einmal aufgeführt. Beim ersten Zitat beruft er sich auf Jakob Lorber, den „Schreibknecht Gottes“[9]. Die vorangestellten Nummern beziehen sich auf meine „Erweiterte Zitatensammlung“.

 

(1.15)     „Im Gr. Ev. 8/186 finden wir folgende Aussage: ‚... die Feuerung wird mittels uralten Erdkohlen bewerkstelligt werden ... Wenn solches Tun und Treiben einmal seinen höchsten Punkt erreicht haben wird, dann | wird denn auf solchen Punkten die Erdluft zu mächtig mit den brennbaren Ätherarten erfüllt werden, die sich dann bald da und dort entzünden und solche Städte und Gegenden in Schutt und Asche verwandeln wird samt vielen ihrer Bewohner.‘ Ich ergänze hierzu nur kurz, daß es Forschungsprojekte zum Thema Sättigungsströme in der Ionosphäre gibt. Berichten dazu ist zu entnehmen, daß sich die Sättigungsströme, die sich in Bändern um den Planeten bewegen, bereits auf etwa 3000 Volt aufgeladen haben und sich eines Tages entladen könnten. Diese Entladung in Verbindung mit der o.a. Aussage Lorbers läßt keine guten Gefühle aufkommen. Das Waffenprojekt HAARP könnte durchaus der Initialzünder zu dieser Angelegenheit werden.“ („Magazin 2000plus“, Nr. 140, 1999/1, S. 133/134)

(1.17)     „Gr. Ev. 5/108: ‚... denn es wird ein Feind aus den Lüften angefahren kommen und wird sie alle verderben ..., aber meinen wenigen Freunden wird der große unbesiegbare Feind kein Leid antun und wird sie verschonen für eine ganz neue Pflanzschule, aus der neue und bessere Menschen hervorgehen werden. Prima, so gefällt mir die Sache schon viel besser, und ich hoffe, euch das draußen geht es genauso.“ (Ebd., Nr. 140, 99/1, S. 134, Sp. 3)

(8.09)     „Das Feuer steht für einen geistigen Prozeß, welcher entzündet wird. Dieses Feuer verzehrt Menschen, die haßerfüllt ihre Goldenen Vliese davonschwimmen sehen, die anderen verzehren sich vor Freude, weil sie auf dieses Feuer schon lange gewartet haben. (Ebd., Nr. 159, S. 67, Sp. 1)

(7.10)       „Sure 101 gehört zum 30. Teil des Korans. Sie heißt ‚Das Verhängnis‘ – ‚Die Katastrophe‘ – ‚ein verheerendes Feuer‘. Sie meint damit die Großkatastrophe in der Zeit nach der 101. Konjunktion Jupiter-Saturn seit der Geburt des Täufers vor 2000 Jahren.“ (Ebd., Nr. 157, S. 56, Sp. 1)

(7.13)     „Die Sure 101 heißt: Das Verhängnis. Vers 2: Die Katastrophe. Vers 3: Was ist die Katastrophe? Vers 12: Ein rasendes Feuer. Damit ist gemeint: der Zusammenbruch des Erdmagnetfeldes, ein Spannungsüberschlag aus der Atmosphäre auf die Erde, die Vulkane feuern aus allen Rohren und ganze Kontinente brechen binnen Stunden weg – einfach so.“ (Ebd., Nr. 157, S. 57, Sp. 2/3)

 

Ein geradezu alarmierender Beitrag von Joachim W. Pastor zum undurchsichtigen Titel „Donnerstag, 20.30 Uhr: El Cuadro/Garabandal. Casa 11-8: die Warnung, das Wunder und das Strafgericht“ erschien im Heft Nr. 168 vom Jan./Febr. 2002 des „Magazin 2000plus/ 2012“. Das Heft wurde bereits vor Weihnachten 2001 ausgeliefert. In dem Beitrag fasst Pastor die seines Erachtens wichtige Aussagen früherer Beiträge zusammen und verabschiedet sich von seinen Lesern bis nach dem „Strafgericht Gottes“ mit folgendem Schlussabsatz:

(9.17)     „Ich bin aber kein Prophet, denn es gibt nichts mehr zu prophezeien. Ein Teil meiner Aufgabe ist, euch diese Zusammenhänge zu erklären. Wenn es nicht so eintrifft, soll man mich der Lügen wegen strafen. Wenn es aber so eintrifft, dann solltet ihr daran erkennen, daß ich die letzte Posaune geblasen habe, um den zweiten Exodus, weg von der Erde einzuleiten, damit alle Verständigen erkennen, daß es an der Zeit ist, sich zu sammeln. Es ist dann ja nicht alles zu Ende, sondern jetzt beginnt eure Zukunft eigentlich erst richtig. Es bietet sich die großartigste Chance in der Geschichte dieser Menschheit. Niemand muß vollkommen sein, auch ich bin das noch lange nicht. Wendet eure Herzen den Vätern dieser Menschheit zu und ergreift dankbar die großzügig hingehaltenen vielen tausend Paar Hände eurer älteren Brüder aus dem Universum. Nun ist die Zeit gekommen, wo jene, die es verdienen, die Chance haben, in das ewige Heer aufgenommen zu werden, um Seite an Seite mit den echten Kornkreismachern die Schöpfung des Vaters zu bereisen. Gott braucht keine Handlanger, aber er will, daß seine Kinder zu tüchtigen Gärtnern für seine vielen Eden heranreifen, um den armen geplagten Brüdern von den weniger entwickelten Welten hilfreich beim Erklimmen der Himmelsleiter zur Seite zu stehen, so wie man uns über die Jahrtausende hinweg zur Seite stand. Nach dem Strafgericht Gottes wird der Wächterdienst über diese Erde eingestellt. Die Geretteten werden Gottespriester sein, und wie zu den Zeiten Adams werden die Engel wieder mit den Menschen auf der erneuerten Erde offenen Umgang pflegen.“ (Ebd., S. 39, Spalte 2-3) Einige Seiten vorher hatte Pastor jenen benannt, der der irdische Vorgesetzte der „Gottespriester“ werden soll: der „Neue Mose“.

