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ASDiffamierOBAMA.doc           abrufbare Veröffentlichung am 31.08.2009

 

Werner Grundmann                                            Berlin, den 30.08.2009

 

 

Zur Diffamierung von Barack Obama

Lyndon LaRouche – ein Sprachrohr des Ashtar Sheran?

 

Wir sind von den Präsidenten der USA hinsichtlich ihrer Äußerungen zu anderen Staaten und Staatsführungen in den vergangenen Jahrzehnten manches gewöhnt. Erinnern wir uns nur an den Vorwurf an die UdSSR, das „Reich des Bösen“ zu sein.

 

Heute begegnen wir einer neuen Qualität böswilliger Diffamierung. Sie äußert sich innerhalb der USA und soll insbesondere Barack Obama treffen, den neu gewählten Präsidenten der Demokraten. Der Streit über die Diffamierung von Barack Obama und seiner Politik, vor allem seiner geplanten Gesundheitsreform, hat auch in den deutschen Medien Einzug gehalten. Es gibt zwar kaum Verständnis für die ausgeartete Kritik an Obama. Doch ich fand zumindest eine deutsche Zeitung, die die extreme Kritik an Obama unterstützt. Ich meine die in Wiesbaden erscheinende Internationale Wochenzeitung Neue Solidarität (www.solidaritaet.com/neuesol). Mehr noch: In der zwanzigseitigen Sonderausgabe der Wochenzeitung Nr. 30/2009 vom 22. Juli veröffentlicht sie die ins Deutsche übersetzte Schrift des amerikanisches Wissenschaftlers Lyndon LaRouche über „Volkswirtschaft für Wissenschaftler: Wirtschaftswissenschaft kurz gefaßt“ vom 29. Mai 2009. Aus dem Vorwort dieser Schrift geht hervor, dass LaRouche zu den Vordenkern der Diffamierung von Barack Obama gehört. Seine Darlegungen übertreffen in ihrer Negativität mit Abstand alle mir bekannten Aussagen in deutschen Medien der letzten Wochen.

 

Nach der Prüfung des Inhalts bestimmter seiner Ausführungen kam ich zur Vermutung, dass Lyndon LaRouche ein Sprachrohr von Ashtar Sheran alias Aruseak sein dürfte. Dafür sprechen die ausgezeichneten historischen Kenntnisse von LaRouche, seine präzisen Voraussagen, seine extremistische polarisierende Sprache und seine – trotz des hohen Alters von 86 Jahren – außerordentliche geistige Leistungsfähigkeit, die ohne telepathische Unterstützung von außen kaum erklärt werden kann.

 

Dass die Sonderausgabe gar den Teufel ins Spiel bringt, verdanken wir Lyndon H. LaRouche, Junior, der sich auf der Seite 6 der Sonderausgabe unter dem Titel „Wer ist Satan?“ zu den „Fußspuren“ von „satanischen Gottheiten und der sie imitierenden sterblichen Monarchen“ äußert, ferner zur „eindeutig satanischen Doktrin … des heutigen ‚Emissionsrechtehandels’“ und zu „offen prosatanischen Einflüssen“ der „sogenannten ‚Verhaltensökonomen’“. Was der Senior zurückhält, darf der Junior in einer ersten Form andeuten: das Wirken negativ dominanter Hintergrundintelligenzen!

 

Auffassungen zur Diffamierung von Barack Obama in der Berliner Zeitung

Was bekannte deutsche Medien zur Kritik an Barack Obama bisher veröffentlichen, ist nur ein Abklatsch der ausgearteten Kritik des Vordenkers Lyndon LaRouche. In mehreren Ausgaben der Berliner Zeitung vom August 2009 fand ich Hinweise zur derzeitigen Diffamierung von Barack Obama:

 
Am 15. August 2009 schrieb Eva Schweitzer unter dem Titel „Zehn Minuten Entspannung“ auf der Seite 1 der Berliner Zeitung:

