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AshtarsZehnGeboteWBG.doc                 abrufbar veröffentlicht: 28.09.09

 

 

Werner Grundmann                               Berlin, den 27. September 2009

 

 

Ashtars Zehn Gebote

 Zur Verabsolutierung der logischen Denkweise

(ergänzte und korrigierte Fassung)

 

Wer sich mit den Semjase-Kontakt-Berichten (SKB) vertraut gemacht hat, staunt über die außerordentlich wertvollen historischen Informationen zur Geschichte und Besiedlung der Erde und wundert sich zugleich, wie wenig die Plejaren und Eduard Meier von historischer Forschung halten. Mehr noch: Die Erdenmenschen werden wegen der historischen Ursachenforschungen belächelt, weil sich an der Vergangenheit doch nichts ändern lasse! Den Erdenmenschen wird Unlogik und Dummheit vorgeworfen, weil doch der Zeitaufwand, den es erfordert, sich mit der Geschichte zu befassen, sinnvoller eingesetzt werden könne, das Künftige besser zu gestalten. In den Schriften der von Eduard Meier geleiteten FIGU finden sich zahlreiche Hinweise zur Denkweise, die sich hinter einer solchen Einstellung verbirgt. Die „logische Denkweise“ sei „natürlich“, sei sogar „naturgesetzmäßig“ (vgl. „Arahat Athersata“, S. 145)! Es wird von „völliger Logik“, „strenger Logik“ und „absoluter Logik“ gesprochen (vgl. SKB, S. 336). „Völlige Logik“ wird dem Universal-Bewusstsein unterstellt (vgl. SKB, S. 3567). Die extremistische „Krönung“ logischer Denkweise findet sich auf der Seite 296 im Buch „Lehre und Künder der Wahrheit“, Wassermannzeit-Verlag, 2006. In ihm zitiert Hans-Georg Lanzendorfer den „Künder der Wahrheit“, Eduard Meier, wie folgt: <<Wissen ist das Ergebnis absolut logischer Erkenntnisse in Erkennung der Wahrheit.>> Nach Auffassung von Eduard Meier und seiner geistigen Vorfahren gibt es folglich nur den Weg über das logische Denken zur Wahrheit. Offenbar ist diese Überzeugung universell nahezu ausschließlich verbreitet. Doch wie erklärt sich trotz absolut logischer Denkweise das Fiasko auf der Suche nach den Ursachen der universellen Fehlentwicklung? Das Ergebnis der Suche nach 12 Milliarden Jahren lautet: „Ich weiß, dass ich nichts weiß!“ Und wie erklärt sich trotz der vorgeblich ausnahmslosen Gültigkeit des „Schöpferischen Evolutionsgesetzes“, wonach alle Entwicklung letztlich zum Positiven verlaufe (vgl. SKB, S. 558; vgl. auch „Arahat Athersata“, S. 69), die Vernichtungsgefahr unseres Universums (vgl. SKB, S. 293 u. 340, vgl. auch OM, S. 124, und FIGU-Bulletin Nr. 41, S. 2-4)?

 

Ein „dummer“ Erdenmensch, der neben der logischen eine andere Denkweise kennengelernt hat, muss sich zwangsläufig fragen, ob die Verabsolutierung des logischen Denkens sowie die Unterstellung der ausnahmslosen Gültigkeit des Schöpferischen Evolutionsgesetzes die Grundübel für den genannten Misserfolg und für unsere existenzielle Gefährdung sein könnten. Vielleicht ist (fast) jede Verabsolutierung falsch? Sollte dies zutreffen, brauchen wir universell eine zur logischen Denkweise übergeordnete Denkweise, wie sie sich mit der dialektischen Denkweise im Verlaufe von fast 2500 Jahren auf der Erde durchgesetzt hat. Die „neue“ Denkweise müsste logisch negative Verhaltensweisen und eine (gesetzmäßige) Negativentwicklung als real möglich in sich einschließen und das Zustandekommen von Negativentwicklungen erklären können. Sie müsste beantworten, warum im Verlaufe von Milliarden Jahren alte Fehler immer wieder neu begangen wurden, warum das Deportieren und Konzentrieren des „Bösen“ auf fremde Welten nicht als Verletzung des universellen Gesetzes der Einheit von Positiv und Negativ, als gesellschaftliche Spaltung von Gut und Böse, erkannt und das „Aussetzen“ auf fremden Welten gar als „Positiv-Handeln“ geschönt wurde (vgl. SKB, S. 2315)! Doch vielleicht ist bei Eduard Meier bereits die Erkenntnis gereift, was falsch gelaufen ist. Er kam vor wenigen Jahren zur Einsicht, dass Straftäter „Glied der Gesellschaft bleiben“ sollten (vgl. FIGU-Bulletin Nr. 52, S. 3). Vielleicht findet er zur Konsequenz, aus dieser Einsicht die notwendigen strategischen Schlussfolgerungen zu ziehen.