 

 

3. Die apokalyptische Vision des Hans-Jürgen Ewald und die Botschaften der „Zetas“

 

Neben dem Beitrag von Joachim W. Pastor erschien im Heft Nr. 168 des „Magazin 2000plus/ 2012“ ein weiterer alarmierender Beitrag. Er wurde von Hans-Jürgen Ewald geschrieben und trägt den Titel „Nostradamus und die Offenbarung des Johannes“. Ich lege meinem Brief eine Kopie dieses relativ langen Artikels bei.

 

Hans-Jürgen Ewald beschreibt eine andere Form der Apokalypse als jenen Weltbrand, über den bei Pastor nachgelesen werden kann. Ewald berichtet von der Vision einer Sintflut, die sich in den Jahren 2002 bis 2004 in Etappen auf der Erde vollziehen könnte. Hinsichtlich ihres zeitlichen Ablaufs soll sie allerdings mit den Aussagen von J. W. Pastor konform verlaufen. Bemerkenswert ist, dass die Vision – wie aus der Zeichnung des „Nordsee-Meteoriten“ auf Seite 27 hervorgeht – vermutlich im August 1997 „erlebt“ wurde, also zu jener Zeit, als J.W. Pastor nach eigenen Angaben „erweckt“ wurde. Da die Veröffentlichung dieser Variante neuzeitlicher irdischer Apokalypse später als die von Pastor beschriebene erfolgte, ist sie meines Erachtens die wahrscheinlichere. Nachfolgend habe ich die wichtigsten Prophezeiungen von Hans-Jürgen Ewald zusammengefasst:

 

Nach der Vision Ewalds bildet sich, in „dem Raumsektor, zu dem unser Sonnensystem gehört, von Gott veranlaßt, etwas Ähnliches wie ein Schwarzes Loch oder ein gewaltiger Gravitationswirbel, der das ganze Sonnensystem erschüttern wird.“ Seine ersten Wirkungen werden ab dem 9. Mai durch das vollständige Verschieben des Sternenhimmels zu spüren sein (vgl. S. 22). Ein Polsprung? Am „12. Mai 2002“ kommt es zu einem „gewaltigen Beben“. „Die nordamerikanische Westküste bricht vom Kontinent weg und versinkt im Pazifik. Japan und die Philippinen versinken.“ (Vgl. S. 21) „Der Ätna auf Sizilien explodiert förmlich, und im Atlantik taucht das vor rund zehntausend Jahren in der Sintflut untergegangene Atlantis wieder auf. Das Mittelmeer wird ... schwappen. Gewaltige Flutwellen bis zu vierzig Metern Höhe als Folge von Tsunamis werden über die europäischen Küsten rollen.“ (S. 22) Am 12. Mai 2002 kommt es auch zu einer „Erschütterung“ des „Merkur“, dem „ein Teil oder sogar die gesamte Oberfläche“ beraubt wird. Es entsteht ein „gewaltiger Meteoritenschwarm“, der die „Erde im Sommer 2003“ erreicht (vgl. S. 23). Ein „ca. 2,8 Kilometer großer Meteorit“, der „offenbar eine andere Bahn nimmt als der Schwarm, erreicht die Erde am 14. Oktober 2003“, schlägt in „der Nordsee ... in der Nähe der Doggerbank ... mit verheerenden Wirkungen“ ein. „England versinkt im Meer, die Eifel explodiert und schüttet zwischen Koblenz und Bonn das Rheintal zu. Flutwellen von mehr als dreihundert Metern Höhe werden über Dänemark, Nord- und Westdeutschland rollen und sogar das Rhein-Main-Gebiet überfluten.“ (Vgl. S. 24) Der Merkur, der seine Bahn verlassen hatte, „passiert die Erde in einem Abstand von fünfhundert Kilometern. Seinen erdnächsten Punkt erreicht er übrigens über Nordamerika am 4. Juli 2004. Von der nordamerikanischen Kontinentalplatte wird nur wenig übrig bleiben. Auch Mittelamerika wird dabei im Meer versinken.“ (Vgl. S. 24) Die „Merkurpassage“ führt zu einer „um ein Drittel reduzierten“ Lichtstärke der Sonne auf der Erde, die „bis zum Beginn des Jahres 2005 [anhalten]“ wird. „Mit dem Jahr 2005 hat sich die erste Phase der Offenbarung des Johannes erfüllt. ... der Menschheit wird eine Erholungsphase von ca. fünfunddreißig Jahren erlaubt.“ (Vgl. S. 25)

