E-Mail vom 15.12.2006, 01:31 Uhr, an info@figu.org       Veröffentlichung am 15.12.2006

           

Von Werner Grundmann                  

           

an alle Mitglieder der FIGU

 

 

Aruseaks Machtanspruch

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

                                          am 13. Dezember 2006 erhielt ich ein Probeheft des in Basel von Luc Bürgin herausgegebenen Magazins „mysteries“. Es handelt sich um die

„Nr. 1 –  Jan./FEBRUAR 2007 (Ausgabe 19)“

Das Deckblatt der 19. Ausgabe des Magazins hat eine außerordentlich negative Symbolkraft. Es zeigt hinter dem Titel „Das Jesus-Gen“ in Großdarstelllung Jesus Christus, zwischen dessen Händen die Erde schwebt. Die Erde als Spielball! Der für Aruseak vorgeschobene Jesus braucht nur noch zuzupacken, um die Erde ganz in seinen Besitz zu nehmen! Als „Gottessohn“ fordert damit Aruseak alias Ashtar Sheran nicht nur „Gottvater“ Arus heraus. Die anmaßende Darstellung ist ein Affront gegenüber allen irdischen Religionen! Aruseak will sich unter Missbrauch von Jesus Christus alias Jmmanuel zum einzigen Gott der Erdenmenschheit erheben, und dies ab dem 1. Januar 2007!

 

Sollte Ihnen, liebe Mitglieder der FIGU, die aktuelle Ausgabe Nr. 19 des Magazins noch nicht vorliegen, können Sie meine Deutung des Titelblattes unter

                                   www.mysteries-magazin.com

überprüfen, vermutlich jedoch erst ab dem 16. Dezember 2006.

 

Ich frage mich, womit Aruseak alias Ashtar Sheran diesen Anspruch durchsetzen oder gar erpressen will und was geschieht, wenn sein größter Konkurrent, Gott Arus, diesem Anspruch nicht gerecht wird? Darüber hinaus frage ich mich, wie die geforderte Machtübernahme noch verhindert werden kann? Billy kennt meine These, womit Gott Arus und die Erdenmenschheit von Aruseak erpresst werden könnte!

 

Bemerkenswert sind die Titelstory des aktuellen Magazins und ihr Autor. Er heißt – wie könnte es anders sein – Michael Hesemann. Auf der Seite 16 ist er „mit seiner Freundin Yulia Tkachova und dem Erzbischof von Oviedo in der Sakristei der Kathedrale“ abgebildet. 

 

Der volle Titelbeitrag heißt „Das Jesus-Gen. Blasphemie oder Durchbruch? Wissenschaftler untersuchen das Blut Christi“. Hesemann berichtet über Blutuntersuchungen am Turiner Grabtuch, an Tunika von Argenteuil und am „Bluttuch Christi“ (dem „Santo Sudario“ von Oviedo), wobei übereinstimmende Ergebnisse einer männlichen Person der Blutgruppe AB erzielt wurden. Eine Spekulation, wonach „die Wiederkunft Christi durch Klonen einer Blutzelle“ herbeigeführt werden könnte, weist Hesemann als „unmoralischen Akt“ zurück (vgl. S. 16). Die „Erforschung der Reliquien …kann uns helfen, das Geheimnis der Menschwerdung Gottes zu ergründen – aber sie soll nicht dazu verführen, selbst Gott zu spielen.“ Damit hat Hesemann seine Aufgabe als „Helfer des Einen“ wieder einmal erfüllt: Mit dem Verweis auf langjährige Forschungen an Reliquien konnte er „belegen“, dass „Gottes Sohn“ am Kreuz starb! Damit trug er bei, die christliche Lehre zu festigen. Für seinen „Herrn“, Aruseak alias Ashtar Sheran, blieb die Möglichkeit, als Mensch selbst bald zu erscheinen!

Die Ähnlichkeit der Abbildung von Ashtar Sheran in den UFO-Tatsachenberichten mit den Christus-Abbildungen, die über die Jahrhunderte offenbar gezielt verbreitet wurden, wird es Aruseak erleichtern, dass er als „Gottessohn“ Jesus Christus akzeptiert wird. Und sollte Michael Hesemann der letzte Papst werden, wird er sicherlich sein Wissen für sich behalten, dass nicht Aruseak, sondern Jmmanuel gekreuzigt wurde, aber die Kreuzigung überlebte.

