E-Mail am 06.02.2007, 02:15 Uhr, an info@figu.org         Veröffentlichung am 06.02.2007

 

Die nachfolgende E-Mail verfolgt dass Anliegen, Eduard Meier zur Veröffentlichung wichtiger Ergebnisse aus seiner Zeitreise am 5. Februar 2003 zum Propheten Henok/Henoch während der Herrschaft des Arus zu bewegen.

 

Von Werner Grundmann

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

Der „vergessene“ Arus

 

Am 21. März 1975 informierte die Außerirdische von den Plejaren, Semjase, Eduard Meier zum ersten Male über den Wissenschaftler JHWH Arus, den „Barbaren“, der vor 13'000 Jahren mit der Unterstützung von 200 Unterführern zwei Gebiete in Amerika besetzte, u. a. Florida (vgl. Semjase-Kontakt-Berichten [SKB], Neunter Kontakt, Satz 136 ff). Die Eindringlinge wurden Hyperboreer genannt. Ihre Vorgänger mussten 2000 Jahre zuvor von der Erde fliehen. Im Verlaufe von 1500 Jahren gelang es den Rückkehrern, „Mu und Atlantis völlig zu zerstören“ (vgl. SKB, S. 87). Ferne Nachkommen der Hyperboreer leben noch heute isoliert unterirdisch auf den Aleuten, in Alaska und im Vulkanberg Mount Shasta in Nordkalifornien (vgl. SKB, 39. Kontakt vom 3.12.1975, S. 594/595)! Warum sie unterirdisch im Gebirge seit Jahrtausenden eine Stadt bewohnen, verrät uns Semjase nicht. Die Nachkommen der Hyperboreer beherrschen mit „goldfarbenen Raumschiffen in Kugelform“ nach wie vor die Raumfahrt. Sie erhalten „sehr oft Besuch aus dem Weltenraum von ihren Brüdern“. „Trotz ihrer Scheu vor Erdenmenschen gehen sie manchmal zu ihnen in die Dörfer, um Tauschhandel mit ihnen zu betreiben“. (Vgl. ebd., S. 594)

 

Obgleich die von Semjase genannten Fakten in höchstem Maße verwundern müssen und einer einsichtigen Erklärung bedürfen, erstaunt die Reaktion von Eduard Meier. Er stellt fest, dass bei jener damals zur Erde gekommenen blonden Rasse „auch der JHWH gewesen sein [muss], bei dem Henoch grosse Weisheit empfing“ (vgl. ebd., S. 595). Als Eduard Meier dies bemerkte, kannte er  bereits die Hinweise von Semjase zum „barbarischen“ Arus!

 

Während eines anderen Gesprächs von Eduard Meier mit Semjase über den „altzeitlichen Gott“ (JHWH Arus) und über den „moseszeitlichen Gott“ (Jehova) wird deutlich, dass Eduard Meier vorgibt, den „Barbaren“ aus seinen früheren Leben gar nicht zu kennen bzw. nicht kennen zu wollen (vgl. ebd., S. 578). Er verweist darauf, dass „schon Jmmanuel ja nur vom zu seiner Zeit gegenwärtigen Gott gesprochen“ habe „sowie von früheren Göttern, jedoch nie von JHWH dem Barbaren“ (vgl. ebd., S. 579)! Offenbar war der Name Arus nicht nur bei den Erdenmenschen ausgelöscht worden, sondern auch im Gesamtbewusstseinsblock der geistigen Nachfolger von Henoch! Und mit dem Namen Arus waren wohl auch die „großen Taten“ des „Barbaren“ aus der Erinnerung verschwunden!

 

Man müsste vermuten, dass sich zumindest in „OM“ Hinweise zu jenem JHWH im Sinne eines „Barbaren“ finden. Doch im Kanon 31, der sich umfangreich mit der „Erinnerung“ an jene Zeit und mit weit reichenden Weissagungen befasst, heißt der Satz 3, Seite 107: 

     >>Und es kündet der Prophet die Rede der Erinnerung des JHWH,

         dass die Erdenmenschen wissen sollen die Vergangenheit. <<

 

Aus später folgenden Ausführungen im Kanon 31 geht hervor, dass es sich bei jenem sich erinnernden JHWH um Arus selbst handeln muss, der als „Weithergereister aus dem Universum“ zum „JHWH der Erde“ wurde (vgl. Satz 54, Seite 110). Der Verkünder aber kann nur jener für die Erdenmenschheit außerordentlich wichtige Henok (Henoch) sein, der „durch Wächter des JHWH [emporgehoben]“ wurde, „wo er belehret ward lange Zeit über das Kommende der Menschengeschlechter der Erde“ (vgl. Satz 50, Seite 110). Er sah „in Gesichten das Geschehen der Zeit bis in die Zukunft, also er belehrete darinnen die Menschen der Erde“ (vgl. ebd., Satz 51), wie ihm „gesaget ward durch den JHWH“ (vgl. Satz 171, S. 117).

