E-Mail vom 18.07.2007, 01:15 Uhr an info@figu.org          Veröffentlichung am 18.07.2007

 

 

 

Von Werner Grundmann

 

an alle Mitglieder der FIGU

 

 

Liebe Mitglieder der FIGU,

                                     beiliegend erhalten Sie zur Information den Teil 6 vom "Abriss meines Lebens". Er befasst sich mit der Kraft der Wahrheit aus dem Dialektischen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Werner Grundmann                     Berlin, den 18.07.2007, 01:15 Uhr

 

 

 

===========Beginn von Teil 6

 

 

Werner Grundmann                                                                       Berlin, den 18. Juli 2007

 

Abriss meines Lebens

Teil 6: Zur Erklärung der Erkenntnisfortschritte des Werner Grundmann:

Die Kraft der Wahrheit aus dem Dialektischen

– Erstfassung –

 

Bei Semjase las ich zum ersten Male über jene Kraft der Wahrheit, die sogar „die Hand des Feindes lenkt“. Doch lenkt sie auch die Hand von Freunden, von Gleichgesinnten?

 

Im Sinne der Schöpfung nach Wahrheit zu suchen und zu verbreiten, betrachte ich als kleiner Erdenwissenschaftler als mein höchstes Anliegen. Nach den Maßstäben von Eduard Meier und den Plejaren kann es nur „kleine Erdenwissenschaftler“ geben! Und weil sie alle klein sind, ist auch ihre Erkenntnisfähigkeit eingeschränkt. Sie bedürfen deshalb der geistigen Führung von Geistführern hoch entwickelter Menschheiten und durch Propheten. Dies leitet sich aus ihrem streng logischen Denken ab. Wenn Menschen zu großen Erkenntnissen gelangen, nach denen seit Millionen oder gar Milliarden Jahren gesucht wird, dann müssen dies logischerweise die bisher geistig am höchsten entwickelten Menschen sein. Nur solche Menschen – lehrt uns die Logik – werden von der Schöpfung inspiriert, wenn die Zeit reif ist für neue Erkenntnisse.

 

Doch andererseits wissen wir, dass Inspirationen nur in der eigenen Denkrichtung möglich sind. Dies gilt sicherlich auch hinsichtlich der erworbenen Denkweise. Wenn Denkrichtung und Denkweise nicht den Anforderungen notwendiger neuer Erkenntnis entsprechen, muss von der Schöpfung sicherlich ein anderer Weg zur Förderung von Erkenntnis gewählt werden. Dann wird es möglich, dass geistig weniger entwickelte Menschen zu bedeutsamen Erkenntnissen gelangen, wenn ihre Denkrichtung und Denkweise den aktuellen Anforderungen nach neuer Erkenntnis entsprechen.

 

Eine falsche Denkrichtung hatten offenbar jene Plejaren, die dem vorgeblich gewandelten Ashtar Sheran alias Aruseak in naiver Weise ein Strahlschiff zur Verfügung stellten und ihm den Weg ins DAL-Universum wiesen. Eine andere Form von Naivität ist es, wenn etwa Eduard Meier mit Unterstützung der Plejaren sehr präzise Fragen beantwortet, aber zugleich ungewollt neue Fragen von ungeheurer Dimension beim Leser aufwirft, d. h., wenn die irdischen Leser aus seinen Antworten Zusammenhänge herstellen, deren Untersuchung logischerweise für Eduard Meier und die Plejaren überflüssig ist, weil das historisch Geschehene ja sowieso nicht verändert werden kann und das schöpferische Evolutionsgesetz besagt, dass letztlich alles zum Positiven verläuft. Folglich geht es ausschließlich darum, das Positive zu erkunden und zu fördern. Alles Befassen mit dem Historischen hindert am Vorankommen und stößt deshalb bei den strengen Logikern der Plejaren und bei Eduard Meier auf Unverständnis.