 

Als ich den Beitrag von H.-J. Ewald las, stutzte ich über die ungewöhnliche Formulierung, dass sich dem Sonnensystem „etwas Ähnliches wie ein Schwarzes Loch“ nähere. Ich fragte mich, was außer einem Schwarzen Loch ähnlich verheerende Wirkungen auf die Planeten unseres Sonnensystems auslösen könnte, fand aber zunächst keine Antwort. Anfang Februar klärte sich das Rätsel auf, als ich einen Artikel von Martin Koch über eine bedeutsame Entdeckung zweier amerikanischer Wissenschaftler im „Neuen Deutschland“ vom 9./10. Februar 2002 fand. Kochs Artikel trägt den Titel „Tiefschwarzes Hirngespinst oder kosmische Realität? USA-Physiker entwerfen neues Modell kollabierender Sterne“ (vgl. beigefügte Kopie). Koch berichtet über ein neues Modell für äußerst kompakte kosmische Körper, das die beiden amerikanischen Forscher Emil Mottola und Pawel Mazur in kritischer Auseinandersetzung mit der These zur Existenz von Schwarzen Löchern entworfen haben. Sie kommen zum Fazit, dass sich aus einem kollabierenden Stern eine „exotische Blase superdichter Materie“ bildet, „die schwarz, unsichtbar und mit Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt extrem kalt“ sei. Diese exotische Blase nennen sie Gravastar. Ein Gravastar federt auftreffende Materie zurück und schluckt kein Licht. Die Hülle bestehe aus dem Bose-Einstein-Kondensat (BEC). Sie gleiche einem Superatom. Im Innern der Blase entsteht ein starker Druck, der alle Materie nach außen drängt und keine Materie hineinlasse. Mottola hält es sogar für möglich, dass der Gravastar „als Modell für das gesamte Universum dienen könnte. Träfe dies zu, müssten sämtliche Galaxien von einer gigantischen BEC-Blase umschlossen sein.“ Überträgt man die Aussagen von Emil Mottola und Pawel Mazur von den Galaxien auf das Universum, dann impliziert ihr neues Modell eine wesentliche Annäherung an die Realität – wie ich im F.I.G.U.-Bulletin Nr. 5 vom Dezember 1995, S. 10/11 lesen konnte, wo die Schale der „Blase“ als „Verdrängungsgürtel“ bezeichnet wird.

 

Im Heft 165 des „Magazin 2000plus“ (Sonderheft 2: „UFOs und Kornkreise“), erschienen im September 2001, findet sich auf den Seiten 58 bis 63 ein Beitrag von Siegfried Lindwurm über „Polsprung im Jahre 2003? Die außerirdischen Hinweise verdichten sich seit mehreren Jahren ...“. Dieser Beitrag könnte möglicherweise jenen von H.-J. Ewald wesentlich ergänzen. Er basiert auf einem Channeling vorgeblich mit einer „Informationsquelle vom Sternensystem ‚Zeta Reticuli‘“. Die von den Zetas übermittelte Botschaft wird von Lindwurm ausführlich dargelegt. Sie ist aber auch über die www-Internet-Adresse zetatalk.com/german/zetahom.htm in deutscher Sprache abrufbar (vgl. ebd., S. 59).

 

In der Botschaft der Zetas vom 27.08.01 (vgl. ebd., S. 60) werden wir aktuell über die „Rückkehr Nibirus“ im Jahre 2003 informiert[10], also über jenen Wanderplaneten, der wegen der von ihm auf der Erde ausgelösten Kataklysmen seit Jahrtausenden als „Zerstörer“ gilt, dessen Bahnverlauf aber von den Plejadiern/Plejaren meines Wissens nicht sicher berechnet werden konnte. Ausgehend von den Informationen der Zetas hat nun Siegfried Lindwurm versucht, den Bahnverlauf von Nibiru dadurch zu ermitteln, dass er dem Wanderplaneten einen „zweiten Schwerpunkt“ unterstellt: eine „‘erloschene‘ Sonne“ (vgl. ebd., S. 62). Ausgehend davon kommt Lindwurm zu einer liegenden Acht für die Bahn des Nibiru und zu einer Bestätigung der Informationen der Zetas über die Rückkehr des Wanderplaneten für das Jahr 2003!!

