Angehängte Datei Anti-Log.Ink an die E-Mail "Anti-Logos, Zweitversuch"

am 25.12.2002, 13:22 Uhr, an info@figu.org    Veröffentlichung am 12.07.2007

 

Anmerkung: Ein Postbrief vom 30.12.2002 mit dem nachfolgenden Schreiben sowie mehrseitigen handschriftlichen Ergänzungen wurde von der FIGU Anfang Januar 2002

ungeöffnet zurückgesandt.

 

 

 

Werner Grundmann                                                      Berlin, den 23./24. Dezember 2002

... 

 

Herrn

Eduard A. Meier

Semjase-Silver-Star-Center

CH-8495 Schmidrüti ZH

 

 

Sehr geehrter Herr Meier,

                                                                           

bevor ich das Anliegen meines Schreibens darlege, möchte ich mich in aller Form für die Billy-Meier-These entschuldigen. Ich nehme sie hiermit zurück. Sie wird in keinem von mir weitergegebenen Beitrag mehr erscheinen. Die These gehörte zum Inhalt meiner „Einheitsthesen“ vom 27. März 2002, die ich Ihnen als eine Anlage zu meinem Brief vom 8. April 2002 mit übersandt hatte. Mir ist inzwischen klar geworden, dass ich kein Recht habe, in irgendeiner Form über andere zu verfügen, erst recht nicht über Sie und auch dann nicht, wenn es um existenzielle Probleme der Menschheit geht. Die Formulierung dieser These resultierte zwar aus meinem ehrlichen Bemühen um die Lösung akuter Menschheitsprobleme; ich fixierte sie aber, ohne damals zu wissen, dass jene höheren Geistformen, für die insbesondere die Einheitsthesen fixiert wurden, Untersuchungsergebnisse von Erdenmenschen unmittelbar aufnehmen können.

 

Das Anliegen meines heutigen Briefes könnte von höchster Dringlichkeit sein. Mir wurde dies erst in den vergangenen Tag bewusst, so dass ich mich entschloss, meine seit Juni laufenden Arbeiten „Zur Identifizierung Gottes“ zu unterbrechen. Ich befürchte, dass der geplante Krieg der USA gegen den Irak genutzt werden könnte, um eine apokalyptische Katastrophe zu initiieren, dass also die Macht- und Profitinteressen führender Kreise der USA von jenen Kräften, die im Hintergrund unerkannt agieren, missbraucht werden könnten, um die Erdenmenschheit in einen weltweiten Vernichtungskrieg hineinzumanövrieren und im apokalyptischen Sinne erpressbar zu machen.

 

Das „Neue Deutschland“ veröffentlichte am 11. Dezember 2002 auf Ihrer Titelseite Ergebnisse einer weltweiten Umfrage von Reuters unter 18 Militärexperten. Danach halten zehn von ihnen „einen Krieg gegen den Irak für wahrscheinlich oder sehr wahrscheinlich, sechs waren unentschieden ...“. „Die meisten Experten gehen davon aus, dass der Krieg im Januar oder Februar beginnen und zwischen zwei Wochen und drei Monaten dauern wird.“

 

Ein Signal war für mich zudem das Titelbild des heute eingetroffenen Heftes 179 des Magazin 2000plus vom Januar/Februar 2003. Es zeigt die Präsidenten der USA und des Irak und präsentiert einen ausgewählten Titel: „2003 Wendepunkt für die Menschheit“ – dies ohne Fragezeichen! Der Beitrag zu diesem Titel schrieb Jens Krönke. Er findet sich auf den Seiten 34 bis 38. Unter jener „Wende“ wird von Krönke mit Verweis auf den Artikel von Siegfried Lindwurm aus Heft 165 der für 2003 prophezeite Polsprung verstanden. Auf Seite 36 zitiert Krönke das Kapitel 17 der Offenbarung des Johannes, das sich mit der näheren Beschreibung des bereits zur Zahl 666 (www = 666) im 13. Kapitel erwähnten ‚Tieres‘ beschäftigt. ... Das Tier ist der achte ‚König‘“. Die Kombination des geplanten Krieges gegen den Irak mit dem Polsprung in einem Heft ist schon für sich eine Offenbarung!

 

Dass eine akute Gefahr für die Erdenmenschheit bestehen dürfte, leite ich auch aus meinen Untersuchungen und Erkenntnissen der vergangenen Monate sowie aus den Verhaltensweisen der mich in dieser Zeit „begleitenden“ Intelligenzen ab. Meine These, dass die Erde von negativ dominanten Geistformen, von einer Dämonie, beherrscht wird, glaube ich inzwischen ausreichend belegen zu können. Darauf kann ich heute nicht näher eingehen.