 

Das ausschließliche Fixieren auf das (positive) logische Denken und das Negieren wechselseitiger Zusammenhänge haben zu der absonderlichen „Erkenntnis“ der Plejaren geführt, dass es für sie unmöglich sei, „die unglaubliche Unlogik der Erdenmenschen … in ihrem Grunde zu erforschen“, „weil dies wahrheitlich auch unmöglich ist“ (vgl. SKB, S. 2303). Man bedenke: Eine in der geistigen Entwicklung um Millionen Jahre vorausgeeilte Menschheit scheitert am Nichtbegreifen der negativen Logik und der Dialektik der geistig unterentwickelten Erdenmenschheit, obgleich sie deren Entwicklung von Anfang an begleitet, zumindest aber verfolgt hat! Selbstverständlich wurde aus „logischen“ Gründen von den Plejaren auch nicht gefragt, woher die Erdenmenschen das dialektische Denken gelernt haben könnten. Selbst der Begriff Dialektik ist für sie tabu. Er wurde meines Wissens auch von Eduard Meier nur ein einziges Mal erwähnt (vgl. SKB, S. 2639). Weil Eduard Meier bereits als Kind von den Plejaren unterrichtet wurde, hat er als Erdenmensch das weit verbreitete irdische dialektische Denken auch nicht erlernt.

 

Wie die Erdenmenschen zum dialektischen Denken gekommen sein dürften, habe ich im Abschnitt 14 „Heiliger Geist und Dialektik“ der abrufbaren „kurzen Geschichte zur langwierigen Fehlentwicklung der irdischen Schöpfung“ vom 24. April 2006 ausgeführt. (Vgl. www.wbgrundmann.de/apokalyptische.htm )

 

Eine andere Seite des Negierens von wechselseitigen Zusammenhängen zwischen dem Historischen, dem Aktuellen und dem Künftigen ist das Suchen nach allgemeinen Erklärungen für das Heutige, obgleich es konkrete historische Fakten gibt, die als beweiskräftige Belege vollständig ausreichen dürften. So. z. B. bemühte sich Eduard Meier, im Beitrag über „Glaube und Gott“ im neuen FIGU-Bulletin Nr. 68 vom September 2009 allgemein zu begründen, wie die unwissenden Erdenmenschen zum Glauben an einen „imaginären“ Gott fanden, obgleich sich die historischen Informationen aus den Kontakt-Berichten geradezu aufdrängen, um die reale Existenz zweier Götter der Erdenmenschheit nachzuweisen! Es scheint so, als hätten auch für den geistig höchstentwickelten Eduard Meier frühere Ereignisse keine Bedeutung für aktuelle Untersuchungen und Vorgehensweisen. Wie soll dies ein informierter Erdenmensch begreifen und akzeptieren? In „Eduard Meiers imaginäre Götter“ vom 12. September 2009 habe ich versucht, hinreichend deren reale Existenz zu belegen.

(Vgl. www.wbgrundmann.de/MeiersimagGoetWBG.htm )

 

Ashtar Sherans „Zehn Gebote“, die er im Raumschiff an Moses übergab, sind ein weiteres Zeugnis für die reale Existenz eines der beiden Götter der Erdenmenschheit. (Vgl. www.wbgrundmann.de/Religionsthesen_final.htm , Abschnitt 10.3, „Moses-These“). Zugleich charakterisieren diese Gebote ihren „Gott“! Eduard Meier hat in seinem 1975 veröffentlichten Buch „Dekalog Dodekalog“ sowohl die aus der Petale-Ebene telepathisch übermittelten „Zwölf Gebote von Petale“ als auch deren Fälschungen von Ashtar Sheran in Form der „Zehn Gebote“ veröffentlicht. Obgleich also Eduard Meier sicher weiß, dass dem Moses die „Zehn Gebote“ im Raumschiff übergeben wurden, dass Moses über Wochen im Raumschiff belehrt und unter dieser unmittelbaren Anleitung die jüdische Religion vermittelt wurde, negiert heute Eduard Meier die historischen Fakten und erklärt das Entstehen irdischer Religionen aus dem Unwissen der Erdenmenschen zu den Ursachen natürlicher Erscheinungen. Zudem verschweigt der Verkünder der „wahrheitlichen Wahrheit“ das Ergebnis seiner Zeitreise zu Moses, die er mit der Unterstützung der Plejaren durchführte (vgl. SKB, S. 388).