 

Den vorgeblich bevorstehenden Polsprung verbinden die Zetas mit positiven „Veränderungen“ der „Bewusstseinsstrukturen“ der Erdenmenschen: Auch wenn der „immer wieder propagierte Polsprung eures Planeten ... stattfinden [mag]. Doch nicht der Polsprung verursacht Katastrophen – es ist die elektromagnetische Einflussnahme des anderen Himmelskörpers, der sich eurem Planeten soweit annähern wird, dass er mit menschlichem Auge erkennbar sein wird.“ Aber „durch eine Veränderung der Polung eures Planeten [wird] auch eine Veränderung der Polung in eurem Bewusstseins stattfinden. ... Viele von euch durchlaufen jetzt Veränderungen in ihren Bewusstseinsstrukturen.“ (Vgl. ebd., S. 60). „Den Prozess der inneren Wandlung ... durchlebt auch euer Planet ... Die Menschheit nähert sich immer mehr ihrer Befreiung. Durch nichts ist dieser Prozess noch aufzuhalten oder umzupolen.“ (Ebd., S. 61)

 

An den zuletzt zitierten Sätzen muss ich arge Zweifel anmelden; denn sollten die Aussagen zum Bewusstseinswandel zutreffen, dann sind die Zusammenhänge auch dem Ashtar Sheran und dem „Himmelsheer“ bekannt. Dann werden sie nach Wegen suchen, dem begonnenen Wandel seinen weiteren Weg zu versperren! Das aber würde bedeuten, dass noch vor dem Jahr 2003 Maßnahmen eingeleitet werden müssten, die auch durch den Wanderplaneten Nibiru nicht mehr außer Kraft gesetzt werden könnten. Ein kosmisches Gebilde in Form einer BEC-Blase wäre sicher das „geeignetste“ Mittel! Möglich wäre auch, dass es sich bei dem „zweiten Schwerpunkt“ des Nibiru um eine BEC-Blase handelt und dass es dem „Himmelsheer“ gelungen ist, beide Himmelskörper zu veranlassen, sich gemeinsam in Richtung unseres Sonnensystems zu bewegen.

 

Nach dem Lesen des Artikels von Martin Koch sowie den Informationen im F.I.G.U.-Bulletin Nr. 5 über den Aufbau und die grundlegende Funktionsweise unseres Universums war mir klar, dass die beiden amerikanischen Forscher Mottola und Mazur zu einer bedeutsamen Erkenntnis gekommen sind. Daraus ergaben sich für mich mehrere Fragen:

 

-         Woher konnte Hans-Jürgen Ewald wissen, dass es „etwas Ähnliches wie ein Schwarzes Loch oder einen gewaltigen Gravitationswirbel“ überhaupt gibt, oder anders gesagt, wie konnte er wissen, dass die Theorie der Schwarzen Löcher falsch sein könnte bzw. dass es neben den Schwarzen Löchern andersartige, äußerst verdichtete, blasenartige kosmische Gebilde gibt?

-         Wie konnte er jenes dem Schwarzen Loch ähnliche Gebilde überhaupt visionär erkennen, wenn es nach Mottola und Mazur unsichtbar ist?

-         Ist es Zufall, dass das britische Wissenschaftsmagazin „New Scientist“ in seiner Ausgabe vom 19. Januar 2002 bereits über das neue Modell berichtet hat, obgleich der Beitrag beider Forscher erst der Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ zur Veröffentlichung eingereicht wurde?

-         Ist es Zufall, dass diese wichtige Erkenntnis gerade in dem Jahr der Öffentlichkeit vorgelegt wird, da für die Menschheit größte Gefahren durch ein kosmisches Gebilde drohen könnte, dem wir ohne außerirdische Hilfe nichts entgegen zu setzen hätten?

-         Könnte es sein, dass der von „Gott“ für den Einschlag in die Nordsee vorgesehene „ca. 2,8 Kilometer große Meteorit“ (oder Planetoid) mit der BEC-Blase gar nichts zu tun hat, dass es vielmehr darum geht, jene Erfahrungen zu nutzen, die vor 11500 Jahren unter Arus I. „gesammelt“ wurden und zum Untergang von Atlantis führten?

-         Ist es nicht bemerkenswert, dass auch Jakob Lorber über eine „galaktische lokale Blase“ schrieb, die er das „Sonnengebiet Sirius“ nannte, zu dem auch unsere Sonne gehören  soll?[11] Woher hatte Jakob Lorber dieses Wissen?

-         Ist es Zufall, dass ausgerechnet die USA und große Teile Westeuropas als mächtigste Staaten der Erde schwer geschädigt oder gar vernichtet werden sollen? Gibt es eine Beziehung zu den Terrorakten am 11.09.01 in den USA?

 

Meine kurze Antwort auf all jene Fragen ist: Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich hinter all dem nichts Gewolltes verbirgt; ich kann es mir aber auch nicht vorstellen, dass uns die Schöpfung mit dieser großen Gefahr allein lässt.

 

 

4. Zum „Sinn“ der weitgehenden Vernichtung der irdischen Menschheit

 

Natürlich spricht keine religiöse Prophezeiung von einer vorgesehenen gezielten Vernichtung der Menschheit. Vielmehr geht es um ein „göttliches Strafgericht“ für die schuldbeladene Menschheit. Aber vom Ergebnis her bedeutet ein solches „Strafgericht“ ein weitgehendes Auslöschen der Menschheit. Es erhebt sich die Frage, welchen Sinn eine solche Vernichtung haben könnte, wenn man vom religiös verbrämten Inhalt der apokalyptischen Aussagen abstrahiert.