>> US-Präsident Barack Obama hat es derzeit nicht leicht. Republikaner beschuldigen ihn, Kenianer zu sein oder die Reinkarnation von Mao oder Hitler. <<

 

Gleichfalls am 15. August 2009 äußerte sich Lutz Lichtenberger im Feuilleton der Berliner Zeitung unter dem Titel „Will er alte Omas töten?“, dass „Barack Obamas Feinde die Kontrolle [verlieren]“ und dass „Gelassenheit geboten“ sei. Er bringt Beispiele, wie Obama zu Fall gebracht werden soll, so z. B. durch die sogenannte birther-Bewegung ("Geburtler"), die nachzuweisen versucht, dass Obama statt auf Hawaii in Kenia geboren wurde und dass er deshalb – wie von der Verfassung vorgeschrieben – kein Präsident der USA sein dürfte. Weiter schreibt er:

>> Der Vorwurf, mit einer öffentlichen Krankenversicherung für diejenigen, die sich bisher überhaupt keinen Schutz leisten konnten, plane Obama nichts anderes als "Sozialismus". <<

>>Die dem politischen Geschäft dann wohl doch noch nicht verloren gegangene Sarah Palin setzte noch einen obendrauf und behauptete, Obamas „Todes-Ausschüsse“ hätten ihren mit Down-Syndrom geborenen Sohn Trig wahrscheinlich umbringen lassen. <<

Der „im Moment anscheinend … harmlose aller verrückten Obama-Angriffe“ sei, dass Obama „als Kind den Koran auswendig gelernt haben soll – und zwar auf Russisch.“

 
Im Feuilleton der Berliner Zeitung vom 21.08.09 finden sich unter dem Titel „Die Freiheit der anderen“ folgende Übernahmen und Aussagen von Daniel Haufler:

>> Obama ist Hitler! Obama ist der Antichrist!! Obama ist gar kein Amerikaner!!! Kein Vorwurf scheint Gegnern des US-Präsidenten derzeit drastisch genug. Und das alles nur, weil er eine längst fällige Gesundheitsreform durchsetzen will, die es allen Bürgern ermöglicht, sich zu krankenversichern. <<

>> Gekennzeichnet sind diese Attacken von einer Überhöhung des Freiheitsbegriffs – eine staatliche Gesundheitsfürsorge bevormundet im Verständnis der Konservativen per se die Bürger – und einer gnadenlosen Herabwürdigung des politischen Gegners. Diese Form der politischen Diskriminierung hat besonders seit 1964 zugenommen. Damals, ein Jahr nach John F. Kennedys Ermordung, hatten die Amerikaner die Wahl zwischen dem demokratischen Präsidenten Lyndon B. Johnson und Barry Goldwater, der für die immer mehr nach rechts driftende Republikanische Partei kandidierte. Obwohl er selbst nicht als Extremist galt, sagte Goldwater beim Parteikonvent einen denkwürdigen Satz, der nachhaltig wirkte: "Extremismus ist keine Schande, wenn man die Freiheit verteidigt. Und lassen sie mich daran erinnern, dass Mäßigung keine Tugend ist im Streben nach Gerechtigkeit." <<

 

Unter „Wilde Prügeleien, wenige Argumente“ schrieb Dietmar Ostermann auf der Seite 8 am 13.08.09 in der Berliner Zeitung:

>> Was für die Republikaner schlicht ein Ausdruck heftiger Volksempörung ist, nennen die Demokraten eine vom politischen Gegner und Teilen der Gesundheitsindustrie inszenierte Kampagne. Der konservative Radio-Talker Sean Hannity rief seine Zuhörer auf seiner Webseite auf: "Werden Sie Teil des Mobs!" Die frühere republikanische Vizepräsidentschafts-Kandidatin Sarah Palin heizte die Stimmung mit der völlig unbewiesenen Behauptung auf, Obama wolle ein staatliches "Todes-Gremium", bei dem "Bürokraten entscheiden, ob ein Patient noch weiter behandelt" werde. <<

 