 

Wir kennen den Propheten Henok aus „Henochs Bilderreden“, die über das „äthiopische Buch Henoch“ verbreitet wurden (vgl. „Die Apokryphen“, Bechtermünz Verlag, S. 302ff). Die Identität von JHWH Arus aus „OM“ mit jenem „Herrn der Herren, Gott der Götter und König der Könige“, wie es in den „Apokryphen“ heißt (vgl. ebd., S. 304), ergibt sich aus dem Vergleich der in beiden Büchern sowie in den SKB aufgeführten „Anführern“ bzw. „Unterführern“, von denen insbesondere Semjasa als der „Oberste des Bösen“ und Asasel als Lehrer der „Ungerechtigkeit unter den Menschen der Erde“ im negativen Sinne hervorgehoben werden (vgl. OM, Kanon 31, Satz 162, Seite 117). In den „Apokryphen“ werden beide auf der Seite 304 genannt, in den Kontakt-Berichten Semjasa als „fehlhandelnder Unterführer“ von JHWH Arus sowie beide als Verantwortliche für die ersten beiden Atomkriege auf der Erde, „indem Semjasa und Asasel sich und ihr Volk gegenseitig vernichteten“ (vgl. SKB, S. 88 u. 2378).

 

Bemerkenswert ist, dass „Semjasa und einige andere einem Planeten im Lyra-System [entstammten]“. „Nach ihrer Wiedergeburt wurden sie von ihren früheren Brüdern und Schwestern auf der Erde weggeholt, so sie sich im Laufe der Zeit wieder zur Wahrheit wandelten“. Es war jedoch „erforderlich, dass sich alle auch im Denken zu Erdenmenschen wandelten und also ihre gesamte Vergangenheit vergaßen, was inzwischen vollumfänglich geschehen ist.“ (Vgl. SKB, S. 2378) Damit stellt sich die Frage, ob nicht auch Henoch so weit „behandelt“ wurde, dass er zumindest einiges Wichtige in Zusammenhang mit jenem Arus vergaß, dem er als „Schreiber der Gerechtigkeit“ diente (vgl. „Apokryphen“, S. 306). Denn Henoch war eines Tages verschwunden. Er wurde „bei Lebzeiten … zu dem Herrn des Geister erhoben“ und „von jenem Tage an … nicht mehr [unter den Menschen] gezählt“ (vgl. ebd., S 335).

 

Aus den Darlegungen wird deutlich, dass in „OM“ der Prophet Henok/Henoch die dramatische Geschichte jener Zeit und die Weissagungen bis in die heutige Zeit mit den Worten des Arus erzählt! Das vorliegende Ergebnis bestätigt das im Sinne von Arus subjektiv Gefärbte dieses Berichts:

- Der 1502 Jahre währende Krieg gegen Atlantis und Mu sowie die durch eine Intrige vorbereitete gegenseitige Vernichtung von Atlantis und Mu im Jahre 9498 v. Chr. werden gar nicht erst erwähnt (vgl. SKB, S. 866-870, und FIGU-Bulletin Nr. 39, S. 12).

- Für die Fehlhandlungen gegenüber den Erdenmenschen werden ausschließlich der Oberste der Unterführer und die Unterführer verantwortlich gemacht, ebenso für die Rivalitäten und für die Kriege zwischen ihnen.

- Auch die Kreation bzw. Zeugung der Riesen, u. a. von schöpfungswidrigen Kreaturen, wie bösartige „Giganten, Titanen und Zyklopen“ (vgl. SKB, S. 57), die die Erdenmenschen terrorisierten, sollen die Unterführer verantwortlich sein. Doch es waren die Wissenschaftler des Arus, die „weibliche Wesen ... genmanipuliert“ so befruchteten, dass sie „völlig neue Lebensformen“ gebaren (vgl. SKB, S. 88)! Das zeigte sich auch daran, dass  „ihr Durchschnittsalter bei 15'000 Jahren [lag]“! „Sie dienten oft grossen und machtgierigen Herrschern“ – offenbar zu kriegerischen Zwecken. (Vgl. SKB, S. 57)

 