 

Die Frage nach dem Sinn eines „göttlichen Strafgerichts“ beantwortet sich zunächst historisch. Aruseak[12] alias Ashtar Sheran und andere ehemalige Gizeh-Intelligenzen bzw. deren Erben sehen sich in der Tradition jener Arier, die nach der Inszenierung der gegenseitigen Vernichtung von Atlantis und Mu unter Arus I. vor 11500 Jahren für Jahrtausende zu unumschränkter Macht über die Erde gelangten. Ihre Gewaltherrschaft endete erst unter Arussem etwa 1350 Jahre v. u. Z. Er war von der Erde vertrieben worden, nachdem er seinen Vater Jehav, den letzten Gewaltherrschers der „irdischen“ Plejadier, ermordet hatte. Danach kam es bei den „irdischen“ Plejadiern zu einem Gesinnungswandel, der dazu führte, dass sie im Jahre 33 n. u. Z. die Erde verließen und die irdische Menschheit der Eigenentwicklung überließen. Dass es nie zu einer wahrhaft schöpferischen Eigenentwicklung der irdischen Menschheit kam, resultierte

-         erstens aus der zwischenzeitlich erfolgten geheimen Rückkehr des Arussem zur Erde,

-         zweitens aus der unzureichenden Erdüberwachung und

-         drittens – wie ich in den „Einheitsthesen“ fixierte – aus der negativen Dominanz der geistigen Führer der irdischen Schöpfung.

 

Arussem schuf sich unterhalb der Pyramiden von Gizeh eine Machtzentrale mit dem Ziel, im Sinne der Arier, d. h. im Sinne der leiblichen und geistigen Erben von Arus I., die Herrschaft über die irdische Menschheit zunächst auf indirekte Weise auszuüben, ohne das Ziel nach Wiederherstellung einer direkten Herrschaftsform aufzugeben. An diesem Ziel hielten auch die Nachfolger des Arussem fest, die Gewaltherrscher Kamagol I. und Kamagol II. Auch Aruseak alias Ashtar Sheran reiht sich in die Kette dieser Gewaltherrscher ein.

 

Weil die Gizeh-Intelligenzen gegenüber den gewandelten stärkeren „irdischen“ Plejadiern von Anfang an im Nachteil waren, suchten sie nach einem langfristig wirksamen Weg, um ihre Herrschaftsansprüche über die irdische Menschheit zu realisieren. Sie hatten den genial-teuflischen Plan, ein Gesellschaftssystem zu kreieren, das die irdische Menschheit in Eigenentwicklung zu Bruderzwist, Sklaverei, Ausbeutung und Unterdrückung, zu privater Bereicherung, zu Kriegen und letztlich (gesetzmäßig) zur Selbstvernichtung führt, falls die Gesetze der Eigenentwicklung nicht erkannt würden und das Gesellschaftssystem nicht abgelöst würde. Wie die Bibel zeigt, gab es einen Plan zur Vernichtung der Menschheit mindestens schon seit 2000 Jahren. Die Entwicklung der Menschheit wurde insgeheim so gesteuert, dass es zumindest zu einer ökologischen Katastrophe, einem Weltbrand, kommt. Sollte der Plan der Selbstvernichtung der Menschheit nicht aufgehen, dann würde „nachgeholfen“ werden. In ihrer bösartigen Denkweise war der Plan einfach deshalb „sinnvoll“, weil eine sich immer mehr vermehrende und lernende Menschheit irgendwann nicht mehr geistig beherrschbar sein würde. Deshalb wird von den entsprechenden Intelligenzen auch von der Notwendigkeit der Schaffung einer „einheitlichen Menschheitslehre“ gesprochen, von der Verbreitung der „wahren Religion“, vom „Urchristentum“ usw. Das Hinterhältige an diesem Plan ist, dass man der heutigen Menschheit ihr selbstzerstörerisches Werk vorwirft, obgleich diese Entwicklung von den Gizeh-Intelligenzen bewusst initialisiert wurde.

 

In der Botschaft der „Zetas“ wird auf die bewusste Schaffung eines selbstzerstörerischen Gesellschaftssystems für die Erdenmenschheit in deutlicher Sprache eingegangen. Die „Zetas“ schreiben: „Noch immer seid ihr Sklaven eurer Gesellschaft. Noch immer seid ihr bestimmt und beherrscht von denjenigen, die Euch erschaffen haben. Sind eure Politiker diejenigen, die euch beherrschen? Sie sind lediglich Marionetten, ohne dies zu wissen. Abhängig von Geld und Einfluss der Wirtschaft, die sie glauben in Bahnen lenken zu können. Beherrscht seid ihr von grauen Eminenzen im Hintergrund, von denjenigen, die euch und euer System geschaffen haben und die euch und euer Denken und Fühlen noch immer führen und leiten und in ihre Bahnen lenken.“[13] Derartige und andere Aussagen sprechen zumindest anteilig für die Glaubwürdigkeit der Botschaft, wobei zunächst nachgeordnet ist, woher sie wirklich kommt. Das Neue der Aussage liegt meines Erachtens darin, dass bestimmte Intelligenzen zu antiker Zeit das Entstehen unseres Gesellschaftssystems bewusst initiiert haben, durch dessen Spätwirkungen die heutige Menschheit „vom Geld und Einfluss der Wirtschaft“ abhängig ist.