Am 27.08.09 fand Eva Schweitzer in der Berliner Zeitung zu jener Person, von der die Diffamierung von Barack Obama offenbar ausgeht. Sie berichtete auf der Seite 1 unter dem Titel „Obama-Hasser mit Verfolgungswahn“ über den „Gründer einer US-Politsekte“, über Lyndon LaRouche! Das „Lyndon LaRouche Political Action Committee“ habe 20'000 Mitglieder. Er sei „eine der dubiosesten Figuren Washingtons“ und gelte „als Verschwörungstheoretiker“. „Die gegen Antisemitismus und Diffamierung kämpfende Organisation Anti-Defamation League nennt ihn einen ‚kleinen Hitler’.“ Früher sei er ein Linker gewesen. „In den 70ern gründete LaRouche das Magazin Executive Intelligence Review, ein in Geheimdienstdingen gut informiertes Blatt – einige der rund 20 000 LaRouchianer sind frühere CIA-Agenten. … Fünf Mal versuchte LaRouche US-Präsident“ zu werden. Feinde mache er sich gerne: „Er bezichtigte die englische Königin des Drogenhandels. Er behauptete, Juden steckten hinter der Finanzkrise. Als er 1988 wegen Steuerbetrugs zu 15 Jahren Haft verurteilt wurde, sprach er von einer Verschwörung, hinter der Henry Kissinger stecke. … In Deutschland hat LaRouches Organisation Ableger, die Splitterpartei Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo) und das Schiller-Institut. Beiden steht seine Frau Helga Zepp-LaRouche vor.“

 

Zur Diffamierung von Barack Obama durch Lyndon LaRouche

Man könnte meinen, dass die bisher zitierten diskriminierenden öffentlichen Äußerungen gegen Barack Obama kaum übertroffen werden können. Doch dies schaffte eben jener amerikanische Wissenschaftler Lyndon LaRouche in der Internationalen Wochenzeitung Neue Solidarität, Nr. 30/2009 vom 22. Juli 2009. Die Redaktion schreibt zwar, dass Lyndon LaRouche in der zwanzigseitigen Sonderausgabe „die Grundzüge seiner wirtschaftspolitischen Methode“ erläutere und dass er der „einzige prominente Ökonom“ sei, der „seit Jahren vor dem Zusammenbruch des Finanzsystems und der Realwirtschaft gewarnt hat, während die übrigen Koryphäen noch heute nicht wirklich begreifen, wie es zu dieser Krise gekommen ist.“ Das mag richtig sein. Doch was LaRouche insbesondere im Vorwort seiner „Schrift“ an Diffamierungen über Barack Obama von sich gibt, ist im weltumspannenden und historischen Sinne kaum zu übertreffen!

 

Lyndon LaRouche schreibt auf der Seite 1 der Sonderausgabe im Vorwort von „Volkswirtschaft für Wissenschaftler: Wirtschaftswissenschaft kurz gefaßt“:

>> Das Echo dieser alten imperialistischen Form der Tyrannei ist heute unter dem Namen „Globalisierung” bekannt.

     Die „Globalisierung” und der Vorstoß der britischen Monarchie und ihrer Komplizen zum Massenmord an der Weltbevölkerung sind gegenwärtig eine akute Bedrohung für die Menschheit, vor allem weil die Regierung der Vereinigten Staaten unter den Präsidenten George Bush senior (1989-93), George W. Bush jun. (2001-09) und derzeit Barack Obama (2009-....) praktisch von der britischen Monarchie übernommen wurde.

