E-Mail vom 17.10.2006, 14:35 Uhr, an info@figu.org     Veröffentlichung am 18.10.2006

 

 

Von Werner Grundmann                  

           

an alle Mitglieder der FIGU

 

Aruseak gegen Arus - 2

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

                                          am 2. Oktober 2006 hatte ich mit meiner E-Mail „Marienkult: Aruseak gegen Arus“ in einer ersten Form versucht, die These zu begründen, dass seit etwa 3500 Jahren zwischen Aruseak und dem Gottesgeist Arus ein Kampf um die indirekte Beherrschung der Erdenmenschheit ausgefochten wird – sowohl um ihre geistige und als auch weltliche Beherrschung. Dieser Kampf wird stellvertretend unwissentlich von jenen Kräften der Erdenmenschheit ausgeführt, die jeweils am stärksten von einer der beiden Seiten geistig beeinflusst wurden. Er erfolgt insbesondere unter Missbrauch von Kultreligionen, aber auch mittels gelenkter gesellschaftlicher Entwicklung.

 

Nach der Veröffentlichung der beiden FIGU-Sonder-Bulletins Nr. 29 und 30 am 12. Oktober 2006 im Internet habe ich mich bemüht, meine These zu Aruseak und Arus ausgehend von den neuen Beiträgen zu bestätigen. Ich kam zu einem ersten Ergebnis und bitte um die Kenntnisnahme sowie Prüfung meiner folgenden Gedanken:

 

- Wenn der „Mutter Gottes-Kult“, der Marienkult, durch Aruseak alias Ashtar Sheran inspiriert wurde, um der christlichen Religion zum Durchbruch zu verhelfen, wenn andererseits die Entstehung des Islam entscheidend auf Arus zurückgeht, um eine Gegenmacht zur katholischen Kirche zu schaffen, dann könnte dies auch auf alle späteren historischen Bewegungen zutreffen, die die Macht der katholischen Kirche begrenzten und zurückdrängten. Ich meine vor allem die Reformation als Gegenbewegung zu der sich ausdehnenden Macht der katholischen Kirche. Sie führte insbesondere mit der Gründung der USA zur Schaffung einer geistigen und weltlichen Gegenmacht. Alle Terrorakte zur Schwächung der USA und zur Schürung von Hass zwischen den Schiiten und Sunniten dürften aus dieser Sicht prinzipiell auf Aruseak alias Ashtar Sheran zurückgehen, insbesondere die Schaffung des Terrornetzwerkes Al Qaida. Auch die Unterstützung des Staates Israel durch die USA sowie die in zahlreichen Ländern praktizierte Bekämpfung der Kräfte der USA durch islamistische Terroristen ließe sich in diesen Zusammenhang einordnen. Während Aruseak das Weltjudentum bis zur versuchten Vernichtung der europäischen Juden extrem bekämpfte, wurde unter den gesellschaftlichen Bedingungen der USA ein Gegenpol geschaffen, indem der Aufstieg kapitalkräftiger jüdischer Bürger so weit gewährte wurde, dass sie heute selbst eine außerordentlich einflussreiche privatökonomische und politische Macht darstellen, von der entscheidend die Unterstützung des Staates Israel abhängt.

 

- Wenn sich hinter den Päpsten Aruseak verbirgt und hinter dem Islam der Gottesgeist Arus, dann erklärt sich, weshalb es zu jener provozierenden Äußerung von Ratzinger zur Diskriminierung des Islam in seiner Regensburger Rede kam: Es geht um die Vorbereitung einer weltlichen Auseinandersetzung der katholisch dominierten mit den islamisch geprägten Ländern im Kampf um die Ausdehnung des Machteinflusses.

