E-Mail vom 09.11.2006, 02:06 Uhr, an info@figu.org        Veröffentlichung am 09.11.2006

           

Von Werner Grundmann                  

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

Aristoteles – eine Arus-Inkarnation?

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

                                          in meiner E-Mail „Marienkult: Aruseak gegen Arus“ vom 2. Oktober 2006 stellte ich die Frage, ob während der schwierigen Richtungskrise der christlichen Kirche im vierten Jahrhundert n. Chr. der Presbyter Arius „die Position von Gott Arus“ vertrat oder ob „Arius gar eine Inkarnation des Gottesgeistes“ war? Inzwischen kam ich zur Überzeugung, dass der Geist von Arus zur Sicherung seiner geistigen Herrschaft über die Erdenmenschheit im Verlaufe der vergangenen 2500 Jahre mehrfach inkarniert war. Es gab unterschiedliche Gefahren, die zum Verlust seiner dominanten geistigen Herrschaft über die Erdenmenschheit führen konnten. Über lange Zeit war es die Konkurrenz seines Sohnes Aruseak, der die jüdische und später – durch Verfälschung des Lebens und der Lehre von Jmmanuel – die christliche Religion kreierte, um als „Gott“ von der Erdenmenschheit anerkannt zu werden. In der Person des Arius konnte der inkarnierte „Gottesgeist“ nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen den Kompromiss erzielen, dass im Rahmen der Trinitätslehre zumindest die Gleichrangigkeit von „Gottvater“ und „Gottessohn“ anerkannt wurde. Das zu erreichen, wäre in Anbetracht der enormen geistigen Entwicklung des Aruseak im Verlaufe von über 8000 Jahren Menschsein für Arus aus dem irdischen Jenseits heraus offenbar nicht möglich gewesen. Wir wissen ja aus der Geisteslehre, dass die Möglichkeit der schnellen Lernfähigkeit, der Kreativität und damit der Reaktionsfähigkeit nur dem hoch entwickelten Menschen gegeben ist. Dies gilt erst recht, wenn ein komplexes Geschehen erkannt und beherrscht werden soll.

 

Eine noch größere Gefährdung des Verlustes der dominanten geistigen Herrschaft drohte dem „Gottesgeist“ von Arus durch die Verbreitung der Geisteslehre. Ihre allgemeine Akzeptanz hätte zu einer (positiven) Unterwanderung der gesamten irdischen Dämonie führen können. „378’418 Jahre vor Henok“ wurde der erste Versuch einer Inkarnation des Nokodemion zur Verbreitung der Geisteslehre auf der Erde durch das Provozieren eines Atomkriegs abrupt unterbunden (vgl. „OM“, S. 137). Der Versuch von Henoch (Henok, 9308-8942 v. Chr.), die Geisteslehre den Erdenmenschen zu vermitteln, brachte keine nachhaltigen Ergebnisse, weil er sich unter der unmittelbaren Kontrolle von Arus I befand und seine Schriften fast ausnahmslos auf der Erde getilgt wurden. Auch spätere Inkarnationen des Nokodemion/Henok/Henoch, wie Elia (891-780 v. Chr.), Jesaia (772-690 v. Chr.) und Jeremia (662-580 v. Chr.) erzielten nur Teilerfolge.

 

Eine erhebliche Gefahr für den Herrschaftsanspruch des „Gottesgeistes“ von Arus erwuchs, als Sokrates (um 470-399 v. Chr.) begann, wesentliche Grundlagen der Geisteslehre zu verbreiten und Platon (427-347 v. Chr.) mit seiner „Akademie“ in Athen dessen Werk fortsetzte. Kenntnisse aus der Geisteslehre dürften von Klein-Atlantis über die Minoer nach Griechenland gelangt sein, bevor im Jahre 1453 v. Chr. der Vulkan auf Santorin durch das Vorbeidirigieren des Zerstörers zur Explosion gebracht wurde (vgl. SKB, S. 3683) und die ausgelöste Riesenflutwelle die Kultur auf Minoa (Kreta) zerstörte. Die Minoer waren Atlantier-Abkömmlinge. Ein Teil von ihnen rettete sich nach Hellas (vgl. SKB, S. 801).

 

Eine zweite Quelle der Erkenntnisse von Sokrates und Platon könnten die geläuterten Plejaren unter Salam gewesen sein, die bis zum Jahre 33 n. Chr. auf der Erde lebten und die Erdenmenschheit inspirativ unterstützten. Nach der Hinrichtung von Sokrates setzte Platon dessen Lebenswerk fort. Aristoteles (384-322) gehörte zu den Schülern von Platon, entwickelte sich jedoch zu dessen größtem Feind. Bekanntlich prägte Aristoteles die wissenschaftliche Entwicklung unserer Menschheit entscheidend. Es ist bemerkenswert, dass ihm dies gelang, obgleich uns der Plejare Quetzal darlegte, dass die Lyraner, die Weganer und die Plejaren keinen Kontakt zu Aristoteles hatten (vgl. SKB, S.3429).