       Präsident Obama und die Kabale pro-britischer massenmörderischer Fanatiker, die sich gegenwärtig in seiner Regierung versammelt haben, sind eine aktuelle Verkörperung der größten wirtschaftlichen Bedrohung der gesamten Menschheit.  <<

 

Den ungeheuerlichen Vorwurf eines „Vorstoßes der britischen Monarchie und ihrer Komplizen zum Massenmord an der Weltbevölkerung“, in dessen Vorbereitung der neue US-Präsident nach seiner bisherigen Amtszeit eingeschlossen wird, untersetzt LaRouche mit massiven „Informationen“. Er schreibt im Vorwort zu seiner insbesondere an „seriöse Wissenschaftler und Dichter“ gerichteten Schrift, die vor dem 30. Mai 2009 entstand:  

>> Ohne eine sofortige Umkehrung der Wirtschafts- und Bevölkerungspolitik, die unsere amerikanische Regierung sowohl unter dem letzten Präsidenten George W. Bush als auch unter dem jetzigen Präsidenten Barack Obama betrieben hat, ist die derzeitige Zivilisation auf diesem Planeten zu einem schnellen, immer rascheren Niedergang der ganzen Menschheit in ein finsteres Zeitalter verurteilt. Die Weltbevölkerung würde dann vorhersehbar von gegenwärtig sechseinhalb Milliarden Menschen auf weniger als zwei Milliarden Menschen schrumpfen, was auch das erklärte Ziel des britischen Prinzen Philip und seines menschenfeindlichen World Wildlife Fund ist. <<

 

>> Die Fortsetzung dieser völkermörderischen Politik, wie etwa beim britischen Prinzen Philip und seinem World Wildlife Fund (WWF) heute, rührt nicht vom Vereinigten Königreich als Nationalstaat her, sondern vom imperialen Charakter der Rolle des Londoner Finanzzentrums als Hauptstadt eines Weltreichs, das sich auf ein von monetären Interessen beherrschtes Weltsystem, quasi ein Keynesianisches monetaristisches System, stützt. Die Ursprünge dieses Systems lassen sich auf das feudale monetaristische System im mittelalterlichen Europa mit Venedig als Mittelpunkt zurückführen, das im sogenannten „neuen finsteren Zeitalter” des 14. Jahrhunderts zusammenbrach - und noch weiter zurück auf das monetaristisch-imperiale System des Römischen und Byzantinischem Reiches. <<

Danach folgt das erstgenannte Zitat. Nach Monaten der Amtsübernahme wird Obama in einen Jahrtausende währenden Zusammenhang gebracht! Es stellt sich die Frage, warum sich LaRouche nicht schon zur Amtszeit von George W. Bush so prinzipiell geäußert hat.

 

LaRouche kennzeichnet im zweiten Teil des Vorwortes den „Monetarismus“ wie folgt:

>> Kurzum, der Monetarismus bildet den Kern einer besonderen europäischen Variante des Imperialismus, die sich wie eine Art ansteckende Krankheit seit dem Peloponnesischen Krieg erhalten hat. Das Wesen solcher Imperien liegt in einem privat gesteuerten, monopolistischen Kreditsystem in Form eines monetaristischen Währungssystems. <<

 

LaRouche krönt die Kritik an Obama im Vorwort durch einen Vergleich mit Hitler:

>> Präsident Obama hat so gut wie keine andere Wahl. Entweder kehrt er seine jetzige Politik um, besonders seine größenwahnsinnige, Hitler-ähnliche, verfassungswidrige Gesundheitspolitik, oder entweder er oder die Vereinigten Staaten als Nation werden ziemlich schnell untergehen. Einen Vorstoß für eine solche imperiale Regierung gab es in der Weltgeschichte schon einmal, unter Hitler, und die Zivilisation wird eine weitere Seuche dieser Art nicht so leicht tolerieren.

    Kurz, einen neuen „Möchtegern Kaiser Nero“ wird die Geschichte nicht lange tolerieren <<

 

Den letzten Abschnitt seines Vorworts überschreibt LaRouche mit „Faschismus & Präsident Obama“, wobei er „der Regierung Barack Obamas“ gegenwärtig „faschistische Politik“ unterstellt. Zur Kennzeichnung dieses ungeheuerlichen Vorwurfs sei darauf verwiesen, dass unter „Faschismus“ ein „nationalistisches totalitäres Herrschaftssystem“ verstanden wird.[1]

 