 

Da mir Eduard Meiers „Dekalog Dodekalog“ nicht zur Verfügung steht, zitiere ich die wahren und die verfälschten Gebote aus dem Buch von Paul Schulz „Ashtar Sheran und die Gizeh-Intelligenzen … “, 1999 veröffentlicht im Eigenverlag „Edition Wissenschaft, Kultur und Politik“, S. 17 bis 19:

 

>> DIE ZWÖLF GEBOTE VON PETALE

  1. Du sollst keine anderen Mächte und keine Götter, Götzen und Heilige neben der Schöpfung haben.
  2. Du sollst den Namen der Schöpfung heilig halten und ihn nicht missbrauchen.
  3. Du sollst jeden Tag zum Feiertag machen und ihn heiligen (kontrollieren).
  4. Du sollst nicht brechend werden im Bunde mit der Schöpfung, darin enthalten: Du sollst nicht Ehebrechen.
  5. Ehre die Schöpfung, gleich wie du Vater und Mutter ehrest, achtest und liebst.
  6. Du sollst nicht töten in Ausartung.
  7. Du sollst nicht raubend und enteignend sein.
  8. Du sollst nicht falsch zeugen wider die Schöpfung und das Leben.
  9. Du sollst nie sprechen die Unwahrheit.
  10. Du sollst nicht begehren in Habsucht nach materiellen Schätzen und dem Besitztum des Nächsten.
  11. Fluche nicht der Wahrheit.
  12. Lege die Schöpfungsgebote und Schöpfungsgesetze nie und nie in unwerte Kulte.

 

Das sind die „echten“ 12 Gebote, die seit Urzeiten und unverändert unter allen menschlichen Rassen und auf allen Welten ihre Gültigkeit haben und die nun von neuem uns in Erinnerung gerufen werden, erstmals auch in schriftlicher Form. Vergleichen wir sie nun mit einigen Teilen der 10 Gebote des Herrn Ashtar Sheran …, keine Angst, nur einige wenige besonders aussagekräftige derselben: Ich bin der Herr, dein Gott! Ich habe dich aus Ägypten herausgeführt, ich habe dich aus der Sklaverei befreit. Neben mir gibt es für Dich keine anderen Götter. …Denn ich, der Herr, dein Gott, verlange von Dir ungeteilte Liebe. Wenn sich jemand von mir abwendet, dann bestrafe ich dafür auch seine Kinder, sogar noch seine Enkel und Urenkel. …Mißbraucht nicht den Namen des Herrn, deines Gottes; denn der Herr wird jeden bestrafen, der das tut. Beachte den Tag der Ruhe! Halte ihn frei von Arbeit, wie es dir der Herr, Dein Gott, befohlen hat. Sechs Tage in der Woche hast du Zeit, deine Arbeit zu tun. Der siebte Tag aber soll ein Ruhetag sein, der dem Herrn, deinem Gott gehört. An diesem Tag sollst du nicht arbeiten, auch nicht deine Kinder, deine Sklaven, deine Rinder und Esel oder sonst eines deiner Tiere. An diesem Tag sollen deine Sklaven und Sklavinnen genauso ausruhen können wie du. Denke daran, daß du selbst in Ägypten ein Sklave warst und der Herr, dein Gott, dich mit starker Hand und erhobenem Arm von dort in die Freiheit geführt hat. … Blicke nicht begehrlich auf das, was einem anderen gehört, sein Haus und sein Grundbesitz, seine Sklaven, Rinder und Esel oder sonst irgend etwas, das ihm gehört. <<

 

Paul Schulz bezeichnet die „Zehn Gebote, die unter dem Kommando des Ashtar Sheran damals dem Moses untergejubelt wurden“ als „eindeutig ‚moralische’ Leitlinien für eine Sklavengesellschaft“. „Aruseak alias Ashtar Sheran“ habe „höchstpersönlich [die entscheidende Rolle] bei der Erschaffung des ‚modernen’ Religionswahnsinns auf Erden“ gespielt (vgl. ebd., S. 19).