 

Die von mir vermutete dritte Quelle der Erkenntnisfortschritte von Sokrates dürfte die Reingeistebene der irdischen Schöpfung sein. Diese Ebene könnte im Rahmen ihrer Strategie zur „Ausschüttung des Heiligen Geistes“ Sokrates inspirativ zur dialektischen Methode geführt haben. Sokrates erwähnte eine „’dämonische Stimme’, von der er behauptete, daß nur er sie aus seiner Tiefe höre und daß sie ihn berate, wenn er eine Entscheidung zu treffen habe“ (vgl. Philosophenlexikon, Dietz Verlag, 1982, S. 856). Nachdem ich über mein rechtes geistiges Gehör selbst Signale aus dieser Ebene empfange, halte ich die Aussage von Sokrates für glaubwürdig und zudem für wesentlich, weil nur dann, wenn die höchste Ebene der irdischen Dämonie der Erdenmenschheit ein bestimmtes Wissen vermittelt, die Erdenmenschen schrittweise zur (gewollten) Erkenntnis gelangen können, dass die irdische Schöpfung einer gesetzmäßigen Negativentwicklung unterliegt, die zur absoluten Katastrophe führen kann, wenn die grundlegenden Ursachen ihrer Entstehung nicht erkannt, nicht anerkannt und wenn die negativ dominierten Strukturen unter Zustimmung aller beteiligten Seiten nicht aufgelöst werden. Diese Weitsicht der Reingeistebene der irdischen Schöpfung, Menschen zur Wahrheit zu führen, unterscheidet sich von den Eigeninteressen der Intelligenzen in der feinstofflichen und der grobstofflichen Ebene der irdischen Dämonie!

 

Ohne Kenntnis der von Sokrates verwandten dialektischen Methode und ohne Inspirationen durch die Reingeistebene der irdischen Schöpfung hätte nach meiner Überzeugung Platon niemals zur fundamentalen Bedeutung der „Dialektik als die Wissenschaft vom Wesentlichen, als Methode seiner Erkenntnis und als die höchste Wissenschaft“ finden können. Für ihn bilden „Dialektik, Logik und Erkenntnistheorie“ eine „Einheit“. Sie sei die „Methode … zur Erreichung von maximaler Wahrhaftigkeit und des höchsten Gutes“ (vgl. ebd., S. 753).

 

Hingegen gilt Aristoteles als „der eigentliche Begründer der Wissenschaft der Logik“. Seine Erörterungen über die Logik und den Gang des Erkennens sind von dem materialistischen Gedanken durchdrungen, daß die Denkformen den Daseinsformen entsprechen.“ (Vgl. ebd., S. 46)

 

Es stellt sich die Frage, ob Aristoteles auf hintergründige Weise mit seiner Lehre und im Wissen um die wahre Bedeutung der Dialektik die wissenschaftliche Gesamtentwicklung bewusst auf eine andere Spur führen wollte, als dies die Geisteslehre auf der Basis der Dialektik ermöglichte. In der Tat wurde aus der „Logik des Aristoteles … eine tote Scholastik, obgleich er „überall … die Frage gerade der Dialektik stellt“ (vgl. ebd., S. 46/47)!

 

Wie war es möglich, dass nach Platon die ersten wichtigen Erkenntnisse aus der Geisteslehre, die nicht von Propheten der Schöpfung verbreitet wurden, bis zur Neuzeit weitgehend verdrängt wurden? Worin äußert sich die Zwiespältigkeit der Lehre von Aristoteles aus heutiger Sicht? Woher besaß er das Wissen, um eine derartige komplexe wissenschaftliche Manipulation vornehmen zu können? Welchen Zweck verfolgte er mit seiner Manipulation? Woran wird besonders deutlich, dass es sich bei Aristoteles um eine Inkaration des Arus handeln dürfte? Gab es für den „Gottesgeist“ des Arus einen anderen Weg als den der selbst bestimmten Inkarnation, um der irdischen Gesamtentwicklung eine Richtung zur Aufrechterhaltung seiner geistigen Herrschaft zu geben?