Zu den historischen Hintergründen der Kritik von Lyndon LaRouche an Obama

Wenn sich einer der führenden „seriösen“ Wirtschaftswissenschaftler der USA Ende Mai 2009 derartig unverfroren kritisch zu Barack Obama äußert, müssen wir uns nicht wundern, dass eine solche Kritik von mehreren Seiten weiter „ausgebaut“ wurde und über den Atlantik bis nach Europa herüberschwappt. Doch was verbirgt sich hinter der für den Europäer unverständlichen Diffamierung von Präsident Obama? Wie kommt Lyndon LaRouche – in Verbindung mit dem „Monetarismus“ – vom Peloponnesischen Krieg der griechischen Antike zu der unvergleichlichen Diffamierung eines Präsidenten der USA, der als bisher Unbeteiligter noch dabei ist, mit seinen Beratern einen Weg aus der seit Jahrzehnten größten Finanz- und Wirtschaftskrise zu finden?

 

Eine Erklärung für das mögliche Herstellen eines historischen Zusammenhangs zur akuten weltwirtschaftlichen Situation über einen Zeitraum von 2400 Jahren kann es nur geben, wenn erstens zu jener Zeit die Grundlagen für die heutige globale Krise gelegt wurden, wenn zweitens den führenden oder gar initiierenden Geistesgrößen jener Zeit die Langzeitfehlwirkungen des „privat gesteuerten, monopolistischen Kreditsystems in Form eines monetaristischen Währungssystems“ bereits bewusst waren. Doch das Wissen um diese Fehlwirkungen konnte einem Menschen jener Zeit ohne die Nutzung weitaus älterer oder gar außerirdischer Erfahrungen unmöglich bekannt sein. Es gab jedoch mit Aristoteles zu antiker Zeit einen Wissenschaftler, dem bereits die Existenz zweier Ökonomien, der Ökonomik und der Chrematistik, und die mögliche Entartung der Chrematistik bekannt waren. Für Aristoteles war die „Chrematistik“ die „Kunst …, Geld zu machen“ und die „Ökonomik“ eine „Erwerbskunst“, die sich auf die „Verschaffung der zum Leben und für das Haus oder den Staat nützlichen Güter“ beschränke.[2] Die Chrematistik war für ihn wertorientiert; die Ökonomik sollte auf Gebrauchsgüter gerichtet sein.

 

Doch die Handlungsweise von Aristoteles widersprach seinen Erkenntnissen! Er war der Lehrer des späteren Alexander des Großen, des größten Eroberers der Antike. Während seiner Eroberungen und Kriege raffte Alexander den größten Schatz der Antike zusammen. Damit schuf er eine entscheidende Grundlage für den „Monetarismus“ der alten Griechen! Der historische Ablauf war in groben Zügen der folgende:

 

Der Peloponnesische Krieg fand von 431 bis 404 v. Chr. zwischen dem demokratischen Athen und dem aristokratischen Sparta um die Vorherrschaft in Griechenland statt und endete mit der Kapitulation Athens.[3] Der Begriff „spartanisch“ im Sinne einer einfachen, anspruchslosen Lebensweise gepaart mit strenger und harter Erziehung leitet sich aus der Zeit der Existenz des Stadtstaates Sparta ab. Zur selben Zeit lebten Sokrates (470 – 399 v. Chr.), der unter der Vorherrschaft von Sparta in seiner Heimatstadt Athen „als ‚religiöser Freidenker und Jugendverführer’ zum Tode durch den Schierlingsbecher verurteilt“ wurde, und der Dialektiker Platon (427 – 347 v. Chr.).[4] Aristoteles, der bedeutendste universelle Denker der Antike, lebte von 384 bis 322 v. Chr. Sein Schüler, Alexander der Große, von 356 bis 323 v. Chr. Der von ihm durch Raub und Kriege erworbene größte Gold- und Silberschatz der Antike sicherte die weitere Existenz „der großen Territorialstaaten hellenistischer Zeit“, des „Reiches Alexander des Großen und seiner Nachfolger“. „Überliefert sind griechische Münzen von mehr als 2000 Prägeorten des griechischen Mutterlandes und der griechischen Kolonien, die sich von Spanien und Gallien über Sizilien und Unteritalien bis nach Südrußland, Kleinasien und Ägypten erstreckten“. Erste Münzen entstanden „um 650 v. u. Z. im kleinasiatischen Königreich Lydien“. „Der Lydierkönig Krösus (561-546 v. u. Z.) … führte Gold und Silber als Münzmetalle ein“. „Etwa 630/620 v. u. Z. begannen die bedeutendsten Stadtstaaten Athen und Korinth mit eigener Münzprägung“. „Viele kleine Stadtstaaten auf der Peloponnes … prägten erst im 5. bzw. 4. Jh. v. u. Z.“.[5] Dazu gehörte auch Sparta. Sparta wurde im Jahre 371 v. Chr. vom griechischen Stadtstaat Theben zerstört und Theben 335 v. Chr. durch Alexander den Großen.