 

Und doch reichen wenige Argumente, diese vorgeblich unwiderlegbare Denkweise zu erschüttern: Das Analysieren des Historischen ermöglicht erstens jene Fehler zu erkennen, die künftig beim Vorankommen vermieden werden müssen. Es ermöglicht zweitens, Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten gesellschaftlicher Entwicklung zu entdecken und drittens – darin eingeschlossen – mögliche gesetzmäßige Negativentwicklungen zu erkennen. Erst aus der komplexen Analyse des Historischen vermögen wir, zu objektiv richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu finden. Und erst das volle Wissen des Gegenwärtigen liefert hinreichend Rückschlüsse auf die Vergangenheit. Diesen Zusammenhang innerhalb der Zeitabschnitte und über die Zeiten herzustellen, vermag das dialektische Denken! Es eröffnet damit auch die Möglichkeit zum Erkennen des gesetzmäßig Negativen und seiner Ausgangsvoraussetzungen.

 

Die Kraft der Wahrheit aus dem Dialektischen zeigte sich nach der Beantwortung einer Leserfrage durch Eduard Meier im FIGU-Bulletin Nr. 50 vom Dezember 2004 zu den Reserven an Geistformen im irdischen Jenseits, wenn sich die Bevölkerungsanzahl der Erde weiter drastisch erhöht. Ausgehend von den sehr präzisen Messungen der Plejaren im April 2004, wonach an die Erde insgesamt 135,8 Milliarden vielfach inkarnierte Geistformen gebunden sind, darunter über 7,1 Milliarden inkarnierte, ließ sich folgern, dass die Existenz unser Jenseits als riesiges geistiges Gefängnis gegenüber dem Diesseits das größere Problem darstellt. Für mich persönlich bedeutete dies eine noch höhere Verantwortung, nämlich die Verpflichtung, zur Öffnung dieses geistigen Gefängnisses beizutragen, von dessen Existenz alle Menschen und Geistformen der Erde ohne Ausnahme in ihrer stark eingeschränkten geistigen Entwicklung betroffen sind.

 

Die für die Erde viel zu hohe Anzahl an Geistformen ließ mich zwar nicht an den Messungen der Plejaren zweifeln; jedoch musste ich meine erste Vermutung korrigieren, dass es sich einst überwiegend um Straftäter außerirdischer Menschheiten gehandelt hat. Aus einer ungewollten Eigenentwicklung von Nachkommen der Deportierten und aus den späteren Besiedlungsversuchen war diese hohe Anzahl nicht zu erklären. Es musste eine andere, eine für mich völlig neue Deutung geben. Ich fand sie zu meiner Überraschung erst im Januar 2007 in einem Wikipedia-Beitrag über die Scientology-Kirche! Danach wurden „vor 75 Millionen …[unzählige …Menschen zur Erde verschleppt]“, „um ein damaliges Überbevölkerungsproblem zu lösen“. Sie seien „in gefrorenem Zustand in der Nähe von Vulkanen platziert, und diese dann mithilfe von Wasserstoffbomben zur Explosion gebracht“ worden. Als Verursacher der Katastrophe, die den Namen „incident II“ trägt, wird Xenu genannt, der „Herrscher über eine Konföderation von 21 Sonnen und 76 Planeten“ gewesen sei.

 

Die Deportation und Vernichtung von vielen Milliarden unschuldiger Menschen führte im Verlaufe von Dutzenden Millionen Jahren unter der geistigen Führung von ehemaligen Straftätern offenbar zu einer riesigen Potenz für eine negative Eigenentwicklung im irdischen Jenseits. Sie vollzog sich sicherlich außerordentlich langsam, jedoch über die viele Millionen Jahre ausreichend spürbar und heute bis zur extremen Zuspitzung.

 

Die Plejaren und Eduard Meier mögen sich selbst beantworten, ob es beabsichtigt war, dass die Erdenmenschen mit ihrer Hilfe dem ungeheuerlichen Verbrechen „incident II“ auf die Spur kamen. Dass es aber gelang, zeigt die Überlegenheit dialektischer Denkweise, Zusammenhänge herstellen und Erkenntnisse gewinnen zu können, die mit streng logischen Mitteln unerkannt bleiben. Das Beispiel belegt erstens, dass es bei ausreichender Information einer unterentwickelten Menschheit dank einer höher entwickelten Denkweise möglich ist, zu Erkenntnissen zu gelangen, die weiter entwickelten Menschheiten infolge ihrer rein logischen Denkweise verwehrt bleiben. Zweitens heißt dies, dass trotz gewollter Verschwiegenheit selbst Teilaussagen ungewollt zur Wahrheitsfindung beitragen!