 

Auch Ashtar Sheran deutet auf Seite 8 in „Harmagedon“ den Entwicklungstrend des herrschenden Gesellschaftssystems der Erdenmenschheit an: „Man spricht vom Fortschritt, von einer Evolution. Was sich in Wirklichkeit vollzieht, ist ein ABSTIEG, der allerdings von den Errungenschaften der Technik verdeckt wird.“

 

Nach meinen Untersuchungen erfolgte die Initialisierung des tendenziell selbstzerstörerischen Gesellschaftssystems für die (generelle) Eigenentwicklung der irdischen Menschheit im Verlaufe von über 1000 Jahren mittels dreier Komponenten:

 

-         Erstens wurden verschiedene monotheistische Religionen geschaffen[14], vorhandene Religionen verfälscht und später darüber hinaus deren Spaltung betrieben. Sie sollten jeweils  die einzig „wahren“ Religionen sein, geistige Abhängigkeit erzeugen und Zwietracht zwischen den Völkern und Kulturen säen.

 

-         Zweitens wies man – erstmalig in der Geschichte der heutigen Menschheit – einem Volk, den Israeliten, von einer höheren, vorgeblich einer „göttlichen“ Macht „vertraglich“ Land zu: das „gelobte“ Land. Es war aber besiedeltes Land! Dies löste nicht nur „biblische“ Kriege aus, sondern trug wesentlich dazu bei, Landbesitz und Privatbesitz sowie die daran gebundene Macht als von Gott gegeben zu akzeptieren. Es förderte die Sklaverei, die Ausbeutung von Menschen und die Ausplünderung der Natur. Eintausend Jahre später wurde diese Praxis über das Missionieren und die Kolonisation fortgesetzt.

 

-         Drittens wurde der Eigenentwicklung der irdischen Menschheit durch die Installierung eines auf Privateigentum und Privatbesitz basierenden ökonomischen Systems ihr entscheidendes Fundament gegeben.[15] Wir kennzeichnen dieses System heute als Finanz- und Wirtschaftssystem. Es wird derzeit von den irdischen Wissenschaftlern als das einzig mögliche ökonomische System entwickelter Gesellschaften angesehen. Ökonomie und Wirtschaftlichkeit werden faktisch gleichgesetzt, und privates Bereicherungsstreben gilt als die entscheidende „ökonomische“ Kraft.

 

Neben der Beantwortung der Frage nach der geplanten Vernichtung der Menschheit aus historischer Sicht gibt es eine zweite Antwort, die sich aus den Grenzen der irdischen Schöpfung ableitet. Sie wird von Ashtar Sheran in „Ewige Wahrheit“ auf Seite 10 angedeutet. Nachdem er ausgeführt hat, dass die „Erstinkarnation“ der irdischen Menschheit „auf einem anderen Stern“ erfolgte, schreibt er: „Die gesamten Inkarnationen der Menschen und Tiere auf diesem Stern Erde erfolgten zu einer Zeit, da für solche Grundmaterialisationen genügend Stoff vorhanden war. Dieser Stoff ist nunmehr restlos aufgebraucht!“ Heißt dies u. a., dass Menschen, die über eine fest vorgegebene Bevölkerungsanzahl hinaus geboren werden, von der irdischen Schöpfung nicht „beseelt“ (nicht begeistet) werden können, weil der dazu erforderliche „Stoff“ nicht ausreicht? Was bliebe dann als Ausweg? Entweder müsste die Menschheit bzw. das irdische Leben dezimiert werden oder die Verantwortung für die Inkarnation wird an die Schöpfung unseres Universums übertragen.

 

Unmittelbar nach den Terrorakten in den USA erhielt mein (in derartigen Fragen uninteressierter) Sohn Jens Grundmann am 13.09.2001 abends um 20 Uhr 46 von einem Ausländer in deutscher Sprache einen anonymen mysteriösen Anruf, der ihn außerordentlich erregte. Der Anrufer kannte seinen vollen Namen und sein Geburtsdatum. Er versicherte, daß er die Flugrouten der Terrormaschinen in den USA hundertprozentig kenne und habe dann pervers gelacht. Ich kam an jenem Abend zur Überzeugung, daß der Anrufer selbst in Verbindung mit Ashtar Sheran stehen muß, daß sich also Ashtar Sheran hinter dem Terrorismus verbirgt. Warum sollte auch aus dem gegebenen Anlass mein Sohn belästigt werden? Höchstens dann, wenn ein Bezug zu meiner aktuellen wissenschaftlichen Arbeit bestand!