 

 

Die weitere Durchsicht der Ausgabe 19 von „mysteries“ zeigt einen Trend, der sich gegen die Mächtigen der USA wendet, also gegen jene, die offenbar entscheidend von Gott Arus beeinflusst werden. Ich betrachte dies als Bestätigung meiner These des Kampfes von „Gottessohn“ Aruseak gegen „Gott“ Arus. Während Arus mittels der Präsidenten der USA all jene Staaten verteufeln lässt, die von Aruseak geistig beherrscht werden, nutzt Aruseak über seine Unterstützer alle Möglichkeiten zur Diffamierung der Herrschenden der USA:

 

- Auf der Titelseite heißt es unter dem Bild von G. W. Bush: „Gut zu wissen. So verraten sich Lügner.“ Im Beitrag auf den Seiten 44/45 wird die Augenstellung „nach oben rechts“ zum äußeren Zeichen dafür benannt, dass sich jemand „etwas ausmalt“, ohne G. W. Bush noch einmal zu erwähnen.

 

- Im Beitrag „Bilderberger: Geheime Zentrale der Macht. Schattenregierung lenkt die Welt“ geht Andreas von Retyi auf jene „machtvolle Gruppe“ ein, die „die Geschicke dieses Planeten … im Interesse der Superreichen“ seit über 50 Jahren lenkt. Seine zusammenfassenden Ausführungen basieren auf seinem Buch „Bilderberger. Das geheime Zentrum der Macht“, das im Kopp Verlag erschien.

 

Andreas von Retyi beschreibt die Entstehung der Gruppe, die zu einem beträchtlichen Anteil aus amerikanischen Führungskräften besteht und listet die Teilnehmer deutschsprachiger Länder der Konferenzen vom 5. – 8. Mai 2005 in Rottach-Egern und vom 9. - 11. Juni 2006 in Ottawa auf. Zu den Teilnehmern in Rottach-Egern gehörten auch Gerhard Schröter, Angela Merkel, Otto Schily, Josef Ackermann und der Schweizer Innenminister Pascal Couchepin. Luc Bürgin interviewte Couchepin (vgl. S. 22). „Viele Politiker begannen nach ihren ersten Einladungen … eine steile Karriere – exponierte Beispiele sind Bill Clinton und Tony Blair (vgl. S. 21).

 

Andreas von Retyi bezeichnet die Bilderberger als „Drahtzieher im Hintergrund“, ohne zu erklären, dass sie selbst von Hintergrundmächten inspiriert werden. Sie „lösten immer wieder Kriege und Krisen aus“ (vgl. S. 20). 2006 diskutierten die Bilderberger Schritte zur Neuen Weltordnung. Einige Vertreter sprachen davon, die Weltbevölkerung müsse um 80 bis 90 Prozent reduziert werden. … Das theoretische Komplott mag friedlich wirken: eine komplett vereinte Welt ohne nationalstaatliche Differenzen, ohne Kriege. Geführt von <<Gottvätern>>, die sich um alle Belange kümmern.“ Schließlich  fragt Andreas von Retyi: „Wie sollte etwa eine Superreligion auf friedlichem Wege aus den bestehenden Glaubensrichtungen geschaffen werden? Die Welt wäre gleichgeschaltet … Doch bis es dazu käme, wäre sie wohl vernichtet.“ (Vgl. S. 22)

 

Aus den Darlegungen Andreas von Retyis wird eine andere Orientierung der Hintergrundmächte unter Arus gegenüber jener Zielstellung deutlich, die wir von Aruseak erwarten können. Doch im Ergebnis geht es beiden Seiten um ein apokalyptisches Geschehen! Es dürfte sich jener „Teufel“ durchsetzen, der über die größte Raffinesse verfügt und die brutalsten Methoden anwendet. Darin besteht das Gesetzmäßige der Entwicklung zum Negativen – es sei denn, es gelingt diesen Trend von außen zu stoppen. 

 

Ein dialektisches Prinzip heißt: Wer zuallererst an andere denkt, gewinnt am meisten für sich selbst. Das ist offenbar furchtbar unlogisch, und doch dürfte es in vielen Fällen richtig sein. Denken Sie darüber nach! Vielleicht hilft dieser ungewöhnliche Satz Eduard Meier zur selbstlosen Entscheidung, bevor sich alle Tore schließen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                          Berlin, den 15. Dezember 2006, 01:30 Uhr