Der JHWH des Henok/Henoch stellt sich in „OM“ nicht als Verantwortlicher, sondern als Richter dar, der von den Fehlhandlungen seiner Unterführer erst im Nachhinein erfährt und sie danach abstraft. Doch das Wissen dieses JHWH über das mögliche künftige irdische Geschehen ist enorm! Möglich sind ein „Weltenbrand“ (Vers 252, Seite 123), eine Bahnänderung der Erde nach einem Atomkrieg (Vers 254, S. 123), die Bestrafung der irdischen Menschengeschlechter durch einen „fremden JHWH“ aus dem Universum (Verse 258/259) und gar das mögliche „Vergehen“ des „Universums“! Allerdings werden „die Worte der Wahrheit nicht vergehen, denn sie sind die Worte der Wahrheit in der Schöpfung“ (vgl. Vers 262, S. 124). Der „fremde JHWH“ könnte der heutige Konkurrent von „unserem JHWH“ sein: Arusaek alias Ashtar Sheran!

 

Während bei den Erdenmenschen, einschließlich bei den geistigen Nachfolgern von Henoch, der Name Arus verschwand, für die Plejaren aber erhalten blieb, verschwand auch für die Plejaren der Name und die Identität des zweitgeborenen Sohnes von Arus. Sie erwähnen zwar Arus II als erstgeborenen und Jehavon als den drittgeborenen Sohn (vgl. SKB, S. 1061), geben aber keinerlei Hinweis zum zweiten leiblichen Sohn des Arus. Sie stellten lediglich irgendwann fest, dass Ashtar Sheran eigentlich Aruseak heißt und bereits mit Moses Kontakt hatte (vgl. SKB, S. 520). Ausgehend von seinem (von „Arus“ abgeleiteten?) Namen, seiner Langlebigkeit und seiner Behauptung, einer der Söhne Gottes zu sein, liegt die Vermutung sehr nahe, dass Aruseak der bisher ungenannte zweite leibliche Sohn von Arus ist! Das dürfte insofern außerordentlich wesentlich, weil sich für Aruseak ein subjektiver Anspruch auf die Anerkennung als Sohn und möglicher Nachfolger „Gottes“ ableiten würde! Aus der damit entstandenen Konkurrenzsituation ließe sich das Entstehen der unterschiedlichen irdischen Religionen und ihre Spaltungen erklären. Die These, dass es im Falle der Existenz nur eines Gottes eine einheitliche irdische Religion geben müsste, wäre bei einem real gegebenen Konkurrenzverhalten zwischen Arus und Aruseak widerlegt.  

 

Aruseak könnte ein unehelicher Sohn von Arus gewesen sein, der einen Ziehvater namens Akjbeel hatte. Der Name Aruseak wird als einer der Erzväter in „OM“, S. 138, und im „Talmud Jmmanuel“, S. 8/9, aufgeführt. Er wurde jedoch in der biblischen Folge der Erzväter und in den „Apokryphen“ zusammen mit dem Namen Akjbeel getilgt (vgl. ebd., S. 95)! Dafür muss es einen wesentlichen Grund gegeben haben!

 

Als ich Anfang 2003 auf meine Vermutung zur Identität von Aruseak kam, schlug ich in einer E-Mail vom 25. Januar 2003, 01:06 Uhr, Eduard Meier eine Zeitreise zu Henoch vor. Den Vorschlag begründete ich in einem neunseitigen Brief vom 22. Januar 2003. Diese Zeitreise hat kurz nach seinem 66. Geburtstag in der Nacht vom 4. zum 5. Februar 2003 stattgefunden. Ich bin mir darüber sicher, weil in dieser Nacht von meiner geistigen Führung zwischen 01:39 Uhr und 06:59 Uhr insgesamt acht Mal geweckt wurde, wobei ich nach den Weckimpulsen zwischen 2 und 19 Töne empfing, insgesamt 66 Töne! Dies war für mich ein bisher einmaliges Erlebnis: eine Art „Reportage“ von einer Zeitreise!

 

Das Interesse an der Zeitreise und an ihrer Realisierung mit der Unterstützung der Plejaren hat meines Erachtens bestätigt, dass Eduard Meier in der Tat nur unzureichend auf eigene Informationen aus der Zeit von Arus zurückgreifen kann. Dass er jedoch der Erdenmenschheit die Ergebnisse der Zeitreise vorenthält, spricht für die Brisanz der Ergebnisse!

 

Ich bitte alle Mitglieder der FIGU, auf Eduard Meier einzuwirken, dass er nunmehr über die entscheidenden Ergebnisse der Zeitreise informiert. Meinen Brief vom 22. Januar 2003, in dem ich 12 Fragen an Henoch vorschlug, werde ich umgehend veröffentlichen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                             Berlin, den 6. Februar 2007, 02:15 Uhr