 

In der Nacht vom 18. zum 19.12.2001 erhielt Jens gegen 1 Uhr 30 einen weiteren mysteriösen Anruf. Eine normal klingende Stimme hatte sich gemeldet und auf seinen Anrufbeantworter gesprochen. Es hatte sich so angehört, als wolle man ihm ein Arbeitsangebot unterbreiten. Dann aber schaltete sich eine weibliche Tonbandstimme ein, die apokalyptische Drohungen verkündete! Sinngemäß wurde gesagt: Die Welt gehe bald unter. Wenn dies nicht von der Menschheit selbst ausgelöst werde, dann wird von außen nachgeholfen!!

 

 

5. Anlagenverzeichnis

 

-          Kopie von: Hans-Jürgen Ewald: „Nostradamus und die Offenbarung des Johannes“ Heft 168 des „Magazin 2000plus/2012“ (vgl. S. 5)

 

-          Kopie von: Martin Koch: „Tiefschwarzes Hirngespinst oder kosmische Realität? USA-Physiker entwerfen neues Modell kollabierender Sterne“ In. „Neuen Deutschland“ vom 9./10. Februar 2002  (vgl. S. 5/6)


 

[1] Grundmann, Werner: „Wiederherstellung der Einheit der Schöpfung zur Beseitigung der apokalyptischen Bedrohung für die Erde (Einheitsthesen)“ vom 27.03.2002, 12. S

 

[2] Die irdischen Astronomen nennen das auffällige kosmische Gebilde den Sanduhr-Nebel MyCn 18. Seine Entfernung berechneten sie auf 8000 Lichtjahre. Das „Gottesauge“ ist auf dem Umschlag zum Buch von Simon Goodwin „Mission Hubble. Das neue Bild des Universums“ aus dem Bechtermünz-Verlag abgebildet. Es enthält auch ein eindrucksvolles Poster, das die „Sanduhr“ zeigt. Nähere Angaben zu dem Nebel finden sich auf Seite 72 des Buches.  Semjase gibt die Bezeichnung M 57 oder Ringnebel an (vgl. Semjase-Kontakt-Berichte, Vers 26, S. 239). Ptaah informierte darüber, dass das Mahnmal 5600 Lichtjahre von der Erde entfernt sei (vgl. ebd., Vers 156, S. 273).

 

[3] Grundmann, Werner: Erweiterte Zitatensammlung aus Beiträgen des Dr. Joachim W. Pastor im „Magazin 2000plus“. Berlin, 26. Januar  2002, 17 S., Position (7.08). Die Hervorhebungen im Text stammen von J. W. Pastor.

 

[4] Vgl. Eduard Meier: „Prophetien und Voraussagen“, S. 51 u. 53, FIGU, Wassermannzeit-Verlag, Hinterschmidrüti, Schweiz, 1996

[5] Vgl. „Erweiterte Zitatensammlung ...“, Position (9.10)

[6] Vgl. „Erweiterte Zitatensammlung ...“, Position (1.17)

[7] Vgl. „Erweiterte Zitatensammlung ...“, Position (7.13)

[8] Vgl. „Erweiterte Zitatensammlung ...“, Position (1.17)

[9] Vgl. „Erweiterte Zitatensammlung ...“, Position (6.01)

[10] Über „Die Rückkehr Nibirus. Die längst überfällige Bestrafung durch Reinigung“ schreibt auch Hubert Zeitlmair im Heft 164, 2001/10, des „Magazin 2000plus“, S. 38-47.

[11] Vgl. „Erweiterte Zitatensammlung ...“, Position (3.14)

 

[12] Ich vermute, dass die Namen Aruseak und Arussem aus dem Namen Arus abgeleitet wurden und dass jeweils eine verwandtschaftliche Beziehung zu Arus I. besteht.

[13] Siegfried Lindwurm: „Polsprung im Jahre 2003?“ In: Heft 165 des „Magazin 2000plus“,

   Sonderheft 2: „UFOs und Kornkreise“, S. 61

[14] Den ersten (allerdings erfolglosen) Versuch der Einführung einer monotheistischen Religion gab es unter Pharao Echnaton (Amenophis IV.), den zweiten, nunmehr erfolgreichen Versuch mit Hilfe des eingewiesenen Mose. Mose hatte unter Echnaton in Ägypten gelebt. Verantwortlich für die Machenschaften war wohl noch der „göttliche“ Jahev. Erik Hornung beschreibt in „Echnaton. Die Religion des Lichts“, Artemis & Winkler-Verlag, Düsseldorf und Zürich 2000, die historischen Zusammenhänge der Einführung der ersten monotheistischen Religion.

 

[15] Paul Schulz hat in seinem Buch „Platons Politeia (Der Staat) heute“, Edition Wissenschaft Kultur und Politik, Berlin 1998, auf den Seiten  41-43  darauf aufmerksam gemacht, dass die Gizeh-Intelligenzen über die Beeinflussung der geistigen Entwicklung des Aristoteles (384 – 322 v. u. Z.) bewusst in jene Denkweise der Platonischen Akademie eingriffen haben, die von Sokrates (469 – 399 v. u. Z.) und Platon (427 – 347 v. u. Z.) auf Basis der Geisteslehre geschaffen worden war, dass also Aristoteles missbraucht wurde, um das „gigantische Werk der geistigen Erneuerung von innen her zu zersetzen und aufzurollen“, womit eine „geistige Rückentwicklung unserer Menschheit“ eingeleitet wurde, die darin bestand, dass bis in das Mittelalter hinein selbst für die Kirchenfürsten die „rein materialistischen Lehren des Aristoteles ... Leitstern“ waren. Für die These negativer äußerer Beeinflussung des Genies Aristoteles sprechen auch seine theoretische Verteidigung der Sklaverei sowie das Ergebnis seiner erzieherischen Tätigkeit. Er war Erzieher des späteren Alexander des „Großen“, der von 356 – 323 lebte, im Alter von 20 Jahren König wurde und sich sehr schnell zu einem der größten Eroberer der Antike entwickelte.