 

Das eigentliche Anliegen meines Briefes ist es, Sie über meine These zum achten Anti-Logos zu informieren. Dabei gehe ich von der Petale-Botschaft vom 29. Januar 1976 aus (vgl. Billy: „Prophetien und Voraussagen“, Wassermannzeit-Verlag 1982/1996, S. 50–54, Verse 1 bis 87). Meine für Sie vielleicht von vornherein nicht akzeptable These lautet, dass es sich bei jenem achten Anti-Logos um Michael Hesemann handelt. Ich gebe jedoch folgendes zu bedenken:

 

-   Aus der Botschaft entnehme ich zunächst, dass der achte Anti-Logos ein Erdenmensch ist, „geboren aus dem Leib der Gottverehrerin, gezeugt in Falschheit und Lug vom Klosterbruder.“ (Vgl. Vers 18) Seine Geistform wurde acht Mal in zweitausend Jahren auf unserer Welt inkarniert (vgl. Vers 35). Das offensichtlich unerwünscht und unehelich gezeugte Kind wurde zum Sterben „ausgesetzt, nach Osten gebracht“. Aber es wurde „gerettet, aufgenommen und genährt“ (vgl. Verse 18-20). Die Geburt erfolgte „in unscheinbarem Orte, gegen Sonnenaufgang, um die siebente Stunde“ (vgl. Vers 19). Es wäre zu prüfen, ob er unehelich geboren wurde.

 

-    „Es [das Anti-Logos] ist geschützt und umhüllt von der Kraft des Bösen, dessen Kraft es erfasst im elften Jahr.“ (Vgl. Vers 22) Dieser Hinweis könnte auf seinen Schutz innerhalb der irdischen Dämonie bezogen sein.

 

Ausgehend von der Aussage zum elften Lebensjahr liegt zunächst die Vermutung nahe, es könnte jener Joachim W. Pastor gemeint sein, der nach eigenen Angaben am 11.12.1953 um 11 Uhr 15 geboren wurde (vgl. 9.10 meiner „Erweiterten Zitatensammlung ...“). Er behauptet von sich, „bereits als Kind ... von nicht einmal drei Jahren ... direkten Kontakt mit dem Himmelsheer“ gehabt „und ihre Raumschiffe“ besucht zu haben sowie „ihre Sprache“ zu kennen (vgl. ebd., 7.02 u. 8.04). Jener Joachim W. Pastor hatte im Alter von 11 Jahren am „8. Januar 1965“ in der Tat einen besonders wichtigen Tag, weil er „auf der Erde und anschließend nochmal in einem Raumschiff eine schwere Prüfung bestehen mußte“. Danach wurde mit ihm ein „Kontrakt beschlossen und dreimal mit ‚Ja‘ besiegelt“. Man nannte ihm „eine Art Parole zur Erkennung“. Jedoch „[wurde] mein Wissen in mir blockiert ..., sonst hätte ich entweder den Plan zerstört oder wäre verrückt geworden.“ (Vgl. ebd., 8.05) Der Hinweis aus der Geistesebene Petale zur Geburtszeit „gegen Sonnenaufgang, um die siebente Stunde“ (vgl. „Prophetien und Voraussagen“, S. 50, Vers 19) schließt jedoch den Namen Joachim W. Pastor aus, falls dessen eigene Angaben zur Geburtszeit zutreffen. Andere Informationen aus der Ebene Petale sprechen stärker für Michael Hesemann. Auf diesen Gedanken kam ich am 9.12.02 ca. 17 Uhr 40.

 

-    Michael Hesemann wurde nach eigenen Angaben am 22. März 1964 in Düsseldorf geboren. Der Sonnenaufgang liegt zu dieser Jahreszeit etwa bei 7 Uhr 10 mitteleuropäischer Sommerzeit, bezogen auf den 15. (durch Görlitz führenden) Längengrad. Das Kind könnte westlich der Stadt geboren und in Düsseldorf ausgesetzt worden sein.

 

-    Inwiefern Hesemann – analog wie Joachim W. Pastor – auch er mit 11 Jahren „von oben“ geprüft und mit ihm ein Kontrakt abgeschlossen wurde, ist mir nicht bekannt. Wenn dies aber geschah, dann konnte die Geistesebene Petale frühestens im Jahre 1975 vor dem Anti-Logos warnen. Petale spricht auch zunächst von „das Anti-Logos“, also vom Kind, und erst später von „der Anti-Logos“: „Das ES – ist ER –, das Kind zum Manne ...“ (vgl. Vers 23)

 

-    In der Petale-Botschaft heißt es weiter: „Die Früchte des Bösen er erntet erstlich im dreissigsten Jahr, doch schon im neunzehnten breitet er aus seine mordenden Krallen.“ (Vers 25)