 

- Der Beitrag von Billy über das „SOG-Team und die CIA“ im Sonder-Bulletin Nr. 30 war überaus aufschlussreich. Er brachte mich auf den Gedanken, dass mit der CIA (und anderen im Hintergrund agierenden Institutionen) von Arus ein undurchschaubares, unkontrollierbares Organ und mit dem „SOG-Team“ eine zu allen Schandtaten bereite Truppe als eigentliches Machtzentrum geschaffen wurde, um über die wahrhaft Mächtigen der USA die Macht des Arus über die Erdenmenschheit zu erhalten und auszudehnen. Insofern dürften selbst die mit Sendungsbewusstsein ausgestatteten Präsidenten der USA nur „demokratische“ Repräsentanten dieser Hintergrundmächte sein. Das Grundprinzip dieser Machterhaltung würde in der Nutzung der religiös verbrämten Bereicherungs- und Machtinteressen der beteiligten Unternehmen, Politiker und Militärs bestehen. 

 

- Der Kampf zur Schwächung der Position der anderen Seite und zur Ausdehnung der eigenen Macht wird insbesondere von Aruseak inzwischen offener geführt. Ein Beispiel dafür ist meines Erachtens die Rede von Hugo Chavez, dem Präsidenten von Venezuela, am 20. September 2006 vor der UNO-Vollversammlung. Im neuesten Heft Nr. 231 des „Magazin2000 plus“, das ich am 14.10.06 erhielt, wird auf der Seite 54 Hugo Chavez wie folgt zitiert: >>Der Teufel ist hier … Der Teufel persönlich ist in diesem Haus anwesend. Und der Teufel kam gestern. Gestern kam der Teufel hierher … Und noch heute kann man den Schwefelgeruch wahrnehmen.<<   G. W. Bush soll getobt haben: >>Ich bin nicht Beelzebub, nicht Herr des Schwefels!<<  Zudem wetterte Hugo Chavez zu Recht gegen das kapitalistische System: >>Kapitalismus ist Plünderung und Barbarei<< Wenn ihm all dies von den Kräften des Aruseak inspiriert wurde, wird deutlich, dass das in der Zeit der Reformation unter Nutzung der riesigen Potenzen des amerikanischen Kontinents und der massenhaften Versklavung von Afrikanern geschaffene/entstandene System des Weltkapitalismus letztlich die stärkste Waffe des Arus war, um einen machtvollen Pol gegen die von Aruseak geschaffene Weltmacht des Katholizismus aufzubauen. Bereits in Michael Hesemanns Buch „UFOs: Die Kontakte“, 2000 – Dokumentation, 4. Auflage 1992, wird auf der Seite 51 der Raumschiff-Kommandant Ashtar zitiert, wie er sich 1953 gegenüber George van Tassel verächtlich zur Schaffung der Wirtschaft durch die Erdenmenschen äußerte, „die nur zur Zerstörung der Umwelt“ des Planeten beitrage. Andererseits wird deutlich, dass mittels Hugo Chavez der durch das Provozieren täglicher Terrorakte heute schlimmste Teufel die andere Seite extrem verteufelt und damit ungewollt zugleich den Charakter aller Hintergrundmächte kennzeichnet. Dafür benutzt Aruseak den Begriff „heilig“, etwa beim „Heiligen römischen Reich deutscher Nation“ und bei den vielen „Heiligen“ der katholischen Kirche, während Gottesgeist Arus vom einzigen „Gott“ und von „Gottesstaaten“ spricht, womit er sich indirekt gegen das vom Islam als „verkappter Polytheismus“ kritisierte Trinitätsdogma wendet.

 

Ausgehend von meinen ersten Gedanken könnte es für die Mitglieder der FIGU lohnend sein, meine These zum Machtkampf der Hintergrundmächte Aruseak gegen Arus durch vertiefte Untersuchungen zu bestätigen oder zu verwerfen. So z. B. ließe sich der wertvolle Beitrag von Andrea Bertuccioli, Italien, im Sonder-Bulletin Nr. 30 über die „Entstehung des islamistischen Terrorismus“ ursächlich vertiefen.

 

Ich hoffe, dass ich Ihnen Anregungen zum Nachdenken im Interesse eines gemeinsamen Erkenntnisfortschritts geben konnte.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                          Berlin, den 17. Oktober 2006, 14:30 Uhr