Es gibt jedoch in den Lehren des Aristoteles einen Aspekt, dessen herausragende Bedeutung für den betrachteten Zusammenhang meines Erachtens bisher übersehen wurde. Er betrifft die Unterscheidung zwischen Chrematistik und Ökonomik. Dass sie wesentlich ist, behandelt Karl Marx in der Fußnote 6 im „Kapital“, Bd. 1, Seite 167: fAristoteles stellt der Chrematistik die Ökonomik entgegen. Er geht von der Ökonomik aus. Soweit sie Erwerbskunst, beschränkt sie sich auf die Verschaffung der zum Leben notwendigen und für das Haus oder den Staat nützlichen Güter. „Der wahre Reichtum ... besteht aus solchen Gebrauchswerten; denn das zum guten Leben genügende Maß dieser Art von Besitz ist nicht unbegrenzt. Es gibt aber eine zweite Erwerbskunst, die vorzugsweise und mit Recht Chrematistik heißt, infolge deren keine Grenze des Reichtums und Besitzes zu existieren scheint. ... ihr Ziel ist absolute Bereicherung. Die Ökonomik, nicht die Chrematistik, hat eine Grenze ... die erstere bezweckt ein vom Geld selbst Verschiednes, die andere seine Vermehrung ... Die Verwechslung beider Formen, die ineinander überspielen, veranlaßt einige, die Erhaltung und Vermehrung des Geldes ins Unendliche als Endziel der Ökonomik zu betrachten.“ (Aristoteles, „De Rep.“, edit. Bekker, lib. I, c.8 und 9 passim.)Q Das „Ökonomischen Lexikon, A-K“, Verlag Die Wirtschaft, Berlin 1970, schreibt auf Seite 428 dazu: „Aristoteles verurteilte die Chrematistik als ‚ungerecht‘ und ‚unnatürlich‘ ...“ Es muss jedoch gefragt werden, wie sich die Kritik an der Chrematistik einerseits mit der Verteidigung der Sklaverei und mit der Bereicherung durch die Eroberung fremder Länder verträgt. Meine Antwort ist: gar nicht! Wenn Aristoteles wirklich von außen beeinflusst wurde, dann war den Manipulatoren klar, dass Sklaverei als Mittel der Ausbeutung und Kriege als Mittel der Bereicherung genau jenes Ziel der Chrematistik verfolgten, die Aristoteles kritisierte. Unter den Bedingungen von Privateigentum und Privatbesitz ist die Kritik an der Chrematistik Heuchelei.

Seit der Antike hat sich die Chrematistik, heute unter der Bezeichnung „Wirtschaftswissenschaft“ oder fälschlicherweise „Ökonomie“, zu einem weltweiten Bereicherungsstreben entwickelt. Vom eigentlichen Inhalt des Begriffes Ökonomik im Sinne von Aristoteles spricht keiner mehr. Das, was er als Chrematistik bezeichnete, wurde zum entscheidenden Mittel gesellschaftlichen „Fortschritts“, aber auch Ursache zur Entstehung hunderter Kriege und zur allmählichen Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen! Seine Kritik an der Chrematistik wurde fast vergessen; seine Verteidigung der Sklaverei blieb bis in die Neuzeit allgemeines Gedankengut. Eine solche Hinterhältigkeit einem der größten Philosophen der Menschheitsgeschichte einzuimpfen, traue ich nur den Gizeh-Intelligenzen zu. Das Wissen über die beiden „Ökonomien“, das heute der ökonomischen Forschung weltweit fehlt, konnte meines Erachtens zu einer Zeit, da Münzen erst relativ kurze Zeit existierten, auch kein Genie von sich aus erarbeiten! Es resultierte aus dem Hintergrundwissen von Intelligenzen, die Erfahrungen über die Entwicklung vieler außerirdischer Zivilisationen besaßen. Heute wird das Bereicherungsstreben auf der Basis von Privatbesitz und Privateigentum mit Hilfe des Wirtschaftlichkeitsprinzips de facto mit Ökonomie gleichgesetzt. Selbst den Theoretikern aus dem „marxistischen“ Lager ist noch nicht klar geworden, dass nur eine Ökonomie ausgehend von Gedanken des Aristoteles zur „Ökonomik“ die Grundlage für eine nachkapitalistische überlebensfähige Gesellschaftsordnung sein kann, eine – wie ich meine – letztlich gemeinschaftliche Ökonomie zur rationellen Bedürfnisbefriedigung.