 

Alexander der Große ist zum historischen Vorbild für die Schaffung später entstandener Imperien geworden. Die Einführung eines an das „Mutterland“ angepassten Währungssystems war jeweils entscheidend für die Sicherung der ökonomischen Abhängigkeit und ermöglichte dauerhaft die Ausbeutung sowie Ausplünderung der jeweiligen Kolonien. Das Nutzen von gehorteten Wertformen zur weiteren privaten und staatlichen Bereicherung, zur Erhaltung des Machteinflusses und der Machtausdehnung versteht LaRouche offenbar auch als „Monetarismus“. Dieser „Monetarismus“ führte zur Entstehung von Volkswirtschaften, zur Weltwirtschaft und zur Globalisierung. Der „Monetarismus“ erwies sich als tragfähiger als alle autoritären Herrschaftsformen!

 

Zur äußeren Beeinflussung des irdischen ökonomischen Geschehens

Meine Betrachtungen könnten sich als schlüssig erweisen, wenn meine Vermutung zuträfe, dass zu antiker Zeit das siegreiche Sparta durch Aruseak alias Ashtar Sheran geistig geführt wurde, und wenn bestätigt wird, dass Aristoteles eine Inkarnation des außerirdischen Gewaltherrschers Arus war, jenes „Gottes der Götter“, der vor 13'000 Jahren unsere Menschheit zeugen ließ. Letztlich siegte im jahrtausendelangen Kampf um die Dominanz über die Menschheit der Erde bisher der Wissenschaftler Arus/Aristoteles über seinen eigenen extrem langlebigen „Gottessohn“, den autoritären außerirdischen Führer Aruseak! Doch dieser Sieg könnte sich bald – „dank“ der Wirtschaft – in Selbstzerstörung auflösen!

 

Wenn sich zudem meine These als richtig erweist, dass in den USA die Demokraten der geistigen Führung vom Gottesgeist des Arus unterliegen und die Republikaner der geistigen Führung durch den Gottessohn Aruseak, dann erklären sich der Hass und die Diffamierung von Barack Obama durch die politischen Gegner, durch den Vordenker und das vermutliche Sprachrohr von Aruseak, Lyndon LaRouche, fast selbstverständlich. Es geht um die geistige Macht über die mächtigste staatliche Macht unserer Erde!

 

Für den Leser bleibt nach den bisherigen Ausführungen sicherlich offen, woraus die extreme antibritische Haltung von Lyndon LaRouche resultiert, die – als sei sie selbstverständlich – zum Normalen der Wochenzeitschrift Neue Solidarität gehört. Über den historischen Hintergrund war ich mir lange Zeit im Unklaren. Erst dieser Tage wurde mir inspirativ bewusst, dass die Ursache für seine vernichtend kritische Position weit zurückliegt und bis ins 13. Jahrhundert reicht! Allein dies spricht ein weiteres Mal für meine These, dass Lyndon LaRouche auch in antibritischer Hinsicht ein Sprachrohr des Ashtar Sheran ist. Welcher Erdenmensch wäre fähig, von sich aus einen historischen Zusammenhang über ca. 800 Jahre herzustellen, um heutige Personen, Regierungen und Herrscher für Spätfolgen zu diffamieren, die aus historischen Beschlüssen resultieren?