 

Die Übernahme dieses Zitats mit seiner schwerwiegende Aussage „mordend“ erscheint fragwürdig, zumal ich sie nicht belegen kann. Was aber zutrifft, ist Folgendes: Michael Hesemann beginnt tatsächlich mit neunzehn Jahren seine Karriere. So schreibt er: „Als ich 1983 die Schule beendet und mein Abitur gemacht hatte, versuchte ich, zusammen mit Colman, den Durchbruch in Deutschland. Ich schrieb mein Memorandum an die Bundesregierung, organisierte für Colman eine Vortragstournee durch Deutschland.“ (vgl. Heft 132 des „Magazin 2000plus“, S. 80) Im Nachhinein bezeichnet er das Memorandum „UFOs gibt es – Ein Memorandum an die Bundesregierung“ als „1. Auflage 1983“ seines 1989 erschienenen Buches „UFOs: Die Beweise“. Hesemann hatte den in den USA lebenden, 1998 verstorbenen Ungarn Colman VonKeviczky, der als „Godfather“ der internationalen UFO-Forschung gilt, bereits 1979 als Fünfzehnjähriger „auf Vermittlung der großen (und leider auch verstorbenen) Hamburger UFO-Forscherin Anny Baguhn“ kennengelernt (vgl. ebd., S. 80)! Hesemann bekennt: „Auch ich kann stolz und dankbar sagen, daß Colman VonKeviczky in Sachen UFO-Forschung mein Lehrer war.“ (Vgl. ebd., S. 80) Ich frage, wie ein 19jähriger dazu kam, ein derartiges Memorandum zu verfassen! Weiter frage ich, ob es Zufall war oder ob sich eine Strategie dahinter verbarg, dass in jenen Jahren mehrere deutsche UFO-Forscher früh sterben mussten, meines Wissens auch jener John Fisch, der Gründer des ab 1979 herausgegebenen „Magazin 2000“, dessen Chefredaktion Michael Hesemann 1984 als der 20jähriger (!) übernahm! Zumindest bleibt offen, ob nicht doch nachgeholfen wurde, dem jungen Mann den Weg zu ebnen, um damit die UFO-Forschung und ihre Darstellung neu auszurichten – was zu prüfen wäre. Bereits ein Jahr später erschien 1984 in Kiel ein Buch unter dem Titel „Findet der Weltuntergang statt?“, das Hesemann zusammen mit Schnyder, einem „nahen Verwandten“, herausgab.

Seinen Durchbruch erzielte Michael Hesemann tatsächlich mit dreißig Jahren im Jahre 1994, als er sein weithin bekannt gewordenes „Standardwerk“ „Geheimsache U.F.O.“ veröffentlichte.

 

-    Michael Hesemann könnte als „das Doppel Jmmanuels zum Scheine, so es aber doch nicht ist das Doppel“ betrachtet werden (vgl. Vers 21 der Petale-Botschaft).

 

Hesemann war auf deutschem Sprachgebiet hinsichtlich der Verbreitung von Ergebnissen zur Erforschung und Darstellung der UFO-Problematik das entscheidende Pendant zu Billy Meier, ohne allerdings eine weitreichende Lehre zu verbreiten!

 

-    „Er ... kürt sich als Jesus Christus-Verehrer.“ (Vgl. Vers 37)

 

Michael Hesemann ist bekennender Katholik, Papst-Verehrer und heute „Vatikan-Journalist“ (vgl. z. B. „Aktuell28“ des Kopp Verlages, Rottenburg (Juli 2002), S. 6).

 

-    Wenn von einer machtvollen „Falschlehre“ gesprochen wird (vgl. Vers 52), dann wohl erst für jene Phase seines Wirkens, da er als „zweiter Mose“ wirksam wird.

 

-    „Ein Kind des Bösen ..., das sich setzt thronend über die Schöpfung und die Grössten der Welt.“ (Vgl. Vers 33) 

 

Wie sich der Anti-Logos über „die Grössten der Welt [setzt]“, kündigt Joachim W. Pastor mit einer apokalyptischen Erpressung für den 11. Dezember 2003 an: „Bis zum 11.12.2003, spätestens Ultimo 2003 ... haben sich die zehn Gerechten aus den verschiedenen Völkern mit den verschiedenen Sprachen bei dem Elften einzufinden, sonst trifft diese Erde der Bannstrahl, damit sie für die höherentwickelten Welten bis an das Ende aller Zeiten zum bleibenden Mahnmal für den ganzen Galaxienhaufen wird: mein heiliger Eid bei dem, der ewig lebt!“ (Nr. 157 des „Magazin 2000plus“, S. 58/59)