 

Die Verifizierung der Geisteslehre äußert sich bei Aristoteles u. a. darin, dass nach seiner Auffassung – mit einer Ausnahme – Form außerhalb der Materie nicht existieren kann. Die Ausnahme ist „der unbewegte Beweger als reine materielose Form, als rein geistiges Wesen, … als höchste Gottheit“ (vgl. ebd. S. 44). Doch das „Wesen der Dinge“ könne „unmöglich außerhalb der Dinge bestehen“. „Platon“ verdoppele „überflüssigerweise die Welt“ (vgl. ebd., S. 43). Doch Aristoteles weiß, dass „auch nach dem Tode des Körpers“ ein Teil „erhalten [bleibt] und unsterblich [ist]“ und nennt diesen Teil die „tätige Vernunft“, während „jener Teil der menschlichen Seele, welcher über die Gabe der Erinnerung verfügt, sterblich ist und sich zusammen mit dem Körper auflöst“. Es gebe „aber keine individuelle Unsterblichkeit“ (vgl. ebd. S. 44). Diese Auffassung verrät Wissen aus der Geisteslehre; sie schließt jedoch den Gedanken der Entwicklung alles Seienden zum Geistigen aus und schafft damit einen unüberwindbaren Abstand zum „unbewegten Beweger“.

 

Auch aus seiner Staatstheorie, seiner politischen und ökonomischen Theorie wird das Hintergründige der Lehren von Aristoteles deutlich: Obgleich er die Voraussetzungen für eine gesellschaftliche Negativentwicklung kennt, favorisiert er diese:

- Entsprechend seinen Ausführungen über „den besten Staat“ soll „ein Teil des Bodens Gemeineigentum und der andere Teil Privateigentum der freien Stadtbürger sein. Der Boden müsse von Sklaven oder barbarischen Mitbewohnern … bebaut werden.“ (Vgl. ebd., S. 47) Dem muss entgegengehalten werden: Sobald die Gesellschaft des „besten Staates“ Privateigentum und Sklaverei anteilig akzeptiert, sind die Voraussetzungen für Ausbeutung und andere Formen der privaten Bereicherung und damit der unbegrenzten Ausdehnung von Privateigentum und Privatbesitz gegeben!

 

- Als „gute Regierungsformen“ betrachtet Aristoteles „Königtum, Aristokratie und Politeia (gemäßigte Demokratie), während Tyrannis, Oligarchie und Demokratie schlechte Regierungsformen“ sein sollen. „In den guten Regierungsformen regieren die Herrschenden im Interesse der Gesamtheit der freien Stadtbürger, während bei den schlechten Regierungsformen bloß die Interessen der Herrschenden zur Geltung kommen.“ (Vgl. ebd.) Hinter dieser Denkweise verbirgt sich Elitedenken. Aristokratie gilt im Griechischen als „Herrschaft der Besten“ (vgl. „Knaurs Lexikon von A bis Z“, Weltbild Verlag, 1999, S. 56). Es stellt sich die Frage, ob dieser Begriff aus der Eigencharakterisierung des Herrschaftsgeschlechts der Arier entstand und ob er gar aus dem Namen „Arus“ abgeleitet wurde!

 

- Aristoteles versuchte, die Sklaverei theoretisch zu rechtfertigen und damit den Privatbesitz an Menschen und die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Die Begründung sei, so die Autoren des Philosophenlexikons, jedoch „nicht überzeugend und widerspricht seinen eigenen psychologischen Lehren“ (vgl. ebd., S. 47)

 

- Aristoteles wusste um die Existenz zweier Ökonomien, worauf insbesondere Karl Marx im ersten Band des „Kapital“, S. 167, in einer Fußnote hinwies. Aristoteles unterschied zwischen der „Chrematistik“, der „Kunst …, Geld zu machen“ und der „Ökonomik“, die sich als „Erwerbskunst“ auf die „Verschaffung der zum Leben und für das Haus oder den Staat nützlichen Güter“ beschränke. Für die „Chrematistik“ sei „die Zirkulation die Quelle des Reichtums“. Das Geld sei „ihr Anfang und das Ende“. Für die „Chrematistik“ scheine „keine Grenze des Reichtums und des Besitzes zu existieren“. Er fügte hinzu: „Die Verwechslung beider Formen, die ineinander überspielen, veranlasst einige, die Erhaltung und Vermehrung des Geldes ins Unendliche als Endziel der Ökonomik zu betrachten.“ Heute wissen wir, dass sich im Verlaufe von über 2300 Jahren die Chrematistik als Privatökonomie in Form der Wirtschaftswissenschaften so weit durchgesetzt hat, dass das Gewinnstreben des Wirtschaftens mit Ökonomie gleichgesetzt wird. Obgleich Aristoteles über jenes sehr alte Wissen zu den beiden Ökonomien verfügte und damit die Konsequenzen kennen musste, die aus der Anwendung der Chrematistik resultieren, unterstützte er in mehrfacher Hinsicht ihre Ziele. Sein „Werkzeug“ war der größte Eroberer der Antike, Alexander der „Großen“ (356-323 v. d. Z), als dessen Lehrer er in die Geschichte einging! Alexander raffte auf seinen Kriegszügen den größten Schatz der Antike zusammen!