 

Das Ereignis, um das es dem überaus nachtragenden, autoritären Ashtar Sheran sicherlich geht, ist die Verabschiedung der „Magna Charta Libertatum“, der „Großen Urkunde der Freiheiten“, „The Great Charter“, „des grundlegenden englischen Staatsgesetzes, von König Johann ohne Land am 15.6.1215 unter dem Druck der Stände zur Bestätigung und Erweiterung ihrer Privilegien“. „Sie stärkte besonders den weltlichen und geistlichen Hochadel … und die Städte (Handelserleichterung, Maß- und Gewichtsvereinheitlichung) ... Ein Kontrollkomitee des Adels wurde zur Keimzelle des Parlaments. Die Magna ist der Beginn einer verfassungsmäßigen Beschränkung der englischen Krone und wurde für die Festigung des Nationalstaates und die Entwicklung der Bourgeoisie bedeutsam.“[6] Mit dem Wirksamwerden der Magna Charta wurde eine Entwicklung initiiert, die über Jahrhunderte und für lange Zeit zur ökonomischen, politischen und militärischen Vorherrschaft von Großbritannien sowie zur Schaffung des britischen Commonwealth führte. Sie ermöglichte zudem die Gründung der anglikanischen Kirche mit dem König als Oberhaupt. Die Trennung vom Papst und der von Ashtar Sheran beherrschten katholischen Kirche wurde von Heinrich VIII. vollzogen und 1534 durch das Parlament gebilligt![7] Eigenständige anglikanische Kirchen entstanden im gesamten Commonwealth. Es war der enorme Verlust an weltpolitischen und religiösem Einfluss, den Arusaek alias Ashtar Sheran durch die Magna Charta verlor und ihn heute mittels seines Sprachrohrs Lyndon LaRouche veranlasst, immer wieder Attacken gegen die Briten zu reiten!

 

Von Lyndon LaRouche kann man hinsichtlich der geistigen Beeinflussung von historischen Persönlichkeiten durch Aruseak alias Ashtar Sheran viel lernen! Besonders wichtig ist es zu erkennen, wann, wo und auf welche Weise die Beeinflussung von Völkern und Staaten begann und wie über Stellvertreterkriege der Machteinfluss ausgedehnt wurde.

 

Es bleibt zu klären, inwiefern die „physische Ökonomie“ von LaRouche dem entspricht, was Aristoteles unter Ökonomik verstanden haben könnte, auch wenn sich die Chrematistik in Form der profitorientierten Weltwirtschaft historisch durchgesetzt hat.

 

Lyndon LaRouches Frau, Helga Zepp-LaRouche, schreibt in der Sonderausgabe Nr. 30/2009 unter dem Titel „Warum die Prognosen von Lyndon LaRouche richtig waren“:

>> Jeder, der ernstlich um die Überwindung der Krise bemüht ist, sollte sich mit der Frage auseinandersetzen, wieso LaRouche in der Lage war, diese Krise korrekt zu prognostizieren, und alle seine Kritiker eben nicht. Denn im Unterschied zu der Methode des Herumprobierens der meisten Ökonomen hat LaRouche seit den frühen fünfziger Jahren eine wirtschaftswissenschaftliche Methode entwickelt, die deshalb zu richtigen Ergebnissen führt, weil sie die statistische Methode der Systemanalyse und Informationstheorie bewußt abgelehnt hat. LaRouche legte seiner ökonomischen Herangehensweise statt dessen die Wissenschaftstradition der Entdeckung realer universeller Naturprinzipien zugrunde, die mit den realen Gesetzen des physischen Universums zu tun haben. <<

 