 

Es stellt sich die Frage, warum der Erdenmensch Eduard Meier die bedeutsame dialektische Denkweise trotz ihrer weiten irdischen Verbreitung nicht erlernt hat. Die Antwort ist einfach: Eduard Meier stand bereits als Kind unter dem Einfluss der Plejaren. Er wurde von ihnen in ihrer Denkweise erzogen und darauf vorbereitet, als Prophet der Neuzeit unter Nutzung seiner Möglichkeiten des Zugriffs auf Wissen aus seinen Vorleben selbst Lehrender zu sein. Als das Wichtigste seiner Mission betrachtete er die Verbreitung der Geisteslehre. Von den Erdenmenschen zu lernen, war ihm ebenso abwegig wie den Plejaren. Auch dies war ein Resultat der logischen Denkweise. Welche Schwierigkeiten die Plejaren haben, einer anderen Denkweise als ihrer eigenen zu folgen, äußert sich im zumindest teilweisen Unverständnis gegenüber den „Botschaften“ des Ashtar Sheran. Die Plejaren erkannten weder dessen hintergründige Schläue, noch waren sie ihm in anderer Hinsicht gewachsen. Auch Eduard Meier und die Mitglieder der FIGU konnten mit den von negativ dominanten Intelligenzen beeinflussten Veröffentlichungen des J. W. Pastor im „Magazin 2000plus“ nichts anfangen, obgleich diese apokalyptische Drohungen enthielten. Ich hatte Zitate aus diesen Veröffentlichungen zusammengefasst und an die FIGU übermittelt. Die Antwort war: Es sind doch „nur Zitate“! Dabei verfolgte ich Absicht, dass sich Eduard Meier und die FIGU-Mitglieder ausgehend von diesen Zitaten selbst eine Meinung zu den brisanten Veröffentlichungen bilden sollten.

 

Die dialektische Denkweise wurde von negativ dominanten Intelligenzen entdeckt und entwickelt, um die eigene Entwicklung verstehen zu können. Sie verschaffte den „Bösen“ in bestimmter Hinsicht geistige Überlegenheit gegenüber den „Guten“. In existenzieller Hinsicht ist das „Gute“ dem „Bösen“ nicht mehr gewachsen, wodurch existenzielle Gefahren für alle erwachsen. Hilfe ist nur dann gegeben, wenn sich das „Gute“ im Ringen und im Bekennen zur Wahrheit dialektisches Denken und Handeln selbst aneignet. Dialektisch Denken und Handeln zu lernen, heißt, vom „Bösen“ Gutes zu lernen. Es heißt, die Erkenntnisfähigkeit auf der Suche nach Wahrheit zu erhöhen. Das Beispiel des Nichtverstehens der unterentwickelten Erdenmenschheit durch Eduard Meier und durch die hoch entwickelten Plejaren zeigt, dass sie Ursache des Nichtverstehens bei sich selbst suchen müssen.

 