 

Wie nachhaltig Aristoteles mit seinen Ergebnissen die (privat-)ökonomische Entwicklung beeinflusste, zeigt sich z. B. darin, dass im April 2006 bei Reclam eines seiner Bücher mit dem Titel „77 Tricks zur Steigerung der Staatseinnahmen. Oikonomika“ von Kai Brodersen herausgegeben wurde. Aristoteles beherrschte theoretisch die „Kunst“ der privaten und staatlichen Bereicherung!

 

Weil Aristoteles als Universalwissenschaftler sowohl die Geisteslehre als auch die Dialektik kannte, weil er sowohl Zugriff zum Wissen aus der positiv als auch aus der negativ dominierten (irdischen) Schöpfung hatte, weil er zudem durch seine Raffinesse und Schläue anderen überlegen war, konnte er eine Entwicklung initialisieren, deren Grundlagen zwar bereits vor ihm gelegt wurden, denen aber die theoretische Basis fehlte. Das heutige selbstzerstörerische Gesellschaftssystem geht wesentlich auf Aristoteles zurück! Es entspricht der Negativentwicklung der gesamten irdischen Schöpfung!

 

Was spricht neben der Nutzung uralten Wissens der irdischen Dämonie und seiner hintergründigen Schläue für die These, dass Aristoteles eine Inkarnation des Arus sein dürfte. Paul Schulz hat sich in seiner Broschüre „Platons Politeia (Der Staat) heute“, Edition Wissenschaft, Kultur und Politik, Berlin 1998, im Abschnitt „Aristoteles contra Platon …“ mit dem Verhältnis von Platon und Aristoteles auseinandergesetzt. Er verweist auf Seite 36 zugleich auf das Hauptwerk von Otto Heinrich Muck „Atlantis, die Welt vor der Sintflut“, Walter Verlag 1956, in dem gleichfalls ein Kapitel zu „Aristoteles contra Platon“ enthalten ist. Doch „dieser Muck“ war der „einstige Plato“! „Wir wissen es sehr genau“, erläuterte uns Semjase am 8.6.1976. Erst durch Platon seien „vor 2322 Jahren die Legenden um Atlantis für die Nachwelt erstmals schriftlich niedergelegt“ worden (vgl. SKB, S. 871). Wir wissen gleichfalls von den Plejaren, dass durch eine Intrige des Arus die gegenseitige Vernichtung von Atlantis und Mu provoziert wurde (vgl. SKB, S. 868/869).

 

Aufbauend auf diesem Wissen schreibt Paul Schulz in „Platons Politeia“ auf der Seite 36, dass es lange Zeit „ein höfliches Gegeneinander“ zwischen Aristoteles und Platon gab, aber „erst seit der Offenbarung des Atlantis-Geheimnisses … schlug das bei Aristoteles in offene Feindschaft um. Von da ab war ihm kein Mittel zu unheilig für seine pausenlosen Bestrebungen, Platon und sein Lebenswerk ‚fertigzumachen’.“

 

Meine These, dass der „Gottesgeist“ von Arus in den vergangenen 2500 Jahren in mehreren Inkarnationen auf der Erde lebte, lässt sich nur mittelbar bestätigen. Hilfreich könnten historische Namen sein, die vom Namen Arus abgeleitet wurden. Doch während Aruseak nach der Vertreibung des Urenkels von Arus, Arussem, dafür sorgen musste, von den geläuterten irdischen Plejaren unter Ptaah, Salam und Plejos (vgl. SKB, S. 1062) als (unehelicher) Sohn von Arus nicht entdeckt und nicht erkannt zu werden, gab es für den „Gottesgeist“ von Arus keine Hindernisse, um zu geschichtsträchtiger Zeit gezielt im Körper späterer einflussreicher Persönlichkeiten zu inkarnieren.