>> Jeder produktive Mittelständler der alten Tradition … weiß, daß eine neue wissenschaftliche Hypothese sich erst in der Praxis als richtig erweisen muß und nur dann in eine Technologie oder Technik verwandelt werden und so die Produktivität im Produktionsprozeß erhöhen kann. Jeder solche Mittelständler weiß also, daß es einen engen Zusammenhang zwischen  der Erfindungskraft des menschlichen Geistes, den Naturgesetzen und der Ökonomie gibt, daß die Wirtschaft also das Mittel ist, wie sich die Menschheit ihre langfristige Überlebensfähigkeit im physischen Universums organisiert. Und genau darum geht es bei der wirtschaftswissenschaftlichen Methode von LaRouche, der die Erkenntnisse vor allem von Kepler, Leibniz, Gauß, Riemann, Einstein und Wernadskij auf ökonomische Prozesse angewandt und weiterentwickelt hat. <<

 

Helga Zepp-LaRouche wendet sich gegen die „Blasenwirtschaft“, deren Weichen 1971 gestellt wurden, und gegen die „Kasinowirtschaft“. Sie schreibt:

>> Das Überleben Deutschlands und der übrigen Welt wird davon abhängen, ob es eine ausreichende Zahl von Menschen geben wird, die einsehen, daß Geld und Wirtschaft nicht identisch sind. <<

 

Doch obgleich die „physische Ökonomie“ primär auf die Realwirtschaft ausgerichtet ist, bleibt sie eine Konkurrenzökonomie, nicht zuletzt zu Lasten der irdischen Lebenswelt. Realwirtschaft bedeutet Naturverbrauch! Dieser Aspekt des „Physischen“ geht bei Lyndon LaRouche nicht nur unter; im Gegenteil: Lyndon LaRouche veröffentlichte 1983 das Buch „Es gibt keine Grenzen des Wachstums“. Damit wandte er sich bewusst gegen die Umweltschutzbewegung![8] Bei dieser Position ist er bis heute geblieben! Lyndon LaRouches Weg auf Basis der „physischen Ökonomie“ kann den Verbrauch und die Zerstörung der natürlichen Existenzgrundlagen der Menschheit höchsten verzögern. Sein Weg ist – weil von Aruseak alias Ashtar Sheran gesteuert – analog tendenziell negativ wie jener von Aristoteles! Von Aruseak dürften auch die richtigen Prognosen stammen, mit denen Lyndon LaRouche gegenüber den „Verhaltensökonomen“ in der Einschätzung wichtiger wirtschaftlicher Entwicklungsetappen überlegen war – vermutlich dank der Fähigkeiten der Kräfte des Ashtar Sheran zur Vorausschau, zu Prophetien und zu Zeitreisen. Insofern sind die Aussagen von Lyndon LaRouche zur Gefährdung von Milliarden Menschenleben sehr ernst zu nehmen!

 

Wenn wir nicht zu einer Ökonomie finden, die von vornherein von der Gesamtheit der Grundbedürfnisse ausgeht, einschließlich vom Bedürfnis nach einer gesunden Lebenswelt, werden wir als Menschheit nicht überleben! Unsere existenzielle Gefährdung kann aber nur dann gebannt werden, wenn ein einvernehmlicher Weg zwischen allen Beteiligten gefunden wird, um die Negativentwicklung der universell isolierten irdischen Schöpfung zu stoppen.

 


 

[1] Vgl. Knaurs Fremdwörterbuch von 1982, S. 135 

[2] Vgl. Karl Marx: Das Kapital. Bd. 1, MEW, Bd. 23, S. 167

[3] Vgl. Lexikon von A bis Z in einem Band. Leipzig 1982, S. 708

[4] Vgl. Knaurs Lexikon von A bis Z, Weltbild Verlag Augsburg 1999, S. 908

[5] Vgl. transpress Lexikon Numismatik, Berlin 1976, S. 125

[6] Vgl. MEYERS KLEINES LEXIKON in drei Bänden, Zweiter Band, Leipzig 1967, S. 607

[7] Vgl. MEYERS KLEINES LEXIKON in drei Bänden, Erster Band, Leipzig 1967, S. 94

[8] Vgl. „Chronologie“ in der Sonderausgabe Nr. 30/2009 der „Neuen Solidarität“, S. 10

 

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