In dieses Nichtverstehen durch Eduard Meier und die Plejaren bin ich als Erdenmensch eingeschlossen. Ich bin ein ganz normaler Erdenbürger, stehe aber – im Auftrage der Schöpfung – vor einer außergewöhnlichen, aus logischer Sicht unlösbaren Aufgabe, die ich dennoch bewusst und aus eigenem Willen dank geistiger Führung zu bewältigen versuche. Ich soll beitragen, dass nach Milliarden Jahren der Fehl- und Negativentwicklung ausgehend von der Erde ein universeller Wandel eingeleitet werden kann. Die Notwendigkeit zu diesem Wandel erwächst aus der universellen Ausnahmesituation, in der sich die Erde im Rahmen der Schöpfung befindet sowie aus der extremen Zuspitzung der universellen Widersprüche im Verlaufe von Milliarden Jahren. Sie könnten im Bereich der irdischen Schöpfung kulminieren und die Existenz der universellen Schöpfung gefährden. Weil sich das vorgeblich „Gute“ und das vermeintlich „Böse“ im Bereich der irdischen Schöpfung sehr unversöhnlich gegenüberstehen, bedarf es Erdenmenschen, die auf der Suche nach der objektiven Wahrheit zwischen beiden Seiten vermitteln. Wenn dies nicht gelingt und wenn die Einsicht zumindest einer der beteiligten Seiten ausbleibt, kommt es tendenziell zur Katastrophe, in deren Strudel wir alle hineingerissen werden. Dann können die „Guten“ objektiv zu „Bösen“ werden.

 

Wir können heute noch nicht sagen, ob das universelle Gemeinschaftswerk zur Wiederherstellung der Einheit der Schöpfung gelingt. Wenn ich meinen Anteil erfolgreich leisten kann, sollte mich keiner anders betrachten, als ich mich selbst sehe: als ein „gewöhnlicher“ Erdenmensch, der in einer Ausnahmesituation eine besondere Aufgabe zu bewältigen hatte und sie dank mehrseitiger geistiger Führung erfüllen konnte. Doch jeder sollte von meinem Erlebten in Wechselwirkung zu meinen geistigen Führungen wissen, um sich selbst zu befähigen, einen möglichst großen Anteil am geistigen Fortschritt zu leisten.

 

Lernen aus Erfahrung ist in unserem Universum ein Grundprinzip der Eigenentwicklung des geistigen mittels des physischen Lebens. Geistige Führung von Menschen durch hoch entwickelte Geistformen ist die Ausnahme, die vor allem dann notwendig wird, wenn sich Gefahren für die Schöpfung entwickeln.

 

Wie sollten wir uns zur Schöpfung stellen? Wir sollten sie nicht verehren, weil uns dies von unserer eigentlichen Aufgabe als Menschen ablenken würde, selbst kreativ zu sein und als Teil der Schöpfung an der Bewältigung ihrer Gesamtaufgabe mitzuwirken. Ich bin wohl deshalb nicht von meinen geistigen Führungen zur Meditation angeregt worden, um Normalität im Gemeinschaftswerk zwischen dem geistigen und physischen Leben herstellen zu helfen.

 

Schöpfung in ihrer am höchsten entwickelten Form ist in unserem Universum Kreation von Lebensformen, die zur Eigenentwicklung innerhalb ihrer Lebenssysteme fähig sind und zur mittelbaren und unmittelbaren Höherentwicklung beitragen. Dabei sind die Menschen als einzelne Wesen und Gemeinschaften als am höchsten entwickelte physische Lebensformen allein dazu in der Lage, zum universellen Fortschritt beizutragen. Schaut euch den kindlichen Entwicklungsstand der Lebensformen an, und ihr spürt, welche Leistungen die Schöpfung hervorbringen kann, so dass jedes Geschöpf in Eigenentwicklung seine Aufgabe in seiner Lebensgemeinschaft erfüllen kann! Also sollte jedes Leben, auch das kleinste kaum wahrnehmbare Leben in seiner Einordnung und seinem Anteil in seinem Lebenssystem geachtet und geschützt werden. Auch wenn wir die Schöpfung nicht gottgleich verehren, sollte die Ehrfurcht vor der Schöpfung und vor jedem Leben nie versiegen! Wir sollten deshalb versuchen, die Existenz der Schöpfung aus eigenem Erleben zu erfahren, um sie akzeptieren, achten, ihre Leistungen würdigen und ihren Inspirationen folgen zu lernen. Das Wissen um die Existenz des geistigen Lebens wird für alle Erdenmenschen bald zum Normalen gehören. In vielen Milliarden Jahren werden wir uns selbst zu Reingeistformen wandeln – wenn es gelingt, die derzeitige universelle Krise zu überwinden.

 

===========Ende von Teil 6