Zur Identität und zur künftigen Aufgabe des von Joachim W. Pastor anonym angekündigten Elften heißt es: „... er ist in Wirklichkeit der Erzengel Michael selber. Heute befindet er sich bereits wieder in einer anderen Inkarnation hier, und seine diesmalige Mission ist die des Neuen Mose ... “ (vgl. Nr. 168 des „Magazin 2000plus“, S. 34). Mehr noch! Pastor behauptet: „Die meines Erachtens wichtigste Prophezeiung“ gehe aus der „Weissagung Malachias“ hervor. Sie betreffe den ‚112. Papst der Endzeit‘! (Vgl. Nr. 140 des „Magazin 2000plus“, Spezial 1: Prophezeiungen, 1999, S. 135) Letztlich aber gehe es, so zitiert Pastor, um ein „Weltgericht ..., das noch ärger sein wird denn zur Zeit Noahs, Sodoms und Gomorrhas ... Und ich habe daher zu ihrem endlichen Gerichte das vorgesehen und bestimmt, daß sie am Ende alle umkommen sollen durch das Feuer und Licht meines Blitzes. Und so wird in Erfüllung gehen ... daß ich am Ende die Erde von ihrem Unrate durchs Feuer werde reinigen lassen.“ (Nr. 155 des „Magazin 2000plus“, S. 75)

 

Bemerkenswert ist nun, dass sich ein Bezug zu Ihrem 251. Kontaktgespräch vom 3.2.1995 herstellen läßt. Im Vers 216 wird angekündigt, dass der „Kriegsauslöser“ „des dritten Weltkrieges ... wie könnte es auch anders sein, wieder einmal ein ‚Gottesstellvertreter‘, ein Papst, sein wird.“ (Vgl. Billy Meier: „Prophetien und Voraussagen“, S. 403) Zu dieser Problematik gibt es auch einen Zusammenhang zur Botschaft vom 20. November 1981 aus der Petale-Ebene über eine „grosse Erdenkatastrophe“ (vgl. ebd., S. 210). In ihr wird auch der Anti-Logos 666 genannt.

 

Auch der oben aufgeführte Verweis von Jens Krönke zum prophezeiten Polsprung (im Jahre 2003) geht vom Sachverhalt her konform mit der Petale-Botschaft, in der in den Versen 55 und 56 von einem Kometen gesprochen wird, der „die Erde trifft“. 

 

Ohne jene außerirdischen Helfer, die Michael Hesemann groß gemacht haben dürften, wird er natürlich seinem Anspruch nicht gerecht werden können. Sie haben aber zweifellos die „tödlichsten Waffen“, um die Welt niederzuzwingen (vgl. Vers 49).

 

Ich kann meine These, dass Michael Hesemann von der irdischen Dämonie zum achten Anti-Logos auserwählt wurde, nicht beweisen, aber es spricht vieles dafür. Einiges kann sicherlich von unseren außerirdischen Freunden überprüft werden. Die Zeit drängt, den Krieg gegen Irak zu verhindern!

 

Sollte sich meine These bestätigen, so bitte ich noch den Vers 28 zu berücksichtigen. Damit er nicht im irdischen Jenseits weiter sein Unwesen treibt und gegebenenfalls neu auf der Erde inkarniert wird, muss er verbannt werden und darf nicht auf der Erde sterben. Es soll auf der Erde keinen neunten Anti-Logos geben!

 

Weil die Zeit sehr drängen dürfte, ist dieser Brief recht schnell entstanden und in der Nacht vom 23. zum 24. Dezember 2002 fertig gestellt worden. Ich bitte deshalb über das weniger Gelungene und mögliche Fehler hinwegzuschauen.

 

Im Verlaufe des Januar hoffe ich, Ihnen meine Ausarbeitungen zusenden zu können, die die Existenz einer irdischen Dämonie und die Identität jener Geistform belegen, die als „Gott“ der Erdenmenschheit im irdischen Jenseits, als „Herr der Geister“ fungiert sowie das irdische Inkarnationsgeschehen überwacht und steuert. Es ist jene von Arus I.

 

Sie können davon ausgehen, dass das heute Geschriebene sowohl der (universellen) Schöpfung bekannt ist als auch führenden Geistformen der irdischen Dämonie. 

 

Bitte lassen Sie mir eine kurze Nachricht zukommen, ob mein Brief bei Ihnen eingetroffen ist. Es geht um zuviel, und all die Mühe soll nicht umsonst gewesen sein.

 

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Bewältigung Ihrer überaus schwierigen Aufgaben.

 

Mit großer Hochachtung und Dankbarkeit

 

Ihr Werner Grundmann                                                           Berlin, den 24.12.02, 2 Uhr 56

                                                                            (geringfügige Korrekturen am 12.07.2007)