 

Als ein bedeutsames Ergebnis seiner Untersuchungen stellte Paul Schulz bereits vor zehn Jahren die Frage: „Ist Ashtar Sheran etwa wirklich ‚Gottes Sohn’, also ein Sprössling von Arus I?“ (Ebd., S. 25) Er antwortete nach einigen spezifischen Informationen zur Lebensverlängerung „dieses Plejadier-Volkes“: „Also ist es denkbar, dass dieser Ashtar Sheran noch aus der Zeit des Arus stammt, vor seiner Ermordung kurz nach dem Untergang von Atlantis im Jahre 9529 v. u. Z. … Ich vermute, dass Ashtar Sheran wirklich Gottes, also Arus Sohn ist …“ (Vgl. ebd., S. 24/25)

 

Paul Schulz, den ich nach zweijährigem telefonischem und brieflichem Kontakt am 1. November 2000 in Berlin persönlich kennenlernte und bis heute als einen meiner Freunde schätze, hat viele wichtige Erkenntnisse zu der von mir behandelten Gesamtproblematik unter Nutzung der Veröffentlichungen von Eduard Meier vorweggenommen und mit außerordentlichem Einsatz in seiner Zweimonatsschrift „Gesellschaftsreform jetzt!“ und in seinen Büchern bis zum Februar 2005 veröffentlicht. Ohne diesen außergewöhnlich engagierten, kreativen Autor der Linken, ohne seine persönliche Unterstützung wären meine Folgearbeiten unmöglich gewesen. Er wurde 1925 in Berlin geboren, floh 1938 mit seinen Eltern vor der Hitler-Diktatur nach Argentinien, kehrte 1969 nach Deutschland (Frankfurt/Main) zurück und lebt seit November 1990 in Berlin. Er ist im Übrigen der Einzige, von dem ich weiß, dass er ein persönliches Schreiben von Eduard Meier erhalten hat, ein Dankschreiben vom 28.08.1997 für das zugesandte Buch „Woher kommen wir? Wohin gehen wir?“ Wenig später, am 21.07.1998, wurde Paul Schulz in einem Schreiben von Hans Georg Lanzendorfer für sein „absolut uneinsichtiges, sektiererisches und respektloses Verhalten gegenüber Billy Meier und des Vereines FIGU“ wegen „aufdringlicher Belehrungs- und Schulmeistereien“ gerügt! Mir ging es Jahre später ähnlich!

 

Auffällig aus heutiger Sicht ist die starke Fixierung von Paul Schulz auf die Kritik von Ashtar Sheran alias Aruseak. Paul Schulz fand meines Erachtens nicht zu den grundlegenden Ursachen der irdischen Fehlentwicklung. Er erkannte nicht, dass die dominant Positiven, die Guten, durch die Deportation der Bösen, also durch die schöpfungswidrige gesellschaftliche Spaltung von Positiv und Negativ, die irdische Negativentwicklung vor vielen Millionen Jahren erst ausgelöst haben, dass auf diese Weise – bis hinein in die geistigen Ebenen – die gesamte irdische Schöpfung negativ dominiert wurde und einer Negativentwicklung unterliegt, die sich bis zum Äußersten zuspitzen kann. Erst aus dieser Zuspitzung werden die „Guten“ zur Einsicht kommen, wenn aus der Eigenentwicklung des „Bösen“ die gesamte Schöpfung gefährdet wird. Ashtar Sheran ist ein „Kind“ dieser Negativentwicklung. Hätte er sich als „Gottes Sohn“ und dessen Konkurrent nicht zur vermutlich machtvollsten inkarnierten universellen Intelligenz des Negativen entwickelt und dies auch nachgewiesen, würden wir nicht vor einer von den gewandelten „Bösen“ fast erzwungenen universellen Wende zum Positiven stehen. Ich bin weiterhin für eine „subjektive Entlastung des Ashtar Sheran trotz persönlicher Verantwortung“! (www.wbgrundmann.de/ASEntlastungWBG.htm)

 

Die Wende für einen universellen Neuanfang wird Realität werden, wenn der am höchsten entwickelte inkarnierte Gute, Eduard Meier, zur Einsicht findet und den „Bösen“ die Hand reicht! Er ist das wahre universelle Nadelöhr, von dem in allernächster Zeit alles abhängt! Er kennt diese meine Ansicht seit meinem Schreiben vom 8. April 2002. (Vgl. www.wbgrundmann.de/Meier1Abruf.htm

 

 

Werner Grundmann                                  Berlin, den 27.09.2009, 21:56 Uhr

 

 

 

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