 

Nachdem der Name Arus aus der irdischen Geschichte getilgt war, konnten für die Inkarnationen des Arus problemlos Namen eingeführt werden, die aus „Arus“ abgeleitet wurden. Doch um historische Inkarnationen des Arus zu erkennen, genügt es nicht, nach ähnlichen Namen zu suchen; wichtig sind vielmehr die Auffassungen, die diese Personen vertraten und wieweit sie damit künftige Entwicklungen maßgeblich beeinflussten. Es geht um geistige Verwandtschaften bedeutsamer Persönlichkeiten im historischen Prozess, deren Namen aus dem Namen „Arus“ abgeleitet worden sein könnten!

 

Für Aruseak reichte es Jahrtausende aus, sich im Hintergrund zu halten und andere Namen anzulegen, wie etwa „Athar Seran“ (vgl. SKB, S. 2917)  oder „Ashtar Sheran“ (vgl. SKB, S. 520) sowie das vorgebliche Aufhören der eigenen Existenz zu organisieren (vgl. SKB, S. 2407/2408). Die Plejaren werden eines Tages einsehen müssen, dass sie 1983 von ihm an der Nase herumgeführt wurden. Sie sollten jedoch – unabhängig von seiner Identität – zumindest erklären, warum er mehrere Tausend Jahre alt werden konnte. Und sie sollten prüfen, wer jener Aruseak war, der auf Seite 138 in „OM“ als Urenkel Adams aufgeführt ist, aber unter den „Schuldbaren“ auf Seite 170 fehlt!

 

Nachdem Aruseak alias Ashtar Sheran als „Sohn Gottes“ in die Fußtapfen des Jmmanuel alias Jesus Christus getreten war, musste er vor Anbruch des „göttlichen Reiches“ einen Weg der Wiedererkennung finden, d. h., das Bild, welches sich die gläubigen Christen im Verlaufe von über 1500 Jahren durch bildliche Darstellungen vom „Sohn Gottes“ gemacht haben, musste seinem eigenen Äußeren entsprechen! Wer die zeichnerische Darstellung des (ergrauten) Ashtar Sheran in den „UFO-Tatsachenberichten“ mit dem heutigen Christus-Bild vergleicht, wird eine verblüffende Ähnlichkeit feststellen! Mir fiel dies besonders auf, als ich das Abbild von Jesus Christus auf dem Deckblatt jenes Buches von James D. Gabor sah, das im Oktober 2006 unter dem Titel bei Bertelsmann erschien: „Die Jesus-Dynastie. Das verborgene Leben von Jesus und seiner Familie und der Ursprung des Christentums“.

 

Um zur Ausgangsfrage zurückzukommen, ob der Presbyter Arius eine Inkarnation des „Gottesgeistes“ von Arus war, sei auf eine bemerkenswerte Veränderung in der Lehre des Christentums hingewiesen. Meines Wissens wurde die Inkarnationslehre zu seiner Zeit aus der christlichen Lehre verbannt. War der Grund für diese Entscheidung der vermutete, der zu verheimlichende Fakt, dass Arius eine Inkarnation des „Gottesgeistes“ war?

 

Es bleibt noch eine wichtige Frage zu beantworten, die ich bereits in meiner E-Mail zur „geburtslosen Inkarnation?“ am 7. Dezember 2005, 20:46 Uhr, gestellt hatte. Sie bezog sich auf die Möglichkeit, dass heute der „Gottesgeist“ des Arus wieder inkarniert sein könnte. Die Frage betraf den Avatar Babadschi, der als „geburtslose Inkarnation des Gottes Schiwa“ gilt und seit 1970 als „Babadschi (Haidakhan Baba)“ wieder in einem irdischen Menschenkörper erschienen sei“.  Ich kam zum Schluss, dass dann, wenn sich die in der E-Mail „zitierten Informationen als richtig erweisen, … ich keinen Grund [sehe], warum nicht für den ‚Hauptgott Schiwa’ (für die Geistform des Arus?) eine geburtslose Inkarnation möglich gewesen sein sollte. Dann dürfte auch die Aussage zutreffen, dass er 1970 geburtslos inkarniert wurde. In diesem Falle bestünde wohl die Möglichkeit, ‚von Mensch zu Mensch’ mit dem Gott der Erdenmenschheit zu sprechen!“ Die Zeit könnte dafür heute reif sein!

 

Dass die vermutete aktuelle Inkarnation des „Gottesgeistes“ keinen von Arus abgeleiteten Namen gewählt hat, dürfte damit zusammenhängen, dass der Name JHWH Arus 1975 von Semjase der Erdenmenschheit bekannt gegeben wurde (vgl. SKB, S. 88).

 

Ich hoffe, dass ich den Plejaren Arbeit verschaffen und Sie, liebe Mitglieder der FIGU, weiterhin zum Nachdenken anregen konnte.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                          Berlin, den 9. November 2006, 